Aus der Amazon-Redaktion
Im Feuer liefert einen Tribut an Feuerwehrleute und beschäftigt sich mit jenen Menschen, die beruflich ihr Leben riskieren. Regisseur Jay Russell beschäftigte sich ähnlich ernsthaft mit seinem erinnerungswürdigen Familienfilm Mein Hund Skip, und obwohl das ultra-konventionelle Drehbuch von Lewis Colick viele Banalitäten beinhaltet, schafft Im Feuer so viel Respekt für die Feuerwehrmänner in Baltimore, dass man sich unweigerlich emotional zu Menschen wie Jack (Joaquin Phoenix) hingezogen fühlt einem Feuerwehrmann, dessen Karriere, Umwerbung seiner zukünftigen Ehefrau, Ehe und Vaterschaft im Rückblick gezeigt wird, während er in der zur jetzigen Zeit spielenden Rahmenhandlung im brennenden Inneren eines zusammen fallenden zwanzigstöckigen Hochhaus von seinen befreundeten Feuerwehrkameraden abgeschlossen um sein Leben kämpft. In den gemeinhin bekannten Szenen über Männerfreundschaften, gefährlichen Rettungsaktionen, Verletzungen, Todesfällen und der unterstützenden und doch besorgten Haltung von Jacks Frau (Jacinda Barrett) gibt es nichts Neues zu sehen, aber sobald sich der Film auf die einfache Unverfälschtheit von Jacks persönlicher und beruflicher Hingabe fokussiert, gibt der Film Joaquin Phoenix die Gelegenheit, sich selbstlos zu profilieren, wobei ihn John Travolta als Jacks Mentor und überzeugter Feuerwehrhauptmann dezent unterstützt. Im Feuer ist in vielerlei Hinsicht Routine, aber der Film liefert den Helden der Arbeiterklasse eine wohl verdiente Huldigung. --Jeff Shannon
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Jack Morrisson gehört zur Einheit 49, einer Truppe von Feuerwehrmännern, die sich täglich in gefährliche Situationen begeben, um das Leben vieler Menschen zu retten. Deshalb müssen die Ehefrau sowie die beiden Kinder oft ohne Jack auskommen. Eines Tages verletzt er sich bei einem Einsatz in einem brennenden Gebäude und wird von seinen Leuten isoliert. Während er auf Rettung wartet, lässt Jack sein Leben Revue passieren - erinnert sich an seinen Mentor Chief Kennedy, seine Gattin und alles andere, was ihm wichtig war und ist.
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Keinen spekulativen Effektezauber, sondern eine glühende Hommage an den Beruf des Feuerwehrmanns hatte Jay Russell ("Mein Hund Skip") mit seinem höchst authentischen, emotional packenden Action-Drama im Sinn. Garanten für Entertainment auf hohem Niveau sind Joaquin Phoenix ("Signs - Zeichen") in der Haupt- und Hollywood-Schwergewicht John Travolta in einer markanten Nebenrolle. Auch ohne die Thriller-Elemente des thematisch ähnlich gelagerten "Backdraft" wird dieses feurige Filmerlebnis seine Anhänger finden.
Blickpunkt: Film
Seit der Twin-Towers-Tragödie sind Feuerwehrmänner die neuen 'Untouchables': mutige, moralische Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Leben für andere einsetzen. 'Einheit 49' zollt diesen Idealisten mit einem Blick auf Alltag, Einsätze und Privatleben Tribut. Ohne exzessives Helden-Pathos, aber mit Action, Emotionen und Humor, was in Koalition mit der Zugkraft von John Travolta und Joaquin Phoenix für einen soliden Hit sorgen könnte.
