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Im Dunkel der Wälder: Roman [Taschenbuch]

Brigitte Aubert , Eliane Hagedorn
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Mai 1997
Elise Andriolo überlebt schwerverletzt ein Bombenattentat, bei dem ihr Verlobter stirbt. Blind und gelähmt sieht sie sich bald im Zentrum unheimlicher Ereignisse, und beinahe zu spät erkennt sie, daß die mysteriösen Kindermorde in ihrer Umgebung etwas mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun haben.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 2. Auflage (1. Mai 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442721636
  • ISBN-13: 978-3442721634
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 388.488 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sie war jung, schön und wohlhabend. Doch der Bombenanschlag, der ihren Freund getötet hatte, verbannt Elise in die absolute Dunkelheit. Sie ist bewegungsunfähig, blind und stumm -- doch ihr Geist ist rege wie immer, auch wenn außer ihrer Haushälterin und Pflegerin Yvette niemand daran zu glauben scheint.

Eines Tages beginnt ein kleines Mädchen mit ihr zu reden, ganz zutraulich -- und es erzählt eine ganz unmögliche Geschichte, eine Geschichte von kleinen Jungen, die ermordet worden sind, von einer Bestie im Wald -- und sie hätte dabei zugesehen. Abends, in den Nachrichten, hört Elise, dass ein Junge im Wald gefunden wurde -- ermordet, und zwar genau so, wie das kleine Mädchen es erzählt hatte. Die Begegnung mit diesem Mädchen verändert Elises Leben schlagartig. Endlich hat jemand verstanden, dass sie sich mit ihrem Zeigefinger verständigen kann, und die Eltern des kleinen Mädchens, Paul und Hélène, nehmen sie überallhin mit in ihren Freundeskreis. Endlich hat die Einsamkeit ein Ende -- und, eigenartigerweise, erzählt jeder ihr Details aus dem Leben, die sie nie für möglich gehalten hätte. Das Schlimme ist nur: Sie kann nie nachfragen, noch weitere Details erfragen, die das Erzählte für sie klarer machen würden, denn meist enden diese Gespräche so unvermittelt wie sie auch beginnen.

Die Morde gehen weiter. Immer wieder erzählt das kleine Mädchen Elise Dinge, die sie eigentlich nicht wissen dürfte, erzählt von Morden, die kurz darauf auch genauso passieren. Und dieser Mörder, den die Kleine gut zu kennen scheint, den sie nie beim Namen nennt -- dieser Mörder bedroht nun auch Elises Leben, die sich nicht wehren kann.

Eine tolle Idee, einen Krimi aus der Sicht eines Menschen zu schreiben, der völlig hilflos seiner Umwelt ausgeliefert ist. Und er liest sich auch sehr spannend -- nur die Auflösung holpert ein wenig. Ein wirklich netter Weglese-Krimi, über den man allerdings im Nachhinein nicht zu viel nachdenken sollte, weil die unverknüpften Fäden und einige Unglaubwürdigkeiten der Handlung und Motive dadurch zu stark in den Vordergrund geraten würden. Und das hat dieses Buch nicht verdient, denn, wie schon erwähnt: gutes Lesefutter für lange Bahnfahrten!! --Daniela Ecker

