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Im Himmel [Taschenbuch]

Georg M. Oswald
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Dezember 2004
„Witzig, rührend, packend!“ (Welt am Sonntag) Paradies, so heißt das Viertel der Rechtsanwälte, Manager und Baulöwen direkt am Starnberger See. Dabei geht es hier doch genau besehen eher höllisch zu. Auch Marcel wohnt hier – noch – bei seinen Eltern. Er erzählt die Geschichte seiner letzten großen Ferien, von Pool-Partys, die regelmäßig in Umnachtung enden, von den Nachbarn, wo Mutter und Tochter sich den Liebhaber teilen, und von einer so pompösen wie merkwürdigen Hochzeitsfeier, an deren Ende eine Leiche im See schwimmt. „Eine elegante Mischung aus Gesellschaftssatire und Bildungsroman“ (Der Spiegel)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349923503X
  • ISBN-13: 978-3499235030
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 10,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 945.970 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Summer surprised us, comming over the Starnbergersee", schwärmte schon T.S. Eliot in Das wüste Land. In der weiß-blauen Postkartentraumkulisse eines Villenviertels mit Seeblick und Alpenpanorama, von seinen Bewohnern ob der himmlischen Lebensqualität "Paradies" genannt, erlebt der 20-jährige Marcel seine letzten großen Ferien -- Tage, die sich in Pool-Parties, Alkohol- und Drogenabstürzen mit den Freunden und nervtötendem Dauer-Kleinkrieg mit den Eltern zu erschöpfen scheinen. Reichlich banal und oberflächlich wirkt das auf den ersten Blick, so dass der gehässige Leser schon geneigt ist, dem Icherzähler Liegestütze beim Bund, oder, besser noch, ein paar Monate Zivildienst in einem Pflegeheim zu wünschen: Sonst keine Probleme, oder was?

Ist Georg M. Oswald, dem zuletzt mit seinem Roman Alles was zählt ein süffisant-ätzendes Porträt unserer Business-Welt vor dem Abschmieren der New Economy gelang, Knall auf Fall ins Pop-Lager der "neuen Archivisten" (Moritz Baßler) gewechselt, die -- kunstgewerblich solide und den Blick fest auf die eigene Schreibtischplatte gerichtet -- den Abschied von der eigenen Jugend, von Geha- und Pelikan-Füller, Halstuch und Fahnenappell, melancholisch in Szene setzen? Auch Oswalds geschliffene Rollenprosa nimmt den schnoddrigen Ton seines jugendlichen Protagonisten auf, doch wo andere mit Kurz-Sätzen und plumpen Parataxen über die Seiten rumpeln, nutzt der praktizierende Anwalt seine enorme stilistische Bandbreite, um mit wenigen Strichen, quasi aus dem Handgelenk, ein Sittengemälde der "besseren" Gesellschaft zu entwerfen. Die Golf-Partie mit einem kantigen Baustoffhändler, die Hochzeit, die wie eine Konzern-Fusion arrangiert wird -- das Böse grinst in vielfältiger Gestalt durch die glatten Oberflächen. Das Porträt von Marcels Vater, ein Porsche fahrender Rechtsanwalt, der stolz auf seine Punk-Vergangenheit ist, lässt so manchen Kommentator der Pisa-Studie alt aussehen.

