Das Buch ist mit Witz und Humor erzählt, man erfährt aber vor allem viel über das Klettern und wie sich die sehr erfolgreiche Eiskletterin Ines Papert damit verbunden fühlt.
Es fängt damit an, dass Ines Papert im Alter von 19 Jahren und gerade bestandener Prüfung zur Physiotherapeutin eine Stelle an der Loipl Klinik in Berchtesgaden antritt und so die Alpen direkt vor der Haustür hat. Nach kurzer Zeit findet sie heraus, dass die Berchtesgadener ihre Feierabende gerne für Sport nutzen. Sie findet relativ schnell Anschluss und so kommt sie erst in die Kreise der Mountainbiker und später dann auch zu den Kletterern. Sie fängt natürlich erst mal mit kleineren Routen an, steigert sich aber dank ihren Freunden/Kletterpartnern und intensivem Training schnell. Ihre erste Erfahrung mit dem Eisklettern läuft garnicht gut - die Tour endet mit einer blutigen Nase, kalten Füßen und Händen und der (vorläufigen) Meinung, dass Eisklettern nichts für Ines Papert ist. Es folgen weitere Versuche und langsam entfacht die Leidenschaft für das Klettern im Eis. Zwischendurch muss Papert ihre Kletterei aber unterbrechen, da sie schwanger wird und jetzt erst mal ein kleiner Sohn ihre ganze Aufmerksamkeit beansprucht. Dann kommen einige Zweifel und eine größere Umstellung ihrer weiteren Karriereplanung dazu, als Papert in den Dolomiten stürzt und sich eine schwere Beinverletzung zuzieht, die erst nicht richtig verheilt.
Inzwischen hat sie mehrere Weltcups und Weltmeisterschaften gewonnen und hat sich inklusive einiger Sponsoren ganz dem Profisport gewidmet. Nachdem sie am Anfang ihrer Karriere auch einige Berge bestiegen hat, unter anderem in Peru, widmet sich Papert nun vermehrt dem Eis- und Felsklettern.
Dieses Buch ist wirklich sehr zu empfehlen!