Im Durcheinanderland der Liebe: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr

Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,29

oder
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Im Durcheinanderland der Liebe: Roman auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Im Durcheinanderland der Liebe: Roman [Gebundene Ausgabe]

François Lelord , Ralf Pannowitsch
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 8,99  
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 9,99  
Audio CD, Audiobook, Ungekürzte Ausgabe EUR 14,95  
Hörbuch-Download, Ungekürzte Ausgabe EUR 10,19 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Kurzbeschreibung

Februar 2008
Ein junger Inuit kommt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Obwohl sich alle für ihn interessieren, fühlt Ulik jeden Abend in seinem Hotel die Einsamkeit in sich aufsteigen, denn in seinem Land ist man niemals allein. Überhaupt ist Ulik verwundert. Im Land der Eskimos sind alle Männer Jäger, die Frauen kauen die Häute weich, machen daraus warme Kleidung und ziehen die Kinder groß. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken unter zwei Menschen, die einander brauchen. In Paris scheint man komplett andere Vorstellungen zu haben. Marie-Alix, Florence und Adèle arbeiten sehr viel, haben Kinder oder auch nicht, und Ulik ist nicht ganz klar, was man als Mann eigentlich machen soll, wenn man sich verliebt. Aber Gefühle fühlen sich doch überall auf der Welt gleich an, oder nicht?


