Wir befinden uns in den Sommerferien eines Villenviertels am Starnberger See, es ist traumhaftes Wetter, und die Luft scheint zu knistern. Dennoch ist der 20igjährige Marcel gelangweilt, hängt mit den Nachbarskindern am Pool. Man raucht Joints und besäuft sich. Es scheint die vernachlässigte Jugend steinreicher Eltern der High-Society zu sein, die in ihrem eigenen kleinen Paradies lebt, dass aber auch hier seine Schattenseiten hat. Es geht um kleine Intriegen, Partys, Väter, die zu ihren Söhnen keinen Draht haben, verwöhnte Snops und vor allem um viel viel Alkohol - wie sonst sollte man das ganze auch ertragen?
Georg Oswalds Roman ist nichts ausergewöhnliches und alles andere als durchweg spannend. Ich könnte auch sagen durchschnittlich, normal, einfach - so, wie das Leben eben ist. Fazit: Eine leichte Kost für zwischendurch.