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Moviemans Kommentar zur DVD: Ton sehr ausgefeilt, Bild etwas nachlässig im Detail, aber noch erfreulich. Die uns vorliegende Verleihversion enthält keine Extras, die Verkaufsdisc wird einige enthalten (siehe oben).Das Remake des Clifton Webb-Filmes von 1950 ist zwar überfällig gewesen und in der Anlage auch gut gemeint, aber es ist daneben geraten. Regisseur Shawn Levy setzt viel zu sehr auf billigen, physischen Slapstick und einen scheußlichen Song-Score, statt auf seine wunderbare Besetzung. Klischee-Figuren in der Kinderriege und der Erwachsenen-Welt verderben einem die Laune. Die Gags sind überwiegend abgestanden und durchsentimentalisiert worden. Steve Martin wird kein Platz für seine Talente eingeräumt und das Drehbuch ist mit Kitsch-Momenten verkleistert worden. Dann doch lieber das Original, das auch von der lieblichen Verschrobenheit der Vaterfigur lebte!Enttäuschend.
Bild: Eine recht nette Optik, aber keine Referrenzwerte erreichende. Ein leichtes Grundrauschen, etwas zu wenig Biss und Konturiertheit in der Schärfe und auch kleinere Artefakte reichen nur für ein knappes Gut. Trotz des Hohen Kontrastes und der kräftigen Farben erreicht das Bild nicht die bestmögliche Tiefe. Schwenks liegen unter einem leichten, momentanen Schärfeverlust (00.25.43, Haus und Garten) und so ganz ohne Mattscheibeneffekt geht es auch nicht ab...genießbar.
Ton: Eine abgerundete und treffsichere Akustik liegt dem Sounddesign zu Grunde. Von den zahlreichen, teils entsetzlichen, Rocksongs bis zum feinsinnigen, symphonischen Score wird in breiter Dynamik und großer Transparenz ein hochprofessionelles Klangbild gezaubert. Einzelne Geräusche sind ausgezeichnet ortbar (00.04.45, Skateboard in Wohnung) und die Stimmen in beiden Sprachfassungen klar und obertonreich. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Wer Filme über Großfamilien liebt, in denen 40 Kinder auf 20 Quadratmeter zur Teestunde versammelt sind, und der arbeitslos gewordene katholische Familienvater seinen Kindern erklärt, dass er sie für wissenschaftliche Experimente verkaufen muss, ist bei Monty Python ('Der Sinn des Lebens') besser aufgehoben als in dieser Mainstreamkomödie, die auf Harmonie, nicht Anarchie setzt. Inspiration für 'Im Dutzend billiger' ist Walter Langs gleichnamiger Hit von 1950, von dem aber nicht mehr als die Grundidee der Kinderinflation übrig blieb. Die Handlung setzt ein, als Tom und Kate Baker (Steve Martin, Bonnie Hunt) nach 23 Ehejahren gleichzeitig die Chance erhalten, ihre Lebensträume zu verwirklichen, die sie bisher ihrem Nachwuchs untergeordnet haben. Dad soll in Chicago ein großes Football-Team trainieren, Mom ihr erstes Buch auf einer Promo-Tour vorstellen. Daraus resultieren die beiden gravierenden Konflikte, die diese Familie wirklich hat. Zum einen muss die Baker-Sippe von der Provinz in die Stadt umziehen, zum anderen Dad den Haushalt organisieren, ohne seinen Traumjob zu vernachlässigen. Das von Mom hinterlassene Vakuum führt zu einer größeren Chaossequenz, die Anpassung an die neue Umgebung zu ein paar Beleidigungen an der High School, die im Nichts verpuffen.
Martin hat ein paar gute Einzeiler, die er gewohnt stoisch platziert, aber er spielt ein großes Kind und bietet so weniger komödiantische Reibungsfläche als der autoritäre, von Effizienz besessene und dennoch liebenswerte Familienvorstand des Originals. Im Humor setzt der Film von Shawn Levy ('Voll verheiratet'), der auch Martins neues Franchise mit 'The Birth of the Pink Panther' lancieren soll, weitgehend auf Slapstick. Der Hausfrosch landet in den Rühreiern, an der Deckenlampe baumelt der Nachbarsjunge, Gaststar Ashton Kutcher als Lover der ältesten Baker-Tochter wird das Opfer einer koordinierten Kids-Attacke und eine explodierende Hüpfburg macht Steve Martin zu Peter Pan. Angesichts dieses Schwerpunkts bleiben Chancen, den Film etwas frecher zu machen, oft ungenutzt. Namensverwechslungen sollten bei zwölf Kindern eigentlich nur der Anfang sein. Die Kinderrollen erfüllen die Ansprüche, doch keines der Kids kann sich wirklich profilieren. Das gilt auch für die Teenidole Tom Welling und Hillary Duff, die ihre Fans an diese Komödie binden sollen, aber in Grübler- und Zickenrollen gefangen sind. Am Ende thematisiert der Film weniger das emotionale, zwischenmenschliche, logistische Chaos, das ein Dutzend Kinder stiften kann, als das Dilemma der Eltern, die sich zwischen Familie und Karriere entscheiden müssen. Wobei es eigentlich naheliegt, dass es kein 'entweder oder', sondern ein 'und' geben muss, will man 12 Kinder nicht nur gebären, sondern auch ernähren. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Doch das bedeutet einen Umzug von der Provinz in die Großstadt -gegen den Willen der Kinder. Während Kate für ihr neues Buch auf Promotion-Tour geht, versucht Tom Karriere und Kinder unter einen Hut zu