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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderbare Einführung - nicht nur für Laien,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Hyperraum: Eine Reise durch Zeittunnel und Paralleluniversen (Taschenbuch)
Michio Kaku hat mit diesem Buch zweifelsohne eine Steilvorlage in Sachen populärwissenschaftlicher Physik gegeben! Jeder, der sich mit den angesprochenen Themen fachlich etwas auseinandergesetzt hat merkt schnell, daß dieses Buch weit über die angenehm lesbaren aber letztlich an der Oberfläche verweilenden Arbeiten eines Stephen Hawking hinausgehen. In meinen Augen noch vor Kip Thornes "Gekrümmter Raum und Verbogene Zeit" die Nummer eins unter den populären Physikbüchern. Es ist mit etwas Mühe durchaus auch für den Laien verständlich, zugleich aber anspruchsvoll genug, um auch Experten aus benachbarten Gebieten nicht zu langweilen. Ein würdiger Nachfolger für die Klassiker der Populärwissenschaft von Clarke, Sagan und Dyson.
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abstraktes greifbar gemacht!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Hyperraum: Eine Reise durch Zeittunnel und Paralleluniversen (Taschenbuch)
Im Hyperraum ist das spannendste Buch über theoretische Physik, das ich mir vorstellen kann. Die Vermittlung eines schwierigen Stoffes ist didaktisch wunderbar gelöst. In diesem Buch geht es weniger um abstrakte Mathematik, die n-dimensionale Räume erforscht, als vielmehr letztlich um die Bedeutung der Schlussfolgerungen dieser Wissenschaft für uns. Kaku setzt sich entschieden mit den Folgen auseinander, welche die Ergebnisse der Hyperraumforschung und der Superstringtheorie eines Tages für uns alle haben könnten. Das reicht von eher philosophischen kosmologischen Fragestellungen (Wie begann das Universum? - Wie wird es enden? Wird es überhaupt enden? etc.) bis hin zu Spekulationen über die Möglichkeit von intergalaktischen Reisen und Sprüngen durch die Zeit. All dies wird unglaublich plastisch und greifbar dargestellt, Kaku schafft es dabei sogar, dem Leser einen Begriff von der vierten räumlichen Dimension durch unglaublich witzige Analogien zu vermitteln. Die Verbindung, die er zu Kunst und Politik schlägt, gibt dem Text genauso Lebhaftigkeit wie es seine anschaulichen Schilderungen des modernen Wissenschaftsbetriebs tun. Das Ringen der einzelnen Wissenschaftler um die Schaffung einer alles fassenden Theorie, welche die verschiedenen Teil- und Versatzstücke der heutigen theoretischen Physik zu etwas größerem synthetisieren soll, lässt mich gespannt sein auf die Resultate dieser Bemühungen. Hoffentlich werden diese dann auch wieder so toll verpackt.
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66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kurzweilige Raum- und Zeitreise,
Von Reinhard Koehrer "raykoehrer" (Kissing, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Im Hyperraum: Eine Reise durch Zeittunnel und Paralleluniversen (Taschenbuch)
Ich hätte es vor der Lektüre dieses Buches nicht für möglich gehalten, daß ein Exkurs durch Geschichte und Gegenwart von Relativitätstheorie, Quantenphysik und Kosmologie derart vergnüglich sein könnte. Das Buch ist nicht nur angenehm zu lesen, sondern auch unterhaltend und - angesichts der Thematik ein kleines Wunder - streckenweise sogar richtig spannend. Ein noch größeres Wunder ist dabei, daß Michio Kaku nicht simplifizierend vorgeht, daß nichts auf der Strecke bleibt und der Leser durchaus "eine volle Breitseite" in Sachen Superstringtheorie abbekommt - und trotzdem den Durchblick behält. Kaku schreibt sehr klar, mit feiner Ironie, lockert den Stoff mit dezenten autobiographischen Erinnerungen auf, unternimmt historische Ausflüge in die 4. Dimension, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts verstanden wurde, und illustriert manche Thesen und Themen mit ausgewählten Beispielen aus der Science Fiction. Insgesamt also ein sehr lesenswertes Buch, das durchaus literarischen Rang besitzt. Nur ganz am Schluß (im Anhang auf Seite 424) begibt sich der gelernte Physiker Kaku auf unsicheres Terrain: Sein Argument, daß der Homo sapiens ein intelligent gewordenes Raubtier sei und daß es für ihn vielleicht besser wäre, nicht auf gleichgeartete außerirdische "Raubtiere" zu stoßen, ist evolutionsgeschichtlich nicht haltbar. Der Mensch mag sich zwar oft wie ein Raubtier benehmen, aber biologisch entstammt er der relativ friedlichen Primaten-Familie. Und diese Tiergruppe benötigte ihre zum stereoskopischen Sehen befähigten Augen nicht zum Beutefang, sondern schlicht und einfach dazu, um nicht reihenweise von den Bäumen zu purzeln. Aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Fußnote und wahrlich kein Grund, den 5. Stern zu verweigern.
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