'Backdraft' bediente sich mit einem Feuerteufel noch eines Thrilleraspekts, um die Spannung anzuheizen. 'Einheit 49' verzichtet auf Geschmacksverstärker, will nicht wie 'Frequency' das Milieu nur als Rahmen nutzen oder wie 'The Guys' als Kammerspiel die Wunden einer Nation ansprechen. Das Skript von Lewis Colick, der schon Travoltas Thriller 'Tödliches Vertrauen' schrieb, versucht eine humorvolle Annäherung an diese John-Ford-ähnlichen Männercliquen und ein realistisches Porträt ihrer Arbeit, in der trotz aller Routine die Angst ständiger Begleiter ist. Es ist ein dramaturgisch konventioneller Ansatz mit einem Zentralkonflikt, Nebenschauplätzen und Rückblenden, aber trotzdem wirkungsvoll. Themagerecht steht ein Rettungsmotiv im Vordergrund, das den Film antreibt, während er immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart surft. Hilfe benötigt hier der, der sie sonst anderen zukommen lässt. Nachdem Firefighter Jack (Phoenix) bei einem schwierigen Einsatz einem Mann das Leben rettet, wird er selbst nach Explosion und tiefem Fall von herabstürzenden Trümmern schwer verletzt. Während er, irgendwo im Schuttchaos eines brennenden Gebäudekomplexes isoliert, hofft, dass ihn seine von Chief Kennedy (Travolta) geführte Einheit schneller erreicht als das Feuer, führen ihn Erinnerungen zurück zu den Anfängen in der Truppe, zu den Ritualen, zum Zusammenhalt, den Freunden, die er an die Flammen verlor, aber auch zur Ehefrau (Jacinda Barrett), deren Herz er mit Hilfe eines Kollegen gewann. Immer wieder sieht man Action-intensive Einsätze, die mit Wackeloptik und überzeugendem Soundmix authenthisch wirken, ohne den Effektbombast von 'Backdraft' in Anspruch nehmen zu müssen. Zehn Jahre durchlebt der Film in wenigen Minuten, macht die Motivation Jacks, aber auch die Ängste seiner Frau deutlich, die mit ihren Kindern jedem Tag mit dem Schlimmsten rechnen muss. Überdramatisiert werden familiäre Konflikte nicht. Sie gehören zu diesem Leben, enden mit Versöhnung oder Verdrängung. Phoenix hat starke emotionale Momente in diesen Szenen, in diesem Film, der sogar eine potenziell kitschig-sentimentale Sequenz in einer Weihnachtsmesse zu einem berührenden Augenblick menschlichen Innehaltens macht. Travolta spielt den Mentor und Freund, gibt sich mit einer Nebenrolle zufrieden und ruht darin mit Charisma und Humor. Natürlich wirkt die Gemeinschaft der Feuerwehrmänner extrem harmonisch und verschworen, liefert nur Robert Patricks Figur einen 'Touch of Evil'. Natürlich sind die Frauen hier Bankdrücker, aber wie der Film insgesamt zumindest eingefasst in einen realistischen Kontext. Jennifer Jason Leigh dagegen hatte in 'Backdraft' Sex auf dem Dach eines Feuerwehrwagens und Partner Billy Baldwin nicht einen Moment Zugang zu tieferen Emotionen. Nicht nur deswegen kann und muss man 'Einheit 49' ernster nehmen, ohne zu befürchten, hier nicht unterhalten zu werden. kob.
'Backdraft' bediente sich mit einem Feuerteufel noch eines Thrilleraspekts, um die Spannung anzuheizen. 'Einheit 49' verzichtet auf Geschmacksverstärker, will nicht wie 'Frequency' das Milieu nur als Rahmen nutzen oder wie 'The Guys' als Kammerspiel die Wunden einer Nation ansprechen. Das Skript von Lewis Colick, der schon Travoltas Thriller 'Tödliches Vertrauen' schrieb, versucht eine humorvolle Annäherung an diese John-Ford-ähnlichen Männercliquen und ein realistisches Porträt ihrer Arbeit, in der trotz aller Routine die Angst ständiger Begleiter ist. Es ist ein dramaturgisch konventioneller Ansatz mit einem Zentralkonflikt, Nebenschauplätzen und Rückblenden, aber trotzdem wirkungsvoll. Themagerecht steht ein Rettungsmotiv im Vordergrund, das den Film antreibt, während er immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart surft. Hilfe benötigt hier der, der sie sonst anderen zukommen lässt. Nachdem Firefighter Jack (Phoenix) bei einem schwierigen