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Im Durcheinanderland der Liebe: Roman
 
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Im Durcheinanderland der Liebe: Roman [Gebundene Ausgabe]

François Lelord , Ralf Pannowitsch
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Piper (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046703
  • ISBN-13: 978-3492046701
  • Originaltitel: Ulik au pays du désordre amoureux
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.239 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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François Lelord
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein junger Inuit kommt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Obwohl sich alle für ihn interessieren, fühlt Ulik jeden Abend in seinem Hotel die Einsamkeit in sich aufsteigen, denn in seinem Land ist man niemals allein. Überhaupt ist Ulik verwundert. Im Land der Eskimos sind alle Männer Jäger, die Frauen kauen die Häute weich, machen daraus warme Kleidung und ziehen die Kinder groß. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken unter zwei Menschen, die einander brauchen. In Paris scheint man komplett andere Vorstellungen zu haben. Marie-Alix, Florence und Adèle arbeiten sehr viel, haben Kinder oder auch nicht, und Ulik ist nicht ganz klar, was man als Mann eigentlich machen soll, wenn man sich verliebt. Aber Gefühle fühlen sich doch überall auf der Welt gleich an, oder nicht?

Über den Autor

François Lelord, geboren 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloß 1996 jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu b

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Austauschs hat. Jeder muss zufrieden sein. ( Lelord)

Der vorliegende Roman des französischen Psychiaters Francois Lelord mutet vordergründig wie einen Kulturvergleich zwischen den Kablunaks (Franzosen) und den Inuit an.
Dem Autor geht es aber meines Erachtens ausschließlich darum dem Leser zu verdeutlichen , weshalb in modernen Liebesbeziehungen so viel Unzufriedenheit eingekehrt ist.
Die Inuit - Story dient als Plattform die Gründe hierfür aufzuzeigen und beim Leser ein Aha-Erlebnis zu erzeugen.
Der junge Inuit Ulik gelangt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Hier sind die Verhaltensmuster andere als im hohen Norden. Zunächst ist alles für ihn unverständlich. Er ist es nicht gewohnt alleine in einem Zimmer zu schlafen. Die Einsamkeit, die er fühlt, empfindet er als Strafe. In seinem Land hält man sich im Iglu mit den Seinen gemeinsam auf, auch auf der Jagd ist man zumeist mit der Gruppe zusammen. Alleinsein wäre zu gefährlich. Nur Menschen, die einen großen Fehler begangen haben , werden dazu verurteilt als Verdammte allein zu leben.
Alles ist wohlgeordnet. Männer und Frauen haben ihre Aufgaben zu erfüllen und sind zufrieden mit dem, was sie tun. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken zwischen zwei Menschen , die einander brauchen. Man lebt mit der Natur, tat es zumindest solange bis die Kablunaks dort eine Erdölstation errichteten.
Ulik, der sich in eine hübsche Inuit verliebt hat, muss fortwährend an sie denken, seit er auf Reisen ist. Dies hindert ihn jedoch nicht mit einigen Französinnen beizuschlafen. Er genießt es einen Menschen neben sich im Bett zu haben, doch es plagen ihn Gewissensbisse.
Bei den Medien in Frankreich ist Ulik schnell beliebt. Die Frauen mögen ihn besonders, möglicherweise weil er die Eigenschaften ausstrahlt, nach denen sich auch emanzipierte Frauen bei einem Mann sehnen. Ulik ist liebenswürdig, höflich und charmant und bereit Frauen zu beschützen. Er zeigt Stärke und weiß, dass Frauen diese zu schätzen wissen, nicht nur im hohen Norden. Die jungen Kablunaks können auf all diese Eigenschaften nicht mehr zurückgreifen. Sie haben ihre alten Rollenmuster verlernt und sie nicht wirklich durch neue ersetzt. Sie sind untreu und unzuverlässig. Dies sind Gründe, weshalb immer mehr Frauen im Land der Kablunak lieber alleine leben, besonders in der Hauptstadt. Sie möchten keine seelischen Schmerzen zugefügt bekommen.
Als Ulik den Gründen für das Alleinsein nachgeht, erfährt er zudem. :" Je höher eine Frau qualifiziert ist, desto mehr riskiert sie, ledig und kinderlos zu bleiben. Bei Männern ist es umgekehrt. Eine hübsche Sekretärin wird es letztlich immer leichter haben, unter die Haube zu kommen, als eine junge Frau mit Studium, die höhere Ansprüche hat und etlichen Männern Angst einjagt. Was eine Menge über die männliche Libido verrät..."
Die alleine lebenden Frauen möchten diese Tatsachen nicht zugeben , verkrampfen und begeben sich in Abwehrhaltung, wodurch sich ihre emotionale Situation natürlich nicht bessert.
Ulik begreift, dass die gegenseitigen Erwartungshaltungen von Männer und Frauen in Paris zu großen Schwierigkeiten und viel Kummer führen. Offenbar haben sich zwar die gesellschaftlichen Bedingungen aber nicht die tiefsten Wünsche der Menschen - ganz gleich wo sie leben - verändert. Man hat verlernt sich in der Liebe gegenseitig zu verschenken und will nicht mehr wissen, dass man sich gegenseitig braucht. Diese Gegebenheiten scheint der Auslöser für die große Unzufriedenheit in Liebesbeziehungen zu sein.