Im Himmel ist ein politisches Buch, das die Peinlichkeitsfallen politischer Literatur meidet. Oswald, vielleicht ein deutscher Geistesbruder von Bret Easton Ellis, hadert nicht mit der "Hohlheit hinter den luxuriösen Fassaden" -- das wäre kindisch. Er erzählt vielmehr eine Geschichte, die von Liebe und Verrat, Geld und Tod handelt und davon, wie zu leben ist in einer rundum verplanten, finanziell gut gepolsterten Vollkasko-Gesellschaft: weder als verunglückte Kopie der Eltern, noch als Mitläufer im jugendlichen Fußvolk der Spaßgesellschaft. --Niklas Feldtkamp -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1963 in München geboren, lebt dort als Schriftsteller und Rechtsanwalt. Mit seinem Roman "Alles was zählt" gelang ihm auch international der Durchbruch. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auf den punkt 23. November 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Kein Autor hat die lähmende Identifikationskrise der westdeutschen Jeunesse Dorée bisher so gut auf den Punkt gebracht. Oswald beschreibt, wie der Kokon der bügerlichen Sicherheiten zum erstickenden Gefängnis wird und liefert gleichzeitig ein grandioses Sittenbild jener Elterngeneration, die ihre Ideale nur zu bereitwillig Status und Karriere opferten. Dabei beschreibt er seine Figuren mit einer Präzision und Klarheit, die man viel zu oft vermisst. Man muss die Wohlstandsgefilde des südlichen Bayern nicht unbedingt kennen, um seinen Spass mit diesem Buch zu haben. Aber man kann die frischen Rasenflächen und den modrigen See förmlich riechen und das steigert das Vergnügen ganz erheblich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Heaven can wait!" 9. Dezember 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Wir befinden uns in den Sommerferien eines Villenviertels am Starnberger See, es ist traumhaftes Wetter, und die Luft scheint zu knistern. Dennoch ist der 20igjährige Marcel gelangweilt, hängt mit den Nachbarskindern am Pool. Man raucht Joints und besäuft sich. Es scheint die vernachlässigte Jugend steinreicher Eltern der High-Society zu sein, die in ihrem eigenen kleinen Paradies lebt, dass aber auch hier seine Schattenseiten hat. Es geht um kleine Intriegen, Partys, Väter, die zu ihren Söhnen keinen Draht haben, verwöhnte Snops und vor allem um viel viel Alkohol - wie sonst sollte man das ganze auch ertragen?
Georg Oswalds Roman ist nichts ausergewöhnliches und alles andere als durchweg spannend. Ich könnte auch sagen durchschnittlich, normal, einfach - so, wie das Leben eben ist. Fazit: Eine leichte Kost für zwischendurch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltung: mehr aber auch nicht 10. September 2005
Format:Taschenbuch
Die „Welt am Sonntag" urteilte über Georg M. Oswalds Roman „Im Himmel": „Witzig, rührend, packend". Genau das richtige, dachte ich mir und kaufte mir spontan dieses Buch. Im Nachhinein muss ich jedoch sagen, dass der Roman zwar an manchen stellen witzig ist, rührend ist er jedoch nicht und packend scheint er nur zu sein, da der Leser auf etwas wartet, das jedoch nicht kommt.
Oswald wollte wohl ein wenig mehr als einen bloßen Unterhaltungsroman schaffen. „Im Himmel" bleibt jedoch nur ganz normale Belletristik.
In dem Roman geht es um den 20-jährigen Marcel, der sich beginnt mit seinem Umfeld auseinander zusetzen. Das, was er erfährt, ist zum Teil amüsant-zugegeben. Eine Gesellschaftssatire und das ist es wohl, was der Autor konstruieren wollte, ist es jedoch noch lange nicht. Zu oberflächlich werden die Figuren dargestellt, zu vage bleibt die Aussage. Marcel ist Protagonist und Erzähler zugleich. Er, so erfährt der Leser, wollte ein Buch schreiben und genauso wirkt „Im Himmel": Ein Roman-geschrieben von einem spätpubertierenden, verwöhnten Jungen, der noch weit davon entfernt ist, seine eigene Persönlichkeit zu entfalten. Einzig und allein die Szene, in der der Freund und Nachbarssohn Marcels die Geschichte seiner Familie erzählt ist wirklich lustig, phantasievoll und recht ironisch dargestellt. Diese Szene ist in der Mitte des Romans zu finden und leider bleibt es die beste.
