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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 20. Oktober 2008
Das haschemitische Königreich Jordanien ist vor allem bekannt durch das tote Meer, das gleichzeitig den tiefsten Punkt der Erde darstellt sowie durch seine diplomatische Vermittlerfunktion im Konflikt des Nahen Ostens. Jordanien bietet aber auch ein einzigartiges touristisches Highlight: die alte nabatäische Felsenstadt Petra, die wegen ihrer prachtvollen Gebäude, die direkt aus dem roten Sandsteinfels gemeißelt wurden, Ende 1985 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde. Vielen von uns, vor allem durch den Film 'Indiana Jones und der letzte Kreuzzug' bekannt, ist Petra heute eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens.

Und genau hier, an diesem geschichtsträchtigen Ort, lernte Marguerite van Geldermalsen ihre große Liebe, den Souvenirverkäufer Mohammad Abdallah Othman kennen. Der Satz »Wo übernachtet ihr ?Warum bleibt ihr heute Nacht nicht bei mir in meiner Höhle?« veränderte das Leben der Neuseeländerin grundlegend. Mohammad macht ihr einen Heiratsantrag, den sie ohne großes Zögern annimmt. Nach der fünftägigen Hochzeitsfeier, während der sie mit offenen Armen in die Gemeinschaft der Nomaden aufgenommen wird, beginnt ihr einfaches Leben in Petra. Es ist ein Leben ohne Steckdosen, ohne Wasserhähne im Bad oder in der Küche, aber es ist ein Leben, das geprägt ist von Glück, Liebe und Bescheidenheit.

Das Nomadenleben ist alles andere als einsam oder gar langweilig und so ist stets Besuch in ihrer Höhle oder eine Feier, zu der sie immer herzlich willkommen ist. Da Marguerite Krankenschwester ist, übernimmt sie nach einiger Zeit die medizinische Versorgung in Petra, währenddessen Mohammad weiterhin Souvenirs vor dem Schatzhaus verkauft. Van Geldermalsen erzählt in ihrem Buch über das Leben in den Höhlen Petra's, das geprägt ist von Staub und der ständigen Angst vor Skorpionen. Es ist aber auch geprägt vom gegenseitigen Respekt und Zusammenhalt der Nomaden, was so in dieser Form wohl kaum noch zu finden ist.

Ihre Eltern fanden sich schnell mit der Tatsache ab, dass ihre Tochter so weit von ihnen entfernt ihr Glück fand und überzeugten sich davon bei Besuchen. Aber auch Mohammad und Marguerite flogen zum Gegenbesuch nach Neuseeland, wo Mohammad arbeitete und sich schnell in die Gesellschaft dort einbrachte. 'Im Herzen Beduinin' zeigt wundervoll, wie einfach das Leben ohne religiöse oder kulturelle Vorurteile funktioniert. Marguerite, die sich nie für Handarbeiten interessierte, lernt nun in Petra weben und nähen, was sie mit wachsender Begeisterung ausübt. Stets liegt die Bedrohung der Zwangsumsiedlung über ihren Köpfen, aber die jordanischen Mühlen mahlten recht langsam, so dass diese erst 1985 stattfand, womit das Ende der einfach-bescheidenen Lebensweise der Beduinen eingeläutet wurde. Und mit dieser Zwangsumsiedlung endet dieses Buch, das uns eine uralte Kultur näher bringt, die
faszinierend einfach in einer wunderschönen Umgebung lebt.

Sprachlich ist das Buch recht einfach, was es aber durch die interessanten und bildreichen Schilderungen wieder wettmacht. Ein toller Schmöker, der Lust auf das touristisch noch nicht so bekannte Jordanien macht und der den Glauben an die wahre, beständige Liebe aufrechterhält. Ein Schmöker, der uns bequemen Westeuropäern zeigt, dass materielle Besitztümer wie Haus, Strom, Handys usw. nicht alles im Leben sind - das zeigt, dass Liebe und die kleinen Dinge des Lebens viel bedeutender sind. Es ist aber auch ein Buch, dass die Illusionen von zahlreichen Touristen platzen lässt, da Marguerite van Geldermalsen hier deutlich macht, wie angeblich alte wertvolle nabatäische Gegenstände hergestellt und an die Touristen gebracht werden.