Ein sehr schöner Roman!
Empfehlenswert!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Anfangs dachte ich auch, dieses Buch sei ultra-konservativ und anti-feministisch, denn diesen Eindruck bekommt man, wenn einem Ulik's Gedanken offenbart werden und man erfährt, dass in seinem Stamm (der nach den gesellschaftlichen Regeln eines anderen Jahrhunderts lebt) doch alles so einfach ist und noch so schön funktioniert...
Doch nach und nach kommen alle Stimmen zum Zug und das Buch ist eigentlich nicht mehr - in erster Linie - kritisch gegenüber unserer heutigen gesellschaftlichen Ordnung und Beziehungssysetm, sondern beschreibt es einfach... einfach und trotzdem analytisch. Man wird auf Dinge aufmerksam, die wir vielleicht so gar nicht mehr wahr nehmen, die uns selbstverständlich scheinen und es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Was das Buch sagen will, ist weniger: Frau zurück an den Herd, Mann auf die Jagd, sondern wohl so etwas wie: die Rollen haben sich geändert und wir sind dabei noch etwas verwirrt und unsicher. Aber gerade den Schluss fand ich sehr schön, indem dies gerechtfertigt wird, da wir ja (zeitgeschichtlich gesehen) immer noch am Anfang einer neuen Ära stehen!
Und es weist uns in sehr schöner und (meiner Meinung nach) objektiven Form darauf hin, dass die Dinge heute nicht mehr so einfach sind wie früher, und es viel Verständnis, Aufeinanderzugehen, Kommunikation und klare Übereinstimmung über Rollen - auch wenn diese nicht mehr "traditionell" sind - bedarf, damit eine Beziehung in der heutigen Zeit überleben kann.
Mir hat es nicht so gut gefallen wie Hectors Abenteuer (vor allem auf der Suche nach dem Glück), aber ich fand das Buch sehr interessant und schön.
Das einzige, was man kritisieren könnte, ist, dass Ulik teilweise ein wenig unglaubwürdig wirkt. Er schätzt doch so sehr die Kinder und pflanzt sich aber mitten in eine Familie und fängt - fast rücksichtslos - ein Techtelmechtel mit der Mutter an? Und er achtet die Frauen und will sie ehren, schläft aber mit allem, was einen Rock trägt.
Aber grundsätzlich - schönes Buch, das einen im positiven Sinn nachdenlich stimmt: nämlich dazu anregt, wie man in der heutigen Zeit Liebe und Beziehung am Leben erhalten kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Else Kling TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ulik wird als ein Vertreter der Inuit von der UNO nach Paris eingeladen, um dort seinen Stamm zu repräsentieren. Die Frauen von Paris liegen ihm zu Füßen und ein großer Ölkonzern macht ihn (natürlich ganz "uneigennützig") zu seinem Werbeträger. All diese Eindrücke verwirren Ulik zutiefst. Er ist hin- und hergerissen zwischen den Vorzügen seiner und denen der westlichen Kultur. Vor allem die westliche Art der Liebe und Sexualität beschäftigt ihn sehr. Doch so merkwürdig sie ihm auch erscheint, so genießt er doch ihre Vorzüge.
Uliks etwas unbeholfene Versuche, die strikte Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern in seiner Heimat zu verteidigen, führen in der französischen Öffentlichkeit zu kontroversen Diskussionen - Empörung auf der einen (weiblichen) Seite, Zustimmung auf der anderen (männlichen) Seite. In diesen Szenen gelingt es Lelord, den westlichen Anspruch auf moralische Oberhoheit über andere Kulturen auf vorzügliche Weise zu karikieren. Die uns Deutschen so wohlbekannte Empörung zeichnet er sehr authentisch nach. Amüsant sind zudem die Begegnungen zwischen Ulik und den Französinnen.
