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Im Durcheinanderland der Liebe: Roman [Gebundene Ausgabe]

François Lelord , Ralf Pannowitsch
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Februar 2008
Ein junger Inuit kommt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Obwohl sich alle für ihn interessieren, fühlt Ulik jeden Abend in seinem Hotel die Einsamkeit in sich aufsteigen, denn in seinem Land ist man niemals allein. Überhaupt ist Ulik verwundert. Im Land der Eskimos sind alle Männer Jäger, die Frauen kauen die Häute weich, machen daraus warme Kleidung und ziehen die Kinder groß. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken unter zwei Menschen, die einander brauchen. In Paris scheint man komplett andere Vorstellungen zu haben. Marie-Alix, Florence und Adèle arbeiten sehr viel, haben Kinder oder auch nicht, und Ulik ist nicht ganz klar, was man als Mann eigentlich machen soll, wenn man sich verliebt. Aber Gefühle fühlen sich doch überall auf der Welt gleich an, oder nicht?


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Piper (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046703
  • ISBN-13: 978-3492046701
  • Originaltitel: Ulik au pays du désordre amoureux
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 324.943 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Diese fast kindlich schöne Liebessuche ist wunderbar zu lesen.« (Emotion)

»Ein wunderschöner philosophischer Roman.« (Glamour) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt in Paris und Hanoi, wo er Psychiater an der französischen Klinik ist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Austauschs hat. Jeder muss zufrieden sein. ( Lelord)

