Man stelle sich vor, hierzulande beobachtet man einen Menschen im Park, der an einer Blume stehen bleibt, sich vor ihr verbeugt und sich bei ihr bedankt, daß sie einfach da ist. Vermutlich würde man diesen Menschen mit eindeutigen Handzeichen als aus einer Anstalt entflohen abstempeln.
So jedenfalls ist die Sichtweise des normalen westlichen Menschen.
Aber genau diese Szene ist das vom Autor beschriebene Beispiel, im Hier und Jetzt zu leben und beim Spazierengehen nicht daran zu denken, was man danach noch alles erledigen müsse, sondern dazu fähig zu sein, die Wunder des Lebens im gegenwärtigen Moment zu erfahren und zu schätzen.
Wer achtsam lebt und somit in der Lage ist, die Dinge, die eben in diesem Moment geschehen, wahrzunehmen, kann sich als glücklicher Mensch fühlen.
Die Vergangenheit, die sowieso nicht mehr geändert werden kann, oder die Zukunft, die ohnehin kommt, beides sollte man nicht durch Grübeleien auseinandernehmen, sondern das gegenwärtige Leben, das durch diese Grübeleien achtlos an einem vorüberzieht, ganz bewußt genießen.
Das ist die Botschaft dieses Buches, und der Autor hat es auch hier verstanden, mit leicht verständlicher Sprache jeden Menschen zu sensibilisieren.
In Achtsamkeit im Hier und Jetzt zu leben, das ist eine der wichtigsten Lehren des Buddhismus. Der Buddha hat es vorgelebt und mit diesem Buch hat man dazu eine sehr gute Hilfe.