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Brigitte Aubert, 1956 geboren, zählt zu den profiliertesten Krimiautorinnen Frankreichs. Sie schreibt neben Romanen auch Drehbücher und ist Produzentin der erfolgreichen „Série noire“, einer Koproduktion von Gallimard und dem französischen Fernsehen TF1. 1996 wurde sie für „Im Dunkel der Wälder“ mit dem französischen Krimipreis ausgezeichnet. Brigitte Aubert lebt heute in Cannes.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ganz spezieller Krimi 1. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Krimis gibt es in so vielen Varianten, daß es sicherlich schwer fällt, noch etwas neues zu entdecken. Dies ist Brigitte Aubert aber gelungen. Die "Detektivin" (eigentlich kann man sie gar nicht so bezeichnen) Elise ist durch einen erlittenen Schock nicht nur vollkommen gelähmt, sondern sie ist auch noch blind. Sie hört und versteht zwar alles, aber sie kann kaum Kontakt zur Umwelt aufnehmen und ist auf die Hilfe anderer angewiesen. Ihr abgeschlossenes Dasein ändert sich mit der Freundschaft zu dem kleinen Mädchen Virginie, die ihr ins Ohr flüstert, die Identität des Kindermörders zu kennen. Sie erzählt weiterhin, daß ihr Bruder eines der getöteten Kinder gewesen sei. Zumindest dies stellt sich als wahr heraus. Damit bleibt für Elise die Frage, ob das kleine Mädchen wirklich den Täter kennt, der mehrere kleine Jungen umgebracht hat. Durch Virginie wird Elise in den Freundeskreis um Virginies Eltern aufgenommen. Seltsamerweise scheint Elise durch das Wissen um Virginies Geheimnis ebenfalls in Gefahr zu sein, denn man versucht, sie umzubringen. Aber wer könnte schon das Interesse daran haben, eine Frau zu beseitigen, die durch ihrer Krankheit wohl der sicherste Platz für ein Geheimnis ist... Mehrmals spürt Elise die Anwesenheit eines Eindringlings in ihrer Wohnung, aber da sie nicht sehen kann, ist sie diesen Situationen vollkommen hilflos ausgeliefert. Die Beschreibung solcher Ereignisse, die immer aus der "Sicht" Elises erfolgen, sind so nachvollziehbar, daß man als Leser ebenfalls ein Gefühl der Beklemmung verspürt. Ebenso wie Elise verdächtigt man jeden und alles, die Ereignisse werden immer rätselhafter und undurchschaubarer. Lesen Sie weiter... ›
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend 10. Mai 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch ist in den ersten 2 Dritteln äusserst spannend und aus einer sehr ungewohnten Perspektive geschildert. Die Hauptperson ist eine junge Frau, die durch einen Unfall vollkommen gelähmt ist, zusätzlich ist sie blind und kann nicht sprechen. Gegen Ende des Buches wirkst es dann allerdings so, als befände man sich in einem TV Krimi, in dem Personen ohne jegliche Tiefe auftreten und wieder verschwinden. Die Auflösung des Falles wirkt dann auch dementsprechend aufgesetzt und wenig glaubhaft.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich gebe fünf Zeigefinger... äh... Sterne 10. Juli 2006
Format:Taschenbuch
Ein wunderbarer Thriller, der sich flüssig und zügig liest und genügend Spannung aufbaut, um so schnell nicht aus der Hand gelegt zu werden.

Noch mehr als die gute Story gefällt mir der überwältigende Erzählstil. Aus Sicht der körperlich stark behinderten Elise werden die Geschehnisse rund um die Kindermorde im kleinen französischen Städtchen erzählt.

Ich konnte mich während des Lesens wirklich in die Situation einer stummen, blinden und bewegungsunfähigen Person versetzen, die nur durch aktustische Einflüsse und gedankliche Leistung in die Mordfälle verstrickt wird und an deren Lösung beteiligt ist.

Diese Beklemmung, wenn der Mörder der wehrlosen Elise gegenüber handgreiflich wird, die schmerz- und angsterfüllt alles ertragen muss, was sadistischen Fantasien entspringen kann.... einfach ein geniales Gänsehautfeeling.

Neben der Spannung empfand ich die zynische und selbstironische Sicht von Elise als sehr erfrischend. An mehreren Stellen konnte ich aufgrund des schwarzen Humors ein Lachen nicht verkneifen - unüblich für einen Thriller.

