Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf einem englischen Landsitz, den drei allein lebende Frauen bewohnen, wird die übel zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden und die Gerüchteküche fängt an zu brodeln, weiß man doch, daß der Hausherr vor etlichen Jahren spurlos verschwunden ist. Den skeptischen Dorfbewohnern waren die drei Frauen schon immer suspekt und nur zu gerne würden sie ihnen den Mord in die Schuhe schieben.
Minette Walters hat in ihrem Erstling einige überraschende Wendungen im Handlungsverlauf eingebaut. Der Leser wird auf eine Vielfalt falscher Fährten gelockt, bis endlich ganz am Schluß der Fall mit einigen überraschenden Erkenntnissen geklärt wird.
Fans von Psychothrillern, sollten sich den Namen Minette Walters merken. Sie wird, nachdem sie für ihren ersten Roman bereits von der Crime Writers Association mit "Bester Krimi-Erstling des Jahres" ausgezeichnet wurde, sicher noch einige spektakuläre Morde in der Schreibtischschublade bereit halten. --Manuela Haselberger
Kurzbeschreibung
Klappentext
Die Welt
»Minette Walters hat sich in die vorderste Reihe des britischen Krimi-Adels geschrieben!«
Frankfurter Rundschau
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Auszug
Erstaunt sahen ihre beiden Freundinnen auf, Diana von ihrem Skizzenblock, Phoebe von ihrem Gartenbuch, und kniffen beim plötzlichen Blickwechsel vom Papier ins blendende Sonnenlicht die tränenden Augen zusammen. Seit etwa einer Stunde hatten sie zufrieden auf der Terrasse ihres Hauses rund um einen schmiedeeisernen Tisch gesessen, auf dem neben den Überresten des geruhsam genossenen Tees Dinge lagen, die zu ihrem täglichen Handwerkszeug gehörten: eine Gartenschere, ein aufgeklappter Malkasten, Manuskriptseiten, eine davon dort, wo Anne gedankenlos die Tasse abgestellt hatte, mit einem kreisrunden Teefleck. Im flammenden Glanz ihres lockigen roten Haars saß Phoebe, die Füße adrett unter sich gekreuzt, auf einem geradlehnigen Stuhl. Sie hatte ihre Haltung kaum verändert, seit sie eine halbe Stunde zuvor ihren Tee ausgetrunken und sich mit schlechtem Gewissen in ihr Buch vergraben hatte, anstatt ins Gewächshaus zurückzukehren, um einen Großauftrag über fünfhundert Geranienstecklinge zum Versand fertigzumachen. Diana lag eingeölt in einem Liegestuhl. Ihr weiter Faltenrock fiel über die Seiten der Liege auf die Steinplatten hinunter. Mit einer feingliedrigen Hand kraulte sie den Bauch des Labradors, der sich neben ihr ausgestreckt hatte, mit der anderen kritzelte sie Kringel auf den Rand ihres Skizzenblatts, das eigentlich mit Entwürfen für die Innenausstattung eines Landhauses in Fowey hätte gefüllt werden sollen.