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Piper (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046703
  • ISBN-13: 978-3492046701
  • Originaltitel: Ulik au pays du désordre amoureux
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 404.327 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Warum sind manche Menschen trotz objektiv positiver Lebensumstände unglücklich und andere glücklich? Das ist eine typische Frage für den Psychologen Hector und damit für François Lelord, der diese literarische Figur erfunden hat. Der 1953 in Paris geborene Autor arbeitete nach einem Studium der Medizin und Psychologie zunächst als Psychiater. Auf der Suche nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens ließ er seinen Beruf einige Jahre ruhen, um sich ganz dem Schreiben und Reisen, vor allem durch Asien, zu widmen. Sein erstes Buch um Hector erschien 2002 und wurde wie die folgenden "Hector"-Romane ein internationaler Bestseller. Lelord lebt in Paris und Hanoi, wo er heute auch wieder als Psychiater an einer Klinik tätig ist.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt in Paris und Hanoi, wo er Psychiater an der französischen Klinik ist.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Als das Gefühl der Einsamkeit auf seinem Zimmer unerträglich wurde, beschloss er in die Bar hinunterzugehen.
Im Flur begegnete er einem Zimmermädchen, das einen mit Handtüchern beladenen Wagen schob. Sie schenkte ihm im Vorbeigehen ein kleines Lächeln, und er lächelte zurück, denn inzwischen hatte er begriffen: Ihr Lächeln bedeutete keineswegs, dass sie mit ihm reden wollte, es war die Art, wie das Personal dieses Hotels die Gäste grüßte.
Es war ein sehr großes Hotel mit mehreren Bars, aber er fand schnell die passende. Weit vom Eingang entfernt, am Ende eines Flurs, ähnelte sie einem kleinen Salon - ein paar Sessel in sanftem Halbschatten, Licht hinter dem Tresen, wo ein junger Kablunak Getränke zubereitete, und sehr wenige Besucher zu dieser späten Stunde.
Sobald er sich hingesetzt hatte, fühlte er sich besser.
»Was wünschen Sie, Monsieur?«
Ein anderer junger Kablunak in weißem Sakko blickte ihn lächelnd an.
»Könnte ich bitte die Karte bekommen?«
»Aber selbstverständlich, Monsieur.«
Als die Karte aufgeschlagen vor ihm lag, sagte er sich, dass er die Situation gut gemeistert hatte; er hatte die richtige Antwort gegeben und durfte sich nun am Ergebnis dieser kleinen Transaktion erfreuen: eine Liste mit Getränken, die man in aller Ruhe durchgehen konn te. Gerade dieses Gefühl, etwas gut hinbekommen zu haben, hatte ihm gefehlt, seit er sein Land verlassen hatte.
Ein paar Tische weiter diskutierten drei Japaner miteinander und warfen ihm bisweilen einen Blick zu. Er hatte bemerkt, dass ihn die Kablunak manchmal für einen Japaner hielten, aber die Japaner selbst machten diesen Fehler nie; sie erkannten sofort, dass er keiner von ihnen war. Mal ganz davon abgesehen, dass blaue Augen bei Japanern selten waren; allerdings bei seinem eigenen Volk auch.
Zwei junge Frauen saßen auf hohen Barhockern und sprachen miteinander. Ihm fielen ihre nackten Arme auf, die Ohrringe, die glänzenden Haare. Sie wirkten ganz ungezwungen und mit sich selbst zufrieden. Vielleicht warteten sie auf ihre Partner? Manche Frauen hier in Paris waren sehr hübsch, aber er wusste überhaupt nicht, wie er sie ansprechen sollte. Außerdem konnte man niemals wissen, ob sie noch frei waren oder bereits einem Mann gehörten. In seinem Land war es gar nicht möglich, sich darüber zu täuschen.
Jetzt fühlte er sich viel besser als auf seinem Zimmer. Endlich war er nicht mehr allein, auch wenn er es nicht wagte, die jungen Frauen oder die Japaner anzusprechen. Seit seiner Ankunft in der großen Stadt der Kablunak hatte er sich allmählich daran gewöhnt, jeden Tag Leuten über den Weg zu laufen, die er nicht kannte, aber es schien ihm noch zu schwierig, das Wort an jemanden zu richten, dem er nicht vorgestellt worden war. Bei all diesen Begegnungen, die Marie-Alix für ihn organisiert hatte, hatte er in drei Tagen mehr Menschen kennengelernt als während seines ganzen bisherigen Lebens in seiner Heimat. Andererseits: Was die Ka blunak »jemanden kennen« nannten, hieß einfach nur, dass man sich an sein Gesicht und seinen Namen erinnerte, während es für ihn bedeutete, dass man über Jahre hinweg mitbekam, wie jemand lebte, in guten Zeiten wie in schlechten.
Er schaute wieder auf die Karte und unternahm einen Versuch, sich für die »Cocktails ohne Alkohol« zu interessieren, aber er merkte bald, dass es nicht klappte. Sein Blick schweifte dauernd zu der Liste auf der an deren Seite ab. Die Erinnerung daran, wie es sich anfühlte, wenn man Alkohol getrunken hatte, strömte ihm seit seiner Ankunft in diesem Land durch die Adern. Es hatte beim Begrüßungscocktail in der Botschaft be gonnen, und sein Körper wollte diese Leichtigkeit von Neuem spüren.
Manhattan. Eine Gegend, die er nicht kannte.
Blue Lagoon. Eine solche würde er jetzt gern betrachten.
Bloody Mary. Ob man in diesen Cocktail wirklich Blut gab?
White Lady. Ein Getränk, das nur für Kablunak-Frauen bestimmt war?
Polar Bear.
Sein Blick stockte. Die Wörter verschwammen ihm vor den Augen, und sehr sanft begann sich die Bar um ihn zu drehen. Polar Bear. Eisbär. Der Große Nanook mit den schwarzen Lefzen. Da erinnerte er sich. Die Fahrt über den chnee, das Gebell der Hunde, der Wind. Und natürlich Nava ranava.