Die Kommunikationsweise von Elise - Zeigefinger/kein Zeigefinger - verleiht dem Roman etwas Besonderes und hat mitunter Kult-Potential.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, aber gelungen 24. Juni 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Als Liebhaber eher britischer (Frauen)Kriminalliteratur bin ich über eine Liste auf dieses Buch gestoßen. Und was soll ich sagen: Es war ein so völlig anderes Leseerlebnis. Mit dem Buch der Französin Aubert verhält es sich ebenso wie mit Filmen: unterschiedlicher können britische und französische Filme nicht sein. Jede für sich weisen unnachahmliche Merkmale auf, anhand derer sie sofort als solche erkannt werden. So etwa kann ich das Gefühl nach dem Lesen dieses Krimis beschreiben.
Etwas gewöhnungsbedürftig sind Schreibstil und Personenkreis, anders eben. Das Buch ist nur sehr kurz, leider (oder zum Glück). Betrachtet man den Teil der Handlung, welcher tatsächlich beschrieben ist, so kommt man zu dem Ergebnis, daß die Autorin einen kleinen Teil aus dem, was möglich gewesen wäre, herausgefiltert und geschildert hat. Und auch das so kurz und knapp wie möglich.
Inhaltlich sei nur soviel gesagt, daß nichts so ist, wie es scheint und man bis zum Schluß von Aubert gnadenlos hingehalten wird, heutzutage nicht mehr oft bei Krimiautoren zu finden.
Insgesamt ein wirkliches Kleinod, obwohl dies sicherlich mein erster und einziger Ausflug in die französische Kriminalliteratur bleibt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was anderes! 19. April 2005
Von moey
Format:Taschenbuch
Die Erzählung aus der Sicht der an den Rollstuhl gefesselten und blinden Frau ist unheimlich spannend, zumal man deren Hilflosigkeit quasi "hautnah" miterlebt und ihr helfen möchte, indem man in die Handlung eingreift! Zudem ist der Schreibstil humorvoll trocken und sympathisch, aber trotzdem kein bisschen langweilig. Die Spannung baut sich langsam auf und man liest automatisch schneller, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht!
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war danach sehr zufrieden. Nicht nur über den Verlauf der Handlung, sondern auch über das gelungene Ende.
Ein etwas anderer Thriller, der mich aber wirklich begeistert hat
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5.0 von 5 Sternen Eines der Bücher, die man nicht mehr weglegen kann ...
Brigitte Aubert zeichnet in "Im Dunkel der Wälder" einen waschechten, leicht düsteren Krimi, dessen Inhalt die Aufklärung eines Kindsmords ist. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Charlotte Müller veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Klaustrophobisch
Ein sehr spannend geschriebener Roman, der sich klaustrophobisch über einen legt. Was ist, wenn man alles miterlebt und mithört, aber sich nicht äußern kann,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von N. Schiller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert
Wirklich skuril und spannend, ein Lesegenuss allerhöchster Güte. Wer sich solche Geschichten ausdenkt und schreibtist schon eine Klasse für sich...
Vor 20 Monaten von Stefanie Klein veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Was für ein Kuddelmuddel
Selten habe ich so einen vergriesgnaddelten Krimi gelesen. Die Figuren sind m.E. sehr unglaubwürdig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2012 von Wandern in Island
4.0 von 5 Sternen Im Dunkel der Wälder
Elise ist nach einem tragischen Unfall auf die Hilfe anderer angewiesen. Ihr Freund ist tot - sie selbstist blind, stumm und an den Rollstuhl gefesselt, da sie sich nicht bewegen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2011 von Verena
2.0 von 5 Sternen Gute Idee schlecht umgesetzt
...Krimi, über den man allerdings im Nachhinein nicht zu viel nachdenken sollte, weil die unverknüpften Fäden und einige Unglaubwürdigkeiten der Handlung und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Martine Barkei
3.0 von 5 Sternen Hilflos mit klarem Verstand
Elise ist Anfang 30 und glücklich mit ihrem Freund. Bei einem Urlaub in Irland werden die Zwei Opfer eines Selbstmordanschlags, bei dem ihr Freund ums Leben kommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2010 von Corinna
5.0 von 5 Sternen Megagut
Ich kann diesen Thriller von Brigitte Aubert nur weiterempfehlen. Mich hat in diesem Jahr selten ein Thriller so gefesselt und nachhaltig beeindruckt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2010 von Katharina
1.0 von 5 Sternen Unrealistisch, effekthaschend, enttäuschend
Als leidenschaftliche Krimileserin kann ich mich den vielen positiven Bewertungen dieses Krimis absolut nicht anschließen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2010 von Marie
5.0 von 5 Sternen Mitfiebernder Thriller
Es geschehen Kindermorde und die Hauptperson, um die sich alles dreht, Elise, sitzt beinahe handlungsunfähig im Rollstuhl. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2010 von König Artus
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