Rezension zu: "Im Geheimdienst" (USA 1946)
Zum Inhalt:
Gegen Ende des II. Weltkrieges beauftragt der US-Geheimdienst den Physiker Alvah Jespter (Gary Cooper) damit, in Europa in Erfahrung zu bringen, wie weit die Forschungen der Nazis zum Bau von Atombomben bereits fortgeschritten sind. Jesper versucht zuerst in Italien einen gewissen Professor Polda zu finden, um ihn zur Mitarbeit zu überreden. Dessen Tochter, Maria, die von Nazis entführt worden ist, versucht Jesper mit Hilfe von geheimen Widerstandskämpfern zu befreien, wobei er sich in die Widerstandskämpferin Gina verliebt, was den Auftrag aber nicht unbedingt leichter erfüllbar macht und für beide existenzielle Konflikte mit sich bringt.
Bewertung:
Das "Lexikon des internationalen Films" bewertete diesen Film folgendermaßen:
"Abenteuerliches Spionagedrama, grob konstruiert, aber spannend in Szene gesetzt und gut gespielt. Langs Handschrift zeichnet diesen Film allerdings nicht aus."
"Im Geheimdienst" (Originaltitel: Cloak and Dagger) ist ein spannender Spionagefilm des Regisseurs Fritz Lang aus dem Jahre 1946 mit Gary Cooper und Lilli Palmer in den Hauptrollen.
Ein absolut sehens- und empfehlenswerter Film mit einer sehr guten Besetzung. Die deutsche Schauspielerin Lilli Palmer (1914-
1986) gerät leider -völlig zu Unrecht- immer mehr in Vergessenheit. Die Ehefrau des britischen Theaterschauspielers und Filmstars Rex Harrison, war in den 50er- und 60er-Jahren in England, den USA und in Deutschland eine vielbesetzte Schauspielerin. Der Schauspieler Robert Alda ist der Vater des Schauspielers Alan Alda, des Hauptdarstellers in der US-amerikanischen Fernsehserie M.A.S.H.
Die Bild- und Tonqualität [schwarz-weiß; Filmlänge ca. 106 min] ist -gemessen am Alter des Films- sehr gut.