Als die Stunde der Abreise herangerückt war und das kleine Flugzeug der Erdölförderstation seinen Motor warmlaufen ließ, hatte Navaranava es geschafft, der väterlichen Aufsicht zu entfliehen, um ihn noch einmal zu sehen.
»Wann kommst du wieder?«, hatte sie gefragt, noch ganz außer Atem vom Laufen.
»Bald.«
»Und ich, ich bleibe hier allein.«
»Ein Teil von mir wird dich nicht verlassen.«
Sie hatte gelächelt, und er fühlte sein Herz in der Brust springen wie jedes Mal, wenn sie ihn anlächelte.
»Triff nicht zu viele Kablunak-Frauen«, sagte sie.
»Sie können sich mit meiner Navaranava nicht vergleichen.«
Sie lächelte noch einmal, aber ihm war nicht entgangen, wie sich in ihren Augen Tränen geformt hatten.
Der Pilot war aus der Kabine geklettert und hatte ein Zeichen gemacht, dass es Zeit war aufzubrechen.
»Ich gehe fort, um dich wiederzufinden«, hatte er Navaranava noch gesagt.
Dann hatten sie Geschrei gehört. Bei den Iglus stand eine kleine Gruppe von Frauen, die bemerkt hatten, wo Navaranava war, und nun bekundeten sie ihr Missfallen. Seit sie nicht mehr verlobt waren, war es ihnen verboten, sich unter vier Augen zu treffen.
»Mein Geliebter«, hatte sie gesagt.
Sie hatten sich für einen kurzen Moment umarmt, und dann war jeder in seine Richtung davongegangen, er zu dem kleinen Flugzeug mit Kufen, das gleich darauf über den Schnee dahinglitt, sie zu den Iglus, wo der Vater schon verärgert wartete.

Während das Flugzeug an Höhe gewann, hatte er ein letztes Mal ihre schlanke Silhouette erkennen können, die sich gegen die glitzernde Schneefläche abhob. Dann war die Maschine abgedreht, und er hatte das Dorf aus dem Blickfeld verloren.
Navaranava. Navaranava.
Was machst du in diesem Augenblick?, dachte er und schaute melancholisch auf den Kellner, der ihm ein Glas brachte, in dem Eiswürfel klirrten.

Sie war ihm versprochen gewesen. Sie kannten sich, seit sie geboren war und er ein kleiner Junge. Als sie zu laufen begann, führte er sie über den Schnee spazieren, und ihre Mütter blickten lächelnd auf die beiden kleinen Gestalten, die einander an der Hand hielten. »Schaut nur, wie gut sich unser kleiner Ulik und unsere niedliche Navaranava verstehen! Wir werden sie einmal miteinander verheiraten.« Denn im Land der Inuit werden die Ehen oft schon ausgemacht, wenn man noch ein Kind ist, und so weiß jeder, welches Mädchen oder welcher Junge einem zugedacht ist, was Zweifel und unnütze Rivalitäten erspart.
Als er die beiden jungen Frauen beobachtete, die an der Bar noch immer miteinander sprachen, ahnte er, dass im Land der Kablunak andere Bräuche herrschten. In Paris schien man sich den Frauen nähern zu können, ohne den Zorn eines Vaters auf sich zu ziehen oder die Eifersucht eines Mannes zu wecken. Waren die Kablunak-Männer denn nicht mehr eifersüchtig? Vielleicht sollte er mit den beiden Schönen darüber reden. Es war ihm aufgefallen, dass die Frauen, denen er in diesem Land begegnete, ihm oft kurze Blicke zuwarfen. Hieß das, dass er ihnen gefiel? Aber die Erinnerung an Navaranava rief ihn zur Ordnung. Warum musste er jetzt so alleine hier sitzen, warum war er nicht bei seiner Geliebten geblieben? Er trank den ersten Schluck Polar Bear und dachte dabei an all die Katastrophen, die ihn von Navaranava getrennt hatten.

Das Unglück hatte damit begonnen, dass er noch als kleines Kind zum Waisenjungen geworden war. Eines Tages war sein Vater zur Jagd auf den Gletscher gegangen, und andere Jäger hatten gesehen, wie er mit seinem Schlitten in einer unter dem Schnee verborgenen Spalte versunken war. Sie waren ihm sofort zu Hilfe gekommen, aber die Gletscherspalte war so finster und tief gewesen, dass sie ihn nicht mehr hatten sehen können und keine...


