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Im Land der Männer: Roman [Gebundene Ausgabe]

Hisham Matar , Werner Löcher-Lawrence
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

29. Januar 2007
„Eines der herausragendsten literarischen Debüts der letzten Jahre.“ The Times
Suleiman ist neun Jahre alt, als sich die Welt, wie er sie kennt, für immer verändert. Es ist der Sommer 1979, und Tripolis liegt im gleißenden Sonnenlicht. Die Maulbeeren sind so süß, als kämen sie direkt vom Himmel. Aber es geschehen Dinge, die Suleiman nicht versteht und die ihm niemand erklärt. Denn Suleiman soll nicht wissen, dass sein Vater im Untergrund gegen Revolutionsführer Gaddafi arbeitet. Und er muss doch erleben, wie sich das Netz des Sicherheitsapparates immer enger um die Familie legt. Ein ergreifender Roman über eine Kindheit in Libyen zur Zeit der Revolution Gaddafis.
An einem heißen Sommertag im Jahre 1979 geht der neunjährige Suleiman mit seiner Mutter auf dem Markt in Tripolis, der Hauptstadt Libyens, einkaufen. Das machen die beiden oft, wenn der Vater auf Geschäftsreise ist und die Mutter nachts krank war. In diesen Nächten trinkt sie viel und erzählt Suleiman, wie sie als 14-jähriges Mädchen auf Beschluss des „Hohen Rates“, des erlauchten Kreises ihrer männlichen Verwandten, an seinen wesentlich älteren Vater verheiratet worden ist. Der schwärzeste Tag ihres Lebens sei das gewesen, flüstert sie ihrem Sohn zu, während er sich ausmalt, wie er seine geliebte Mutter hätte retten können.

Auf dem Marktplatz sieht Suleiman an diesem Sommermorgen seinen Vater, obwohl dieser sich angeblich im Ausland aufhält. Ein Nachbar, der Vater seines besten Freundes, wird von Männern mit einem Auto abgeholt. Es heißt, er sei ein Verräter. Die Mutter verbrennt im Garten die geliebten Bücher ihres Mannes. Und immer mehr gerät Suleimans Welt aus den Fugen, immer mehr muss er erleben, wie sich die Familie in einem Netz von Lügen und Gerüchten und der wachsenden Angst vor der Verfolgung durch Gaddafis Revolutionskomitees verfängt.

Ein eindringlicher und ergreifender Roman, der aus der Sicht eines Kindes davon erzählt, wie ein Land und seine Menschen unter einer skrupellosen Gewaltherrschaft ihre Unschuld verlieren.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag (29. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630872441
  • ISBN-13: 978-3630872445
  • Originaltitel: In the Country of Men
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 835.544 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eines der herausragendsten literarischen Debüts der letzten Jahre." (The Times )

„Matar hat keinen politischen Propagandaroman geschrieben, sondern ein poetisches, individuelles, vielfältiges Buch über eine unglückliche Familie und das Aufwachsen unter einem gefährlichen Regime in einem nachkolonialen Land. Das alles ist von weit mehr als nur exotischem Reiz.“ (Westfalenpost )

"Ihm ist ein eindrucksvoller Text gelungen, der aus der Sicht eines 9-jährigen die politischen Verhältnisse in einem uns weitgehend unbekannten islamischen Land beschreibt." (Rheinische Post )

Klappentext

"Hisham Matar war im selben Alter wie sein Held, als seine Familie nach Kairo zog. In einem Text, der vor emotionaler Wahrheit leuchtet, evoziert er durch die Perspektive seines jungen Erzählers die namenlosen und überwältigenden Ängste der Kindheit [...]. Hisham Matars außergewöhnlicher Roman wurde schon vor der Veröffentlichung weltweit als eines der herausragendsten literarischen Debüts der letzten Jahre gefeiert."
The Times

"Die erschütternde Geschichte eines Kindes, das zu früh den Brutalitäten der libyschen Politik ausgesetzt wird."
J. M. Coetzee

"Meisterhaft im Aufbau [...] lyrisch und anschaulich geschrieben [...] ein bewegendes Debüt."
Times Literary Supplement


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5.0 von 5 Sternen Eine bedrückende Kindheit unter Gewaltherrschaft 15. April 2007
Von J. Wojcik
Format:Gebundene Ausgabe
Hisham Matar hat einen äußerst berührenden Roman über (s)eine Kindheit in Libyen verfasst, zu einer Zeit, als der "Revolutionsführeer" Gaddafi mit aller Härte gegen sogenannte Oppositionelle vorging. Brutale Verhöre, öffentliche Vorführungen und Hinrichtungen waren die Tagesordnung. Die Authenzität der Erzählstärke schockierte mich mehr als ich erwartet hatte.

