Unter der Inhaltsangabe des Buches steht: Eine ebenso zärtliche wie leidenschaftliche Liebeserklärung an das Leben und an ein Geschöpf, das sich niemals vom Menschen hat beherrschen lassen.
Wenn man es als zärtliche und leidenschaftliche Liebeserklärung an das Leben bezeichnen kann, wenn detailiert beschrieben wird auf welche grausame Art und Weise man Wölfe töten kann...
Man sollte das Buch nicht lesen, wenn man gerade nervlich angeschlagen ist - allerdings hat sich bei mir eher das Gefühl eingestellt, wenn man vorher nicht nervlich angeschlagen war, dann zumindest danach.
Naja, ich kann nichts daran ändern, aber mir geht das Schicksal von Tieren mehr an die Substanz als das von Menschen
Es ist mir schon damals beim Pferdeflüsterer sauer aufgestoßen, wie brutal Evans die Szene mit dem Pferdeunfall beschrieben hat.
Genau wie dort macht die weiterführende Story einiges wieder wett, und auch hier ist die Story es auf jede Fall wert gelesen zu werden - auch wenn es vielleicht so rüberkommt, als hätte ich das Buch als schlecht empfunden. Dem ist nicht so - lesenswert ist es auf alle Fälle.
Aber ich möchte die Menschen, denen Tiere genauso am Herzen liegen wie mir doch lieber warnen, weil man schon arg schlucken muß bei dem, was man zu lesen bekommt.