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Austauschs hat. Jeder muss zufrieden sein. ( Lelord)

Der vorliegende Roman des französischen Psychiaters Francois Lelord mutet vordergründig wie einen Kulturvergleich zwischen den Kablunaks (Franzosen) und den Inuit an.
Dem Autor geht es aber meines Erachtens ausschließlich darum dem Leser zu verdeutlichen , weshalb in modernen Liebesbeziehungen so viel Unzufriedenheit eingekehrt ist.
Die Inuit - Story dient als Plattform die Gründe hierfür aufzuzeigen und beim Leser ein Aha-Erlebnis zu erzeugen.
Der junge Inuit Ulik gelangt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Hier sind die Verhaltensmuster andere als im hohen Norden. Zunächst ist alles für ihn unverständlich. Er ist es nicht gewohnt alleine in einem Zimmer zu schlafen. Die Einsamkeit, die er fühlt, empfindet er als Strafe. In seinem Land hält man sich im Iglu mit den Seinen gemeinsam auf, auch auf der Jagd ist man zumeist mit der Gruppe zusammen. Alleinsein wäre zu gefährlich. Nur Menschen, die einen großen Fehler begangen haben , werden dazu verurteilt als Verdammte allein zu leben.
Alles ist wohlgeordnet. Männer und Frauen haben ihre Aufgaben zu erfüllen und sind zufrieden mit dem, was sie tun. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken zwischen zwei Menschen , die einander brauchen. Man lebt mit der Natur, tat es zumindest solange bis die Kablunaks dort eine Erdölstation errichteten.
Ulik, der sich in eine hübsche Inuit verliebt hat, muss fortwährend an sie denken, seit er auf Reisen ist. Dies hindert ihn jedoch nicht mit einigen Französinnen beizuschlafen. Er genießt es einen Menschen neben sich im Bett zu haben, doch es plagen ihn Gewissensbisse.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Analyse von Liebe in unserer Zeit 29. Mai 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Anfangs dachte ich auch, dieses Buch sei ultra-konservativ und anti-feministisch, denn diesen Eindruck bekommt man, wenn einem Ulik's Gedanken offenbart werden und man erfährt, dass in seinem Stamm (der nach den gesellschaftlichen Regeln eines anderen Jahrhunderts lebt) doch alles so einfach ist und noch so schön funktioniert...
Doch nach und nach kommen alle Stimmen zum Zug und das Buch ist eigentlich nicht mehr - in erster Linie - kritisch gegenüber unserer heutigen gesellschaftlichen Ordnung und Beziehungssysetm, sondern beschreibt es einfach... einfach und trotzdem analytisch. Man wird auf Dinge aufmerksam, die wir vielleicht so gar nicht mehr wahr nehmen, die uns selbstverständlich scheinen und es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Was das Buch sagen will, ist weniger: Frau zurück an den Herd, Mann auf die Jagd, sondern wohl so etwas wie: die Rollen haben sich geändert und wir sind dabei noch etwas verwirrt und unsicher. Aber gerade den Schluss fand ich sehr schön, indem dies gerechtfertigt wird, da wir ja (zeitgeschichtlich gesehen) immer noch am Anfang einer neuen Ära stehen!
Und es weist uns in sehr schöner und (meiner Meinung nach) objektiven Form darauf hin, dass die Dinge heute nicht mehr so einfach sind wie früher, und es viel Verständnis, Aufeinanderzugehen, Kommunikation und klare Übereinstimmung über Rollen - auch wenn diese nicht mehr "traditionell" sind - bedarf, damit eine Beziehung in der heutigen Zeit überleben kann.
Mir hat es nicht so gut gefallen wie Hectors Abenteuer (vor allem auf der Suche nach dem Glück), aber ich fand das Buch sehr interessant und schön.
Das einzige, was man kritisieren könnte, ist, dass Ulik teilweise ein wenig unglaubwürdig wirkt.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Durcheinanderland der Männerköpfe 12. September 2012
Format:Taschenbuch