"Welche Kultur ist eigentlich mehr wert?" Diese Frage stellt sich nach der Lektüre des Buches sicher nicht mehr. Doch wie schade, dass Lelords Figuren seltsam blass wirken. Selbst in der Figur des eigentlich durchaus liebenswerten Ulik hätte mehr Potential gesteckt und seine Verwirrung tiefgründiger nachgezeichnet werden können. Und auch Uliks Erkenntnisse über die "Liebe im Westen" bleiben oft zu sehr an der Oberfläche.
Herausgekommen ist also ein nettes, unterhaltsames Buch, dem ich ein wenig mehr Tiefgang gewünscht hätte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht begeistert
Auch ich habe gewisse Probleme mit dem Inhalt des Buches. Sollte es sich doch bei Liebe nicht ausschließlich um Lust und Sex handeln, doch genau das ist das Hauptthema dieses... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von ghost1408 veröffentlicht
Humorvoll, tiefgründig, leicht zu lesen...
Der junge Inuit Inuk kommt als Botschafter seines Stammes nach Frankreich und versucht sein Gastland zu verstehen, die Denkweise der Menschen da und deren Beziehungskultur. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Isabell veröffentlicht
Super Buch
Das Buch ist sehr leicht geschrieben und der Inhalt ist sehr interessant, da man was über Liebesbeziehungen unserer heutigen Zeit lernen und verstehen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von A. Delander veröffentlicht
Trotz gewisser Schwächen lesenswert
Lelord erzählt die Geschichte des jungen Inuk Ulik (früher hätte man Ulik einen Eskimo genannt), der nach Paris eingeladen wird und dort die gravierenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Markus Sommerland
unterhaltsames Buch, nett zu lesen
Ich lese nicht das erste Buch von Francois Lelord und vor allem, weil ich die anderen Bücher von ihm immer recht süß fand, habe ich das auch gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 von A. Jung
Ein oberflächliches Geplänkel
Von Francois Lelord weiß man ja, dass er leicht verständliche und doch philosophisch angehauchte Kost unters Volk bringt, wenn man seine Hector- Bücher kennt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von Lesemaus
Genial, witzig, aufschlussreich und gut geschrieben
In dem Roman "Im Durcheinanderland der Liebe" lässt François Lelord, Ulik, einen jungen, einsamen Inuk, der als Sonderbotschafter seines Volkes nach Paris geschickt wird, ganz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von papillon
LEIDER ist nicht jeder Lelord so gut wie Hectors Reisen.
Ich mag Francois Lelord. Vielleicht weil er mit Hectors Reisen/Suche nach dem Glück einen Pluspunkt bei mir gesammelt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von Magdalene Elmecker
Noch mehr Durcheinander
Nach der Lektüre dieses Romans musste ich mich vergewissern, ob es sich tatsächlich um den gleichen Autor handelt, der zusammen mit Christoph André das Buch "Die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2009 von Fuchs Werner Dr
einfach nur gut
Ich habe alle Hector Bücher regelrecht verschlungen und als mir nun dieses Buch in die Hände fiel, habe ich nicht lange überlegt: ich wollte es lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2009 von nicigirl85
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