Der vorliegende Roman des französischen Psychiaters Francois Lelord mutet vordergründig wie einen Kulturvergleich zwischen den Kablunaks (Franzosen) und den Inuit an.
Dem Autor geht es aber meines Erachtens ausschließlich darum dem Leser zu verdeutlichen , weshalb in modernen Liebesbeziehungen so viel Unzufriedenheit eingekehrt ist.
Die Inuit - Story dient als Plattform die Gründe hierfür aufzuzeigen und beim Leser ein Aha-Erlebnis zu erzeugen.
Der junge Inuit Ulik gelangt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Hier sind die Verhaltensmuster andere als im hohen Norden. Zunächst ist alles für ihn unverständlich. Er ist es nicht gewohnt alleine in einem Zimmer zu schlafen. Die Einsamkeit, die er fühlt, empfindet er als Strafe. In seinem Land hält man sich im Iglu mit den Seinen gemeinsam auf, auch auf der Jagd ist man zumeist mit der Gruppe zusammen. Alleinsein wäre zu gefährlich. Nur Menschen, die einen großen Fehler begangen haben , werden dazu verurteilt als Verdammte allein zu leben.
Alles ist wohlgeordnet. Männer und Frauen haben ihre Aufgaben zu erfüllen und sind zufrieden mit dem, was sie tun. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken zwischen zwei Menschen , die einander brauchen. Man lebt mit der Natur, tat es zumindest solange bis die Kablunaks dort eine Erdölstation errichteten.
Ulik, der sich in eine hübsche Inuit verliebt hat, muss fortwährend an sie denken, seit er auf Reisen ist. Dies hindert ihn jedoch nicht mit einigen Französinnen beizuschlafen. Er genießt es einen Menschen neben sich im Bett zu haben, doch es plagen ihn Gewissensbisse.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Analyse von Liebe in unserer Zeit 29. Mai 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Anfangs dachte ich auch, dieses Buch sei ultra-konservativ und anti-feministisch, denn diesen Eindruck bekommt man, wenn einem Ulik's Gedanken offenbart werden und man erfährt, dass in seinem Stamm (der nach den gesellschaftlichen Regeln eines anderen Jahrhunderts lebt) doch alles so einfach ist und noch so schön funktioniert...
Doch nach und nach kommen alle Stimmen zum Zug und das Buch ist eigentlich nicht mehr - in erster Linie - kritisch gegenüber unserer heutigen gesellschaftlichen Ordnung und Beziehungssysetm, sondern beschreibt es einfach... einfach und trotzdem analytisch. Man wird auf Dinge aufmerksam, die wir vielleicht so gar nicht mehr wahr nehmen, die uns selbstverständlich scheinen und es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Was das Buch sagen will, ist weniger: Frau zurück an den Herd, Mann auf die Jagd, sondern wohl so etwas wie: die Rollen haben sich geändert und wir sind dabei noch etwas verwirrt und unsicher. Aber gerade den Schluss fand ich sehr schön, indem dies gerechtfertigt wird, da wir ja (zeitgeschichtlich gesehen) immer noch am Anfang einer neuen Ära stehen!
Und es weist uns in sehr schöner und (meiner Meinung nach) objektiven Form darauf hin, dass die Dinge heute nicht mehr so einfach sind wie früher, und es viel Verständnis, Aufeinanderzugehen, Kommunikation und klare Übereinstimmung über Rollen - auch wenn diese nicht mehr "traditionell" sind - bedarf, damit eine Beziehung in der heutigen Zeit überleben kann.
Mir hat es nicht so gut gefallen wie Hectors Abenteuer (vor allem auf der Suche nach dem Glück), aber ich fand das Buch sehr interessant und schön.
Das einzige, was man kritisieren könnte, ist, dass Ulik teilweise ein wenig unglaubwürdig wirkt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Durcheinanderland der Männerköpfe 12. September 2012
Format:Taschenbuch
Eigentlich sollte es bei diesem Roman um die Probleme der Liebe im 21. Jahrhundert gehen. Doch dieser Gedanke bleibt an der oberflächlichen Ebene der körperlichen Liebe kleben. Die Sicht eines Inuk (Einzahl für Inuit), der ins mondäne Paris kommt und ihren sexuellen Verlockungen erliegt, wirkt die eines kleinen Kindes. Obwohl er intelligent und sprachgewandt ist, kommt es dem jungen Mann nicht in den Sinn, die gesellschaftlichen Zusammenhänge als Ganzes zu hinterfragen. Er bleibt im ganzen Buch der Frage gewidmet, warum wirklich SO VIELE Frauen alleine in ihren Betten schlafen, anstatt sich mit einem Mann zu begnügen. Selbst die Vorstellung, als Prostituierter zu arbeiten, reizt ihn, weil er dann mit noch mehr Frauen schlafen könnte - und sie würden ihn sogar dafür bezahlen! Problematische Inhalte des Buches sind seine Romantisierung der Prostitution, die Verklärung des Naturvölkertums und die Vereinfachung der Liebe auf den sexuellen Akt und das Bedürfnis nach "Naklik", was eben meist wieder durch Sex befriedigt werden kann.
Mich als (weiblichen) Leser hat dieses Buch wirklich bestürzt. Die gebetsartige Wiederholung, dass es doch wirklich äußerst bedauerlich ist, so viele hübsche Frauen unbegattet zu lassen wirkt befremdlich. Frauen, die anders denken, werden in diesem Buch als unglückliche Seelen dargestellt, die meistens nicht über den attraktiven Körper verfügen, über den frau halt zu einem Mann kommt. Doch selbst attraktive Frauen leben alleine und werden von dem jungen Inuk "erlöst" aus ihrem Prinzessinnenschlaf.
Dies ist wirklich ein männliches Gedankenprodukt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Softporno aus der Feder eines alten Mannes
Mit Francois Lelords Büchern hat es diese Bewandnis, dass man sie eigentlich immer von besonders netten und liebenswürdigen Menschen geschenkt bekommt, die diesen Autor... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von S.-C. H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Favorit!
Wunderschön geschrieben, hat Herr Lelord es wieder einmal geschafft, nach der Hector Reihe, mich in seiner Welt mitzureissen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Elena Kuester veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltung von der besten Sorte
Dieses Buch macht einfach Spaß und beleuchtet unsere Vorstellungen von Liebe aus einer ganz anderen Warte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ina Göhring veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Super Danke!
Habe die Bücher schnell und in einem super Zustand erhalten. Am Buch sind auf der Rückseite Große Klebestreifen, daher ist es nicht so schön wenn man die... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Christiane veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nicht begeistert
Auch ich habe gewisse Probleme mit dem Inhalt des Buches. Sollte es sich doch bei Liebe nicht ausschließlich um Lust und Sex handeln, doch genau das ist das Hauptthema dieses... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von ghost1408 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Humorvoll, tiefgründig, leicht zu lesen...
Der junge Inuit Inuk kommt als Botschafter seines Stammes nach Frankreich und versucht sein Gastland zu verstehen, die Denkweise der Menschen da und deren Beziehungskultur. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Isabell veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Das Buch ist sehr leicht geschrieben und der Inhalt ist sehr interessant, da man was über Liebesbeziehungen unserer heutigen Zeit lernen und verstehen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von A. Delander
4.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltungslektüre mit zu wenig Tiefgang
Ulik wird als ein Vertreter der Inuit von der UNO nach Paris eingeladen, um dort seinen Stamm zu repräsentieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2010 von Else Kling
4.0 von 5 Sternen unterhaltsames Buch, nett zu lesen
Ich lese nicht das erste Buch von Francois Lelord und vor allem, weil ich die anderen Bücher von ihm immer recht süß fand, habe ich das auch gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 von A. Jung
2.0 von 5 Sternen Ein oberflächliches Geplänkel
Von Francois Lelord weiß man ja, dass er leicht verständliche und doch philosophisch angehauchte Kost unters Volk bringt, wenn man seine Hector- Bücher kennt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von Lesemaus
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