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Im Jahr des Tigerochsen: Zwei chinesische Jahre [Broschiert]

Christian Y. Schmidt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

11. April 2011
Nach "Allein unter 1,3 Milliarden" und "Bliefe von dlüben" ist "Im Jahr des Tigerochsen" das dritte China-Buch von Christian Y. Schmidt. Zum größten Teil beruht es auf Kolumnen, die auf der "Wahrheit", der Satireseite der taz, erschienen sind. So geht es auch in diesem Buch ebenso komisch zu wie lehrreich. Der Autor legt Zeugnis davon ab, wie sich Seehofer in Peking zum Horst macht, begegnet chinesischen Multimillionären, deutschen Staatssekretären und dem Pekinger Fußballorakel. Zudem handelt das Buch von innovativer Scheiße, schlagenden Chinesinnen, nichtsaufenden Mongolen, chinesischen Anhängern der LOHAS-Religion, der Free Fickbildchen-Bewegung und Posern in Pekinger Freibädern. Im Jahr des Tigerochsen ist ein öffentliches China-Tagebuch der letzten beiden Jahre. Das ist auch der Grund, weshalb der Autor immer wieder aktuelle Vorgänge kommentiert. Dabei sieht Schmidt die Dinge meistens etwas anders als der Mainstream der deutschen Presse. Zu den gründlich überarbeiteten und erweiterten Kolumnen gibt es als Bonus Infokästen und einen gewichtigen Anhang, damit das Buch am Ende seriöser wirkt, als es tatsächlich ist.
Für jeden China-Reisenden ein Muss, für jeden Sinologen ein Darf und für jeden anderen ein großes Solltehaben!
Christian Y. Schmidts taz-Kolumne erscheint auch 2011 weiter unter dem Titel: Im Jahr des Hasen .

Wird oft zusammen gekauft

Im Jahr des Tigerochsen: Zwei chinesische Jahre + Allein unter 1,3 Milliarden: Eine chinesische Reise von Shanghai bis Kathmandu + Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs
Preis für alle drei: EUR 30,94

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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Verbrecher Verlag; Auflage: 1 (11. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940426687
  • ISBN-13: 978-3940426680
  • Größe und/oder Gewicht: 16,8 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 374.818 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Christian Y. Schmidt war bis 1996 Redakteur des Satiremagazins »Titanic«. Seitdem arbeitet er als freier Autor. Außerdem ist er Senior Consultant der Zentralen Intelligenz Agentur, sowie Redakteur und Gesellschafter des Weblogs »Riesenmaschine«, dem 2006 der Grimme online-Preis verliehen wurde. Zusammen mit Achim Greser, Heribert Lenz und Hans Zippert verfasst er die Comic-Serien »Genschman« und »Die roten Strolche«. 1998 erschien seine Joschka Fischer-Biografie »Wir sind die Wahnsinnigen«, 2008 das Reisebuch »Allein unter 1,3 Milliarden« (2010 als »Duzi zai 13yi ren zhi zhong« auch auf Chinesisch) und 2009 der China-Crashkurs »Bliefe von dlüben". Seit 2009 berichtet Schmidt zweiwöchentlich in einer satirischen taz-Kolumne aus China.

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Kundenrezensionen

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5.0 von 5 Sternen Unaufgeregt und amüsant 20. Mai 2013
Von Fulan2
Format:Broschiert
Kurzweilige Lektüre, die nicht nur lustig geschrieben ist, sondern China einmal aus der unaufgeregten Warte betrachtet: Alltag im Reich der Mitte, ohne den Ballast politischer Korrektheit, vor allem aber ohne das ewige China-Bashing. Kritisch ist das Buch trotzdem - aber eben nicht immer so, wie man es in der deutschen Öffentlichkeit gerne hätte. Auch für alte China-Hasen noch eine nette Lektüre. Aber das war bei dem Titel ja sowieso zu erwarten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus Ochs und Tiger wird Tigerochs 19. Oktober 2011
Von Annebel
Format:Broschiert
Autor Schmidt lebt bereits seit einigen Jahren in China, hat eine chinesische Ehefrau und veröffentlicht regelmäßig satirische Kolumnen in deutschen Magazinen und Zeitungen. Bis Ende 2008 schrieb er für das Satiremagazin "Titanic" (Buchversion: Bliefe von dlüben), Anfang 2009 wechselte er dann zur Berliner "taz". Die Kolumnen der taz aus den Jahren 2009 und 2010, in China die Jahre des Ochsen und des Tigers, fasst nun dieses Buch zusammen.

In der Einleitung schreibt Schmidt: "Es ist eine Art Chronik oder besser: ein öffentliches Tagebuch, in dem ich hauptsächlich von Ereignissen berichte, die sich in den beiden Mondkalenderjahren abgespielt haben ... Das bedeutete, mich auch um die Kommentierung von wichtigen politischen Vorgängen nicht zu drücken." Dem kann ich insoweit zustimmen, dass aktuelles Zeitgeschehen (in vielem heute natürlich auch schon wieder überholt) von Schmidt tatsächlich aufs Korn genommen wird, aber arg politisch fand ich seine Kolumnen nicht, eher gesellschaftspolitisch und medienkritisch.

Mir waren Schmidts Kolumnen seither noch kein Begriff und so war ich erstaunt, dass zwischen dem Journalisten und einigen deutschen Printmedien ein regelrechter Krieg zu herrschen scheint. Über Schmidt wird behauptet, er sei zu Chinafreundlich gestimmt und bagatellisiere die Verstöße der chin. Parteiführung gegen die Menschenrechte, er wiederum klagt die deutsche Medienlandschaft an, engstirnig zu sein und sich zu sehr von Anti-China-Klischees leiten zu lassen, demzufolge oft schlampig recherchierte und verfälschte Berichterstattung in Deutschland erfolge. Wem soll man nun glauben?

Abgesehen von diesen Misstönen sorgen Schmidts taz-Kolumnen dennoch für gute Unterhaltung beim Lesen. Auf Kurioses und Skurriles trifft man hier zuhauf. China und Deutschland trennen nicht nur auf der Landkarte tausende von Kilometer, dasselbe scheint mir auch auf Mentalität und Kultur der beiden Länder zuzutreffen.

Zum Schluss noch ein Kritikpunkt: Für ein normales Taschenbuch (keine robuste Klappenbroschur), zudem in einem kleineren Format als üblich, finde ich den Preis schon etwas happig.
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