Die wahre Schwäche des Romans ist, dass sich Oswald in die Figur eines 20-Jährigen des 21. Jahrhunderts versucht hineinzudenken und dass dies leider nur ein Versuch bleibt. Damit verliert das Buch an Authentik, welche die Basis für die Satire hätte bilden können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was soll es bedeuten? 28. März 2005
Format:Taschenbuch
Nein, so recht begeistern kann ich mich für dieses kleine Buch nicht. Es handelt von einem durchgefallenen Abiturienten, der in den Sommerferien mit den schon etwas älteren, aber völlig verlotterten Nachbarskindern Britta und Frank abhängt. Das Geld der Eltern hat den Ehrgeiz ihrer Kinder völlig verkümmern lassen. Britta wird Gerry heiraten, die Hochzeit aber haben offenbar die Eltern der Brautleute aus geschäftlichen Interessen eingefädelt, denn Britta zeigt sehr viel mehr Sympathien für Tom, einen blonden Surfertypen, als für den blassen Gerry. Am Ende findet man den Bräutigam tot im Swimming Pool. Es gibt nette Ideen in diesem Buch, die kaum umrissene und um so unheimlichere Figur Tom, der außer mit Britta auch mit ihrer Mutter schläft. Wie Frank, der Sohn und Bruder, von der Entdeckung dieses Verhältnisses erzählt, gehört zu den abgründigsten Passagen der Erzählung. Interessant auch die Firma, für die die Mutter des Ich-Erzählers, des durchgefallenen Abiturienten arbeitet: Ein amerikanischer Betrieb, der offenbar mitlitärische Aufklärungsflüge über Bayern durchführt. All das aber ist ein bisschen zu sehr im Hintergrund der Andeutungen gehalten, kann viel, aber auch gar nichts bedeuten, wie auch der Tod des Bräutigams zwar stark an den Selbstmord Ludwigs II. erinnern soll, aber mir nicht recht deutlich wird, warum eigentlich. Das ist schade, denn Oswald ist ja eigentlich kein Pop-Autor, der mit der Nennung von Markenartikeln und journalistischer Schreibe seine Dürftigkeit bemänteln müsste. Sein Stil ist eher unauffällig realistisch, und ein Buch wie "Alles was zählt" hat zudem durch eine dichte Story gefesselt. Die fehlt nun hier, und dann wirkt die Sprache doch ein wenig arm an Einsichten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Großartig
Ich kannte Oswald nicht - bis zu diesem Buch! Es erinnert an die Gruppe 67 in seiner saloppen Art zeitkritisch und dennoch belletristisch die gegenwärtige Gesellschaft in und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2006 von Sommer
3.0 von 5 Sternen Leichte Kost mit wenig Inhalt
Die Geschichte eines Sommers am Starnberger See. Angesiedelt in der Gesellschaft der oberen 10.000. So wird auch jedes Klischee bedient, was man sich vorstellen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2005 von Behrens
3.0 von 5 Sternen Was will Herr Oswald in meinem See?
Mit Benjamin Stuckrad-Barre und Christian Kracht machte sich die so genannte Pop-Literatur in deutschen Landen breit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2004 von F. Martin
1.0 von 5 Sternen Um Himmels Willen !
Kein wirklicher Plot, sich verlaufende Nebengedanken,...
Nicht das was man vermuten könnte. Insbesondere nicht die erwartete Tiefe. Eher ein Roman(? Lesen Sie weiter...
Am 26. Oktober 2003 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Netter Kurzroman
Locker geschrieben, die Idee ist auch nicht schlecht aber ab der Mitte des Buches ist es sehr abgehackt und recht langweilig zum Ende gekommen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2003 von Kamila Bemova
3.0 von 5 Sternen Grüße von Schloss Auenberg
Marcel schreibt uns, ein gerade Zwanzigjähriger, der "mit der staatlichen Schule endgültig fertig ist". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2003 von Helmut Cremers
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