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Im Geist der Versöhnung: mein Leben zwischen zwei Welten Gebundene Ausgabe – 2003


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Gebundene Ausgabe, 2003
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: List Verlag; Auflage: List Verlag (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471782419
  • ISBN-13: 978-3471782415
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 14,7 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 224.979 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Der erste Blickkontakt erfolgte durch ihr Kameraobjektiv auf dem Flughafen von Amman. Ihr Vater, als Direktor der amerikanischen Luftfahrtbehörde in Jordanien als Berater geladen, hatte auf dem Erinnerungsfoto mit König Hussein bestanden. Heute wirkt sie belustigt angesichts der Peinlichkeit dieses Treffens im Winter 1976. Der 41-jährige Monarch hingegen, nach dem Tod seiner dritten Frau einer der weltweit begehrtesten Junggesellen, schien in Lisa Halaby seine Zukunft zu sehen. Und zwei Jahre später sollte die junge Fotografin als Noor al-Hussein, Königin von Jordanien, zurückkehren!

Kaum wurde publik, dass Königin Noor ihre Memoiren auf den Markt bringen würde, verschoss die vereinigte Yellow Press förmlich ein bengalisches Schlagzeilenfeuerwerk: "Märchen aus 1001 Nacht", "Königin der Herzen", "Traumhochzeit zwischen Ost und West" -- gut abgehangene und süßliche Arabesken, die so gar nicht zu den beiden lebensbejahenden Pragmatikern passen wollen. Lisa Halaby, Tochter einer angesehenen arabisch-amerikanischen Familie, schloss als eine der ersten in Princeton zugelassenen Studentinnen ihr Studium der Architektur und Städteplanung ab. Während des Vietnam-Krieges erwachte in ihr die spätere Menschenrechtsaktivistin. Auf der anderen Seite des Globus wirkte zu dieser Zeit der unermüdliche Versöhner und Friedensaktivist Hussein an einer Befriedung des Nahen Ostens.

Königin Noor berichtet über ihren anfänglichen Kampf gegen steifleinerne höfische Rituale und die von ihr erwartete traditionelle Frauenrolle (köstlich, die Selbstironie, mit der sie ihre Marge-Simpson-Frisur kommentiert, die ihr ein Promi-Friseur königinnengemäß verpasste). Solcherlei Palast-News machen Noors Erinnerungen auch zum reinen Lesevergnügen. Es war wohl diese Erfolgsmischung aus Humor, Weltoffenheit und eiserner Selbstbestimmung, mit der es der jungen Amerikanerin schließlich gelang, zur Ikone ihres Volkes zu werden.

Wichtiger aber: Jordanien, traditioneller Schmelztiegel des Vorderen Orients und einziges arabisches Land mit demokratischen Strukturen, hätte sich keine bessere und liebevollere Botschafterin und Repräsentantin seiner Kultur und Historie wünschen können. König Hussein, der 1999 seinem Krebsleiden erlag, wäre sicher ergriffen über diese nachdenkliche und zarte Liebeserklärung an ihn und ihre geliebte Heimat. --Ravi Unger

Der Verlag über das Buch

Königin zwischen zwei Welten: Ein arabischer Traum

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von braindunk am 2. Mai 2003
die schilderungen der Königin Noor vermitteln nicht nur einen eindruck über die kulturellen schätze des kleinen, eher unscheinbaren Jordaniens, sondern zeigen auch die politische rolle auf, die das land zwischen den mühlsteinen großer arabischer staaten und Israel unter König Hussein einnahm. dessen
bis an die grenze menschlichen vermögens gehenden vermittlungsversuche im ewig währenden nahost-konflikt werden in diesem buch sehr deutlich dargestellt. die Königin beschreibt ihren Ehemann als einen warmherzigen familienvater, treuen gefährten bis in den tod und als einen stets um ausgleich und frieden bemühten staatsmann. ihre eigenen projekte und stiftungen
stellt sie ebenfalls sehr ausführlich und in gebotener bescheidenheit dar. ihr einsatz für eine gleichberechtigte und produktive position der frau in der arabischen gesellschaft trägt bereits früchte. Königin Noor hat ein kurzweiliges buch geschrieben, das persönliche gefühle genauso beinhaltet wie sachliche schilderungen politischer vorkommnisse. letztere werden
nach meiner persönlichen meinung in manchen passagen etwas knapp
abgehandelt. so hätte beispielsweise die ermordung des israelischen ministerpräsidenten Rabin und deren fatalen
auswirkungen auf den friedensprozeß in der region etwas mehr aufmerksamkeit verdient gehabt. leider wird auch die beziehung Jordaniens zu seinen arabischen nachbarstaaten nur sehr knapp ins bild gesetzt.
doch bleibt festzuhalten, daß es Königin Noor gelungen ist, ein
bewegendes zeitdokument im stile einer spannenden familien-saga
zu schaffen. jede seite, die sie geschrieben hat, ist es wert gelesen zu werden. der erlös des buches kommt der König-Hussein-
Stiftung zugute. ein grund mehr, dieses buch zu kaufen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. August 2003
Ich könnte das Buch nicht aus den Händen lassen bis ich es komplett in nur 2 Tagen fertig gelesen habe. Es ist sehr schön geschrieben, einfach, überzeugend und es wirkt ganz authentisch obwohl man merkt dass es sehr diplomatisch verfasst wurde. Keine harte Kritik, Skandale oder Hinterlästigkeiten.

