Die 18-jährige Sonia will aus ihrem Alltagstrott ausbrechen und so macht sie sich als Assistentin eines Genfer Anthropologen auf nach Algerien, nach Hoggar dem Bergland der Sahara. Von der Wüste tief beeindruckt, fasziniert von Gerüchen und Geräuschen und berührt von der endlosen Weite und dem klaren Sternenhimmel lernt sie den jungen Adligen Tuareg Tarek kennen und lieben. Gegen allen Widerstand entschließt sie sich mit ihm in der Wüste zu leben. Doch die Tuareg werden von der algerischen Regierung immer weiter in die Moderne gezwungen und damit immer weiter von ihren Traditionen abgedrängt.
Um in dieser Welt zu leben muss Tarek seine ursprüngliche Heimat verlassen. Zusammen mit Sonia macht er sich auf den Weg. Doch das Rad des Schicksals dreht sich und die beiden Liebenden geraten in seinen Sog. Ein schrecklicher Unfall geschieht...
Persönliche Bewertung:
Ich habe gelacht. Ich habe geheult. Ich habe gelächelt. Und mit einem lachenden und einem weinenden Auge das Buch von Anfang bis Ende nicht mehr losgelassen. Ein ergreifende Liebesgeschichte die einen in unzählige Gemütszustände durchlaufen lässt, ohne auch nur einmal in ein Klischee abzuschweifen.
Wer mit de Vorurteil, schmalzige Liebesgeschichten a la Romeo & Julia zu kennen, das Buch ungelesen abzukanzeln sucht, der verpasst ein absolut unvergessliches Leseerlebnis.