Nicht selten hätte ich das Buch gerne zugeklappt und damit auch die Augen vor der Gewalt verschlossen. Doch Matars erzählerische Kunst lies mich nicht zur Ruhe kommen. Reich bebildert, detailliert und unter völliger Orientierungslosigkeit schildert der neunjährige Junge, wie er die Ereignisse aufnimmt. Es fällt ihm sehr schwer Gut und Böse auseinander zu halten, von Aufklärung seitens seiner Eltern keine Spur. Er will Verantwortung übernehmen und macht die Dinge falsch. Er kann nicht wissen, dass die Tragweite seines Handelns eine furchtbare ist, aber er spürt es dennoch. Die Gewalt und der Wahnsinn der Herrschafts Gaddafis rauben Suleiman mit seinen neun Jahren das kindlich naive Sicherheitsgefühl, so dass er meint, den Boden unter den Füßen weggerissen zu bekommen. Dieses Gefühl, so schreibt er, begleitet ihn dann auch ein Leben lang.

Und dennoch beschreibt Hisham Matar nicht nur die politische Situation. Er zeichnet auch ein deutliches Bild der Kultur - insbesondere der Literatur und Dichtung -, der Menschen und der Natur Libyens. Diese Dinge machen das Buch mehr als lesenswert und vermitteln ein Gefühl für eine andere Welt, eine andere Sicht der Dinge.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Olde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Geschichte spielt in einer Familie in Tripolis zur Zeit der Revolution Gaddafis. Im Mittelpunkt stehen der neunjährige Suleiman und seine Mutter. Er liebt sie sehr und sie ihn auch. In den Nächten, wenn der Vater auf Geschäftsreise ist, betrinkt sie sich und erzählt dem kleinen Jungen unter dem Siegel der Verschwiegenheit immer wieder vom schwärzesten Tag ihres Lebens,d.h. dem Tag, als sie, mit 14 Jahren, von den männlichen Verwandten zur Heirat mit einem wesentlich älteren Mann, Suleimans Vater, gezwungen wurde. Suleiman ist schwer durch dieses Geheimnis belastet und fühlt sich als Beschützer der Mutter. Die angeblichen Geschäftsreisen des Vaters sind in Wirklichkeit die Treffen mit den Freunden aus dem politischen Untergrund. Diese kämpfen im Untergrund gegen Revolutionsführer Gaddafi. Dann eines Tages muss die Familie miterleben, wie der beste Freund des Vaters verhaftet und öffentlich gehängt wird. Suleimans Welt gerät völlig aus den Fugen, als auch sein Vater von der Sicherheitspolizei abgeholt wird . Das tragische daran ist, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Der Leser bekommt auch einen guten Einblick in das Leben,die Kultur aber auch die Gewaltherrschaft in Libyen. Eine rührende Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutiefst beeindruckend ! 24. März 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch geht wirklich unter die Haut. Noch Tage nach der Lektüre geht mir die Geschichte Suleimans, seiner Eltern, Freunde und Nachbarn immer wieder durch den Kopf. Das Leben in einer Diktatur, aus der Perspektive eines Kindes erzählt, bietet schon an sich genügend Stoff für beeindruckende und bedrückende Szenen. Bei Matar gibt es aber keine Schwarz-/Weiß-Malerei, wie es das Thema anbietet. Keiner der 'Guten' bleibt bis zum Schluß gut, überall korrumpiert das System mit Verfolgung, Angst, Folter oder auch nur gesellschaftlichen Zwängen das Verhalten der Menschen. Dass auch der kleine Suleiman auf seiner verzweifelten Suche nach Zuneigung und Ehrlichkeit zum Täter wird, beschäftigt mich immer noch.