Einsatz einem Mann das Leben rettet, wird er selbst nach Explosion und tiefem Fall von herabstürzenden Trümmern schwer verletzt. Während er, irgendwo im Schuttchaos eines brennenden Gebäudekomplexes isoliert, hofft, dass ihn seine von Chief Kennedy (Travolta) geführte Einheit schneller erreicht als das Feuer, führen ihn Erinnerungen zurück zu den Anfängen in der Truppe, zu den Ritualen, zum Zusammenhalt, den Freunden, die er an die Flammen verlor, aber auch zur Ehefrau (Jacinda Barrett), deren Herz er mit Hilfe eines Kollegen gewann. Immer wieder sieht man Action-intensive Einsätze, die mit Wackeloptik und überzeugendem Soundmix authenthisch wirken, ohne den Effektbombast von 'Backdraft' in Anspruch nehmen zu müssen. Zehn Jahre durchlebt der Film in wenigen Minuten, macht die Motivation Jacks, aber auch die Ängste seiner Frau deutlich, die mit ihren Kindern jedem Tag mit dem Schlimmsten rechnen muss. Überdramatisiert werden familiäre Konflikte nicht. Sie gehören zu diesem Leben, enden mit Versöhnung oder Verdrängung. Phoenix hat starke emotionale Momente in diesen Szenen, in diesem Film, der sogar eine potenziell kitschig-sentimentale Sequenz in einer Weihnachtsmesse zu einem berührenden Augenblick menschlichen Innehaltens macht. Travolta spielt den Mentor und Freund, gibt sich mit einer Nebenrolle zufrieden und ruht darin mit Charisma und Humor. Natürlich wirkt die Gemeinschaft der Feuerwehrmänner extrem harmonisch und verschworen, liefert nur Robert Patricks Figur einen 'Touch of Evil'. Natürlich sind die Frauen hier Bankdrücker, aber wie der Film insgesamt zumindest eingefasst in einen realistischen Kontext. Jennifer Jason Leigh dagegen hatte in 'Backdraft' Sex auf dem Dach eines Feuerwehrwagens und Partner Billy Baldwin nicht einen Moment Zugang zu tieferen Emotionen. Nicht nur deswegen kann und muss man 'Einheit 49' ernster nehmen, ohne zu befürchten, hier nicht unterhalten zu werden. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Actiondrama um einen in den Flammen eingeschlossenen Familienvater, der sein Leben als Feuerwehrmann Revue passieren lässt, während er auf Rettung wartet.
Kurzbeschreibung
Feuerwehrmann Jack Morrisson gehört zur Einheit 49, die sich unter Leitung von Chief Kennedy jeden Tag in brennende Häuser begibt, um das Leben vieler Menschen zu retten.
Mit Mut, Entschlossenheit und Loyalität meistern die Männer ihre risikoreichen Einsätze. Jacks Familie kommt durch diesen riskanten Job oft zu kurz.
Dann geschieht das Unfassbare: Beim schlimmsten Brand seiner beruflichen Laufbahn sitzt Jack in der Falle und die Dinge, die er für wichtig hält, rücken in sein Blickfeld: die große Liebe zu seiner attraktiven Frau und den beiden Kindern. Während seine Kameraden alles tun, um ihn zu retten, hängt Jacks Leben am seidenen Faden...
Mit Mut, Entschlossenheit und Loyalität meistern die Männer ihre risikoreichen Einsätze. Jacks Familie kommt durch diesen riskanten Job oft zu kurz.
Dann geschieht das Unfassbare: Beim schlimmsten Brand seiner beruflichen Laufbahn sitzt Jack in der Falle und die Dinge, die er für wichtig hält, rücken in sein Blickfeld: die große Liebe zu seiner attraktiven Frau und den beiden Kindern. Während seine Kameraden alles tun, um ihn zu retten, hängt Jacks Leben am seidenen Faden...
Produktbeschreibungen
Feueralarm in einem Hochhaus in der Großstadt. Wie immer ist der junge Feuerwehrmann Jack Morrison (JOAQUIN PHOENIX) in vorderster Reihe dabei, um den Brand zu löschen und Leben zu retten. Diesmal hat er jedoch Pech: Wegen einer Unvorsichtigkeit wird er in einem Lagerraum eingeschlossen. Mit jeder Minute kommen die Flammen näher und seine Überlebenschancen sinken. In höchster Lebensgefahr beginnt Jack, über sein Leben, seine Liebe und seine Karriere nachzudenken ... und hofft, dass ihn seine Kameraden von Einheit 49 noch rechtzeitig befreien können. Jacks Leben hängt am