Es lässt das kleine Land Jordanien in einem sehr anderen Licht erscheinen und trägt dazu bei, die Verhältnisse in der Nahen Osten besser zu verstehen. Ich fand es sehr interessant und kann es nur herzlich empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michaela Jung am 19. August 2005
Mein Geschichtsunterricht hat leider beim 2.Weltkrieg geendet und so habe ich bis ich dieses Buch gelesen habe, nicht gewußt, worum es im Konflikt zwischen den Isrealis und den Palästinensern geht. Keine Angst, ich beschreibe nicht das falsche Buch. Noor schildert neben ihrer persönlichen Geschichte die Hintergründe der Konflikte der Region und sie berichtet von ihren und den Bemühungen ihres Mannes die Region zu befrieden. Sie schildert ihre Eindrücke von Begegnungen mit Persönlichkeiten der Weltgeschichte aber auch von Treffen mit Prinzessin Diana und Hillary Clinton. Interessant daran ist, dass die Eindrücke in den Büchern der verschiedenen Persönlichkeiten auftauchen und sehr ähnlich ist. Sie, die Amerikanin die nunmehr Königin von Jordanien wird, schildert ihre Probleme aber auch die schönen Seiten des Lebens in diesem Land mit dem Mann, den sie liebt. Sie hat mich neugierig gemacht, ich werde Jordanien besuchen und ich habe sehr viel über diese Region gelernt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. Mai 2004
Das ist ein beeindruckendes Buch, bei dem man erst mit dem lesen aufhört, wenn man am Ende des Buches angelangt ist.
Der Lebensweg einer jungen Frau zur Königin und als Königin entspricht nicht immer dem Märchen, sondern kann wie in dem Buch gefühlvoll beschrieben wird, steinig und hart und trotzdem lebenswert sein.
Viele sehr persönliche Seiten der Familie werden in dem Buch aufgezeigt, weiters ist es ebenso relativ kritisch im Bezug auf die Politik im Nahen Osten.
Es ist einerseits das Porträt der Königin und ihrer Familie (vorallem ihrem Gatten) aber auch eines ganzen Landes.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriele Schmidt am 3. September 2004
"Noor - Im Zeichen der Versöhnung" ist eigentlich ein Geschichtsbuch über Jordanien und König Hussein, und was für eines!
Ich vergebe 5 Sterne, wohl wissend, daß es sich um eine Biographie handelt, und das Buch deswegen parteiisch sein muss. Ich hätte jedoch bei der Biographie einer Königin niemals diese detailreiche exakte Beschreibung der politischen Entwicklung von ca. 1970 bis 2000 im Nahen Osten erwartet. Sie selbst und natürlich König Hussein waren stets im absoluten Brennpunkt der Ereignisse, von denen man viele so noch nicht in der Zeitung gelesen hatte. Noor ergreift in ihrer Darstellung der Konflikte zwischen Israel und den arabischen Nachbarländern konsequent den Standpunkt der Araber - das ist legitim in ihrer Stellung. Und dennoch ist die Darstellung jederzeit glaubhaft und nachvollziehbar. (Nebenbei bemerkt man, wie einseitig amerika- und israelfreundlich oft in der deutschen Presse berichtet wurde.)
Das Buch ist ein absolutes Muss für Reisende in dieses wunderbare Land Jordanien, das unter den Konflikten seiner Nachbarn leidet und dabei eines der stabilsten und tolerantesten Länder des ganzen arabischen Raumes ist.
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