Absolut glaubhaft erzählt, konsequent in der Perspektive und das alles in einer wunderschön sparsamen und doch poetischen Sprache, in der die Sehn-

sucht des Autors nach der verlorenen Heimat mitschwingt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfühlsam und bedrückend 4. Mai 2007
Von Elli
Format:Gebundene Ausgabe
Hisam Matar läßt uns tief in eine Kinderseele blicken und uns dort alles miterleben und erleiden, was Kinder in einem brutalen Schreckensregime erdulden müssen. Angst, Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und immer wieder die Isolation eines Kindes, dass Opfer einer Erwachsenenwelt ist, auch weil ihm niemand erklärend und schützend zur Seite steht.
Besonders die Bloßstellung des besten Freundes vor seinen Kameraden ist eine der anrührendsten Szenen dieses Buches und zeigt auf beklemmende Weise die Verstörung und tiefe Traurigkeit, die dieses Kind durchleben muß.
Wer immer meint, Kinder würden alles leichter hinnehmen können, weil sie nicht alles verstehen, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Kinder erleben alles - sie können sich bloß nicht artikulieren. Hisam Matar hat das mit seinem Buch nachgeholt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familienleben in einem Land des Terrors 9. Februar 2007
Von CB
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Hisham Matar Im Land der Männer Luchterhand
ISBN-13: 978-3630872445

Dieses Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal anfängt, es zu lesen.

Suleiman ist die Hauptfigur in diesem Roman, ein Junge von neun Jahren. Aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt.
Man schreibt das Jahr 1979. Suleiman lebt mit seinen Eltern in Tripolis. Das Haus, in dem er mit seinen Eltern lebt, ist wichtigstes Lebenszentrum der Mutter und des Sohnes. In ihm spielt sich das Leben ab in einem Sommer, der so heiß ist, dass die Autoreifen schmelzen.
Vom Balkon aus sieht man das Meer, das sich in der flimmernden Hitze spiegelt. Man sieht die Blumen, riecht die Düfte, schmeckt die Maulbeeren, die Suleiman vom Baume pflückt. Mit seiner Mutter ist er viel alleine, wenn der Vater auf Geschäftsreisen ist. Sind es immer nur Geschäftsreisen?

Dunkle Andeutungen lassen Suleiman ahnen, dass seine Mutter sehr jung noch unfreiwillig an den Vater verheiratet wurde. Der Familienrat der Männer in ihrer Familie hatte es so beschlossen. Von ihrer Krankheit und ihrer Medizin, die einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist die Rede. Sie wirkt benommen davon und die Krankheit tritt immer dann auf, wenn der Vater abwesend ist. Es handelt um eine gelinde Umschreibung für Alkoholismus. Die Mutter ist liebevolle und unberechenbare zugleich. Suleiman ist beiden Eltern in gleicher, zärtlicher, zuweilen auch ängstlicher Weise zugetan.

Es gibt die Freunde des Vaters, und auch Suleiman hat gute Freunde, besonders Karim, der ihm wie ein Bruder so nahe steht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Grandios!
Der kleine Junge Suleiman muss stark sein für seine Mutter, da diese, in Vaters Abwesenheit, immer zur Flasche greift und sich betrinkt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von monerl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen hervorragend, faszinierend
Grossartige Beschreibungen, informativ, glaubhaft, fesselnd. Ein großes Leseerlebnis, das nicht mehr loslässt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2012 von Lotte Biryar
5.0 von 5 Sternen Eine Libysche Jugend unter der Revolution Gaddafis..
Nachdem ich erst vor wenigen Wochen Geschichte eines Verschwindens: Roman gelesen hatte, (erschien im Juli, 2011), wusste ich, dass ich auch den vorliegenden Erstling lesen wollte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2011 von A. Zanker
5.0 von 5 Sternen Der Führer und die rosa Blumen
Inhalt:
Unbegreifbare Dinge geschehen im Leben des 9-jährigen Suleiman, der in der Neubausiedlung Gergarish in der libyschen Hauptstadt Tripolis lebt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von sabatayn76
5.0 von 5 Sternen Von Helden und Verrätern
Großartige und packende Lektüre! Aus der Sicht eines 9-jährigen Kindes wird die Geschichte von Heldentum und Verrat im totalitären System Libyens eindringlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2009 von Pukka Sahib
5.0 von 5 Sternen Ein autobiographischer beeindruckender Erstling
Dieser Roman-Erstling hat mich tatsächlich sehr ergriffen. Der Autor Hisham Matar wurde 1970 in Libyen als Sohn sehr wohlhabender, bourgeoiser Eltern geboren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2007 von Carl-heinrich Bock
5.0 von 5 Sternen Revolution aus der Sicht der Söhne
Wenngleich dies ein Roman ist, der zur Zeit der Gewaltherrschaft Gaddafis in Libyen spielt, so erzählt er doch eher eine private und intime Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2007 von Franziska Stier
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