'Im Herzen Beduinin' ist die märchenhafte Liebesgeschichte zwischen der Neuseeländerin Marguerite und dem Jordanier Mohammad, es ist aber auch eine Liebeserklärung an die Felsenstadt Petra, an die Traditionen und die Menschen dort.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2009
Auf einer Studienreise habe ich das Land und vor allem seine Menschen näher kennenlernen dürfen. Natürlich durfte ein ausgiebiger Aufenthalt in Petra nicht fehlen, ist es doch auch einer der Höhepunkte einer solchen Reise. Schon vor der Station Petra hatte ich in diversen Schaufenstern das Buch der Neuseeländerin gesehen - "Married to a Bedouin", auch in anderen Sprachen. Von unserer Reiseleiterin hörte ich, dass ihr Sohn in Petra einen Souvenirstand betreibt und - wenn ich das Buch kaufen wollte - es vielleicht am besten dort tun sollte. Das tat ich und hatte dann das Glück, nicht nur den Sohn sondern auch die Autorin selbst anzutreffen (neben ihrem Buch hatte sie übrigens auch wunderschönen Silberschmuck von Frauen aus der Region anzubieten, was mich zum Einsatz meiner EUROCARD brachte). Ich bin sofort in dieses Buch "gefallen" - den Beginn konnte ich ja nun aufgrund ein wenig "Ortskenntnis" bestens nachvollziehen. So unvorstellbar es für mein kleines zivilisiertes Leben ist, dass jemand derart fernab jeden Komforts leben will und kann, umso stärker war ich beeindruckt von dem Zusammenhalt der Gemeinschaft und der Liebe zueinander, die sie erleben durfte. Respekt und Akzeptanz ohne Wenn und Aber - kein schlechter Tausch! Das Buch ist in jedem Falle lesenwert, auch wenn man nicht das Glück oder die Aussicht hat, Jordanien selbst kennenzulernen. Als Vorbereitung einer Studienreise ist dieses Buch ein Muß!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2007
Nachdem wir in Petra vor Ort auf das Buch gestossen sind und gleichzeitig dort den Sohn von Marguerite getroffen hatten, hatte ich sehr grosse Erwartungen an das Buch und bin leider etwas enttaeuscht. Hoert sich am Anfang sehr vielversprechend an und verlaeuft sich recht schnell in Beschreibungen des Alltags, die doch sehr langweilig sind! Ich musste es mal weglegen und ein paar spannendere Krimis lesen. Schade eigentlich!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2008
Als junge Frau verliebt sich die Autorin in einen jordanischen Beduinen und lebt fortan mit ihm in einer Höhle in Petra. Sie berichtet von den Lebensumständen des Beduinenvolkes und ihrer Familie bis zum frühen Tod ihres Mannes.

Vom Thema her hat mich das Buch sehr interessiert, und es gibt auch gute Einblicke in das Leben in einer für uns kaum vorstellbaren und fremden Welt. Dennoch habe ich mich stellenweise sehr durchquälen müssen. Dies mag zum Teil daran liegen, daß die Autorin selbst überhaupt nicht sensationsheischend ist, zum Anderen aber auch, weil letzten Endes nicht so viel passiert.

Insbesondere fand ich den sehr sachlichen Stil der Autorin nicht sehr hilfreich, wenn es darum ging, Gefühle, Ängste und menschliche Erwartungen auf beiden Seiten zu schildern (was ohnehin schon kaum vorkam...). Dies finde ich sehr schade, denn um eine fremde Welt zu begreifen, muß man sich als Leser schon ein bißchen hineindenken und selber mitfühlen können. Wem diese Ebene zu persönlich ist, der sollte lieber keine Biographie, sondern vielleicht eine ethnologische Abhandlung schreiben - sorry!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2010
Das Buch eignet sich hervorragend zur Vorbereitung einer Jordanienreise.Es stimmt den Leser mental auf das schlichte Leben der Beduinen ein und beschreibt sehr liebevoll die einzigartige Landschaft.Das Land und die Menschen sind nach der Lektüre wesentlich besser zu verstehen.Man gewinnt den Blick für Zusammenhänge von Vergangenheit und Gegenwart.
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am 31. Oktober 2009
Ich bin Marguerite in Dahab (auf dem Weg nach Petra) begegnet. Zurück in der Schweiz habe ich mir sofort ihr Buch gekauft und es geradezu verschlungen. Ihre Geschichte ist so unglaublich und so schön beschrieben, dass ich das Buch wirklich nur empfehlen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2010
Eine außerordentlich interessante Schilderung einer Liebe zwischen den Kulturen. Auch deswegen interessant, weil ich kürzlich in Petra war.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2011
Ich komme gerade von einer Jordanien-Rundreise zurück. Als Vorbereitung auf die Reise habe ich "Im Herzen Beduinin" gelesen. Da es wenige Bücher gibt, die Jordanien zum Thema haben und meines Wissens v.a. keine zeitgenössischen Romane, hat dieses Buch schon seinen Wert. In Petra habe ich den Sohn von Marguerite v.G. an seinem Schmuck- und Bücherstand gesehen. Es war auch interessant, die Beduinen der Familie Bdul in Petra zu sehen. Es sind teilweise ganz ungewöhnlich aussehende Menschen, die an Piraten erinnern (Khol-geschwärzte Augen, schwarze lange Haare, schwarze Kopftücher usw.) Mittlerweile leben sie wohl fast ausschließlich von den Touristenströmen in Petra, verkaufen alles mögliche, vom Tee bis zu Postkarten und Schmuck. Zudem werden Kutschen- und Reitdienste angeboten.
Unser Reiseleiter sagte uns, dass Stände in guten Lagen bis zu 3.000,- Euro Miete im Monat kosten. Das Leben der Beduinen in Petra hat sich wohl in den letzten 30 Jahren völlig verändert. Mittlerweile mussten die Wohnungen in den Felsen auf Geheiß der jord. Regierung ja aufgegeben werden, die Familien haben die Grabhöhlen verlassen und wurden in eine Siedlung in der Nähe umgesiedelt. Von dort kommen sie täglich ins Tal, um ihren Geschäften nachzugehen. Mit dabei sind auch zahlreiche kleinere Kinder, die ebenfalls verkaufen und wohl ihre Schulpflicht vernachlässigen...
Das Buch beschreibt also eine Welt, die es so seit längerem nicht mehr gibt und hat damit eigentlich nur noch historischen Wert.
Ich stehe dem Buch zwiespältig gegenüber. Auf der einen Seite ist es inhaltlich recht interessant mit den o.g. Einschränkungen, auf der anderen Seite ist es kaum zusammenhängend erzählt (es besteht aus lauter kleinen Geschichten), ziemlich dröge formuliert (man merkt einfach, dass M.v.G. keine Schriftstellerin ist) und langatmig und ohne jeglichen Spannungsbogen. Im Grunde passiert nach dem ersten "Schwung" des Kennenlernens Mohammeds und Eintauchens in die fremde Welt nicht mehr viel. Zum 20. Mal zu lesen,wie M.v.G. mit dem Esel zur Quelle reitet, Nachbarinnen besucht und dort zu Abend isst, ist auf die Dauer nicht so sehr spannend. Schwierig sind auch endlos eingestreute arabische Begriffe, so dass man teilweise kaum mehr den Sinn eines Satzes verstehen kann und Dutzende von Namen, wobei aber hinter den allermeisten nicht wirklich Personen für den Leser deutlich werden, da diese viel zu wenig charakterisiert werden. Eine Schwäche ist auch, dass M.v.G. überaus nüchtern erzählt; ich hätte mir mehr Beschreibungen von Stimmungen, Gefühlen, Eindrücken gewünscht, sowie mehr Einschätzungen, z.B. über Land und Leute, die Lage in Jordanien usw. Vielleicht wollte M.v.G. niemanden "bloßstellen", aber so erscheint das Buch über größere Strecken eher wie ein privates Tagebuch (in dem etwas festgehalten, aber nicht erklärt wird) und weniger wie ein Buch, das sich an fremde LeserInnen wendet und diesen etwas nahe bringen will.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2009
super Buch für alle, die Petra besuchen wollen oder besucht haben. Da kann man sich bildlich vorstellen wie die Autorin dort gelebt hat. Auch Petra wird einem sehr anschaulich dargestellt. Es sollte ein muss für Petra Besucher sein.
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am 26. November 2013
Ein tolles Buch, authentisch geschrieben, so dass man in die Zeitreise total eingebunden ist. Bei unserer bevorstehenden Jordanienreise werden wir aufgrund des BUches bestimmt vieles besser verstehen und einordnen können.
Das Lesen lohnt sich. Wir haben inzwischen erfahren, dass der Sohn in Petra immer noch einen Andenkenladen betreibt und die Protagonistin/Autorin zeitweise ihr Buch signiert.
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