Eigentlich sollte es bei diesem Roman um die Probleme der Liebe im 21. Jahrhundert gehen. Doch dieser Gedanke bleibt an der oberflächlichen Ebene der körperlichen Liebe kleben. Die Sicht eines Inuk (Einzahl für Inuit), der ins mondäne Paris kommt und ihren sexuellen Verlockungen erliegt, wirkt die eines kleinen Kindes. Obwohl er intelligent und sprachgewandt ist, kommt es dem jungen Mann nicht in den Sinn, die gesellschaftlichen Zusammenhänge als Ganzes zu hinterfragen. Er bleibt im ganzen Buch der Frage gewidmet, warum wirklich SO VIELE Frauen alleine in ihren Betten schlafen, anstatt sich mit einem Mann zu begnügen. Selbst die Vorstellung, als Prostituierter zu arbeiten, reizt ihn, weil er dann mit noch mehr Frauen schlafen könnte - und sie würden ihn sogar dafür bezahlen! Problematische Inhalte des Buches sind seine Romantisierung der Prostitution, die Verklärung des Naturvölkertums und die Vereinfachung der Liebe auf den sexuellen Akt und das Bedürfnis nach "Naklik", was eben meist wieder durch Sex befriedigt werden kann.
Mich als (weiblichen) Leser hat dieses Buch wirklich bestürzt. Die gebetsartige Wiederholung, dass es doch wirklich äußerst bedauerlich ist, so viele hübsche Frauen unbegattet zu lassen wirkt befremdlich. Frauen, die anders denken, werden in diesem Buch als unglückliche Seelen dargestellt, die meistens nicht über den attraktiven Körper verfügen, über den frau halt zu einem Mann kommt. Doch selbst attraktive Frauen leben alleine und werden von dem jungen Inuk "erlöst" aus ihrem Prinzessinnenschlaf.
Dies ist wirklich ein männliches Gedankenprodukt.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Lesenswert
Spannend und liefert neue Impulse im Umgang mit der Liebe.....
Sehr zu empfehlen!! Liest sich wie Honig. Hervorragend!
Was soll man noch sagen?
Vor 8 Tagen von Margot veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schönes Buch
hat mir sehr gut gefallen, die eine oder andere Geschichte. Hab das Buch auch weiter Empfohlen. Manche Geschichten erinnern mich an Freunde.
Vor 18 Tagen von Paul veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Im Durcheinanderland der Liebe
Mir haben alle Bücher von Francois Lelord gut gefallen. Sie sind amüsant und treffen immer den Kern der Sache. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hebe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Im Durcheinanderland der Liebe
Francois Lelord schreibt Bücher,die man immer und immer wieder lesen möchte.So zauberhaft,so leicht,doch so realistisch,dass man sich schnell wiederfindet. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Rosa veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Softporno aus der Feder eines alten Mannes
Mit Francois Lelords Büchern hat es diese Bewandnis, dass man sie eigentlich immer von besonders netten und liebenswürdigen Menschen geschenkt bekommt, die diesen Autor... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von S.-C. H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Favorit!
Wunderschön geschrieben, hat Herr Lelord es wieder einmal geschafft, nach der Hector Reihe, mich in seiner Welt mitzureissen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Elena Kuester veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltung von der besten Sorte
Dieses Buch macht einfach Spaß und beleuchtet unsere Vorstellungen von Liebe aus einer ganz anderen Warte. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Ina Göhring veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Super Danke!
Habe die Bücher schnell und in einem super Zustand erhalten. Am Buch sind auf der Rückseite Große Klebestreifen, daher ist es nicht so schön wenn man die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2012 von Christiane
1.0 von 5 Sternen Nicht begeistert
Auch ich habe gewisse Probleme mit dem Inhalt des Buches. Sollte es sich doch bei Liebe nicht ausschließlich um Lust und Sex handeln, doch genau das ist das Hauptthema dieses... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2012 von ghost1408
4.0 von 5 Sternen Humorvoll, tiefgründig, leicht zu lesen...
Der junge Inuit Inuk kommt als Botschafter seines Stammes nach Frankreich und versucht sein Gastland zu verstehen, die Denkweise der Menschen da und deren Beziehungskultur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2012 von Isabell
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar