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Eines Tages beginnt ein kleines Mädchen mit ihr zu reden, ganz zutraulich -- und es erzählt eine ganz unmögliche Geschichte, eine Geschichte von kleinen Jungen, die ermordet worden sind, von einer Bestie im Wald -- und sie hätte dabei zugesehen. Abends, in den Nachrichten, hört Elise, dass ein Junge im Wald gefunden wurde -- ermordet, und zwar genau so, wie das kleine Mädchen es erzählt hatte. Die Begegnung mit diesem Mädchen verändert Elises Leben schlagartig. Endlich hat jemand verstanden, dass sie sich mit ihrem Zeigefinger verständigen kann, und die Eltern des kleinen Mädchens, Paul und Hélène, nehmen sie überallhin mit in ihren Freundeskreis. Endlich hat die Einsamkeit ein Ende -- und, eigenartigerweise, erzählt jeder ihr Details aus dem Leben, die sie nie für möglich gehalten hätte. Das Schlimme ist nur: Sie kann nie nachfragen, noch weitere Details erfragen, die das Erzählte für sie klarer machen würden, denn meist enden diese Gespräche so unvermittelt wie sie auch beginnen.
Die Morde gehen weiter. Immer wieder erzählt das kleine Mädchen Elise Dinge, die sie eigentlich nicht wissen dürfte, erzählt von Morden, die kurz darauf auch genauso passieren. Und dieser Mörder, den die Kleine gut zu kennen scheint, den sie nie beim Namen nennt -- dieser Mörder bedroht nun auch Elises Leben, die sich nicht wehren kann.
Eine tolle Idee, einen Krimi aus der Sicht eines Menschen zu schreiben, der völlig hilflos seiner Umwelt ausgeliefert ist. Und er liest sich auch sehr spannend -- nur die Auflösung holpert ein wenig. Ein wirklich netter Weglese-Krimi, über den man allerdings im Nachhinein nicht zu viel nachdenken sollte, weil die unverknüpften Fäden und einige Unglaubwürdigkeiten der Handlung und Motive dadurch zu stark in den Vordergrund geraten würden. Und das hat dieses Buch nicht verdient, denn, wie schon erwähnt: gutes Lesefutter für lange Bahnfahrten!! --Daniela Ecker
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich gebe fünf Zeigefinger... äh... Sterne,
Von
Rezension bezieht sich auf: Im Dunkel der Wälder: Roman (Taschenbuch)
Ein wunderbarer Thriller, der sich flüssig und zügig liest und genügend Spannung aufbaut, um so schnell nicht aus der Hand gelegt zu werden.
Noch mehr als die gute Story gefällt mir der überwältigende Erzählstil. Aus Sicht der körperlich stark behinderten Elise werden die Geschehnisse rund um die Kindermorde im kleinen französischen Städtchen erzählt. Ich konnte mich während des Lesens wirklich in die Situation einer stummen, blinden und bewegungsunfähigen Person versetzen, die nur durch aktustische Einflüsse und gedankliche Leistung in die Mordfälle verstrickt wird und an deren Lösung beteiligt ist. Diese Beklemmung, wenn der Mörder der wehrlosen Elise gegenüber handgreiflich wird, die schmerz- und angsterfüllt alles ertragen muss, was sadistischen Fantasien entspringen kann.... einfach ein geniales Gänsehautfeeling. Neben der Spannung empfand ich die zynische und selbstironische Sicht von Elise als sehr erfrischend. An mehreren Stellen konnte ich aufgrund des schwarzen Humors ein Lachen nicht verkneifen - unüblich für einen Thriller. Die Kommunikationsweise von Elise - Zeigefinger/kein Zeigefinger - verleiht dem Roman etwas Besonderes und hat mitunter Kult-Potential. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mal was anderes!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Im Dunkel der Wälder: Roman (Taschenbuch)
Die Erzählung aus der Sicht der an den Rollstuhl gefesselten und blinden Frau ist unheimlich spannend, zumal man deren Hilflosigkeit quasi "hautnah" miterlebt und ihr helfen möchte, indem man in die Handlung eingreift! Zudem ist der Schreibstil humorvoll trocken und sympathisch, aber trotzdem kein bisschen langweilig. Die Spannung baut sich langsam auf und man liest automatisch schneller, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht!Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war danach sehr zufrieden. Nicht nur über den Verlauf der Handlung, sondern auch über das gelungene Ende. Ein etwas anderer Thriller, der mich aber wirklich begeistert hat Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unrealistisch, effekthaschend, enttäuschend,
Rezension bezieht sich auf: Im Dunkel der Wälder: Roman (Taschenbuch)
Als leidenschaftliche Krimileserin kann ich mich den vielen positiven Bewertungen dieses Krimis absolut nicht anschließen. Ich empfand die Lektüre nicht nur langweilig, sondern auch völlig an den Haaren herbeigezogen.Zugegeben die Idee, das Geschehen aus der Sicht einer behinderten Person schildern zu lassen ist wirklich gut und hat mich auch neugierig gemacht. Leider konnte ich das Handeln der meisten Protagonisten nicht nachvollziehen, nach meinem Empfinden fehlte ihnen Tiefe und Authenzität. So kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine in ihrem Körper gefangene, dazu blinde und stumme Frau,in der Regel zynisch oder humorvoll auf ihr Schicksal reagiert.Oder dass ein kleines 8 jähriges Mädchen, dass den Mord an einem kleinen Jungen beobachtet hat, so altklug daherredet und nicht vor Angst ganz außer sich ist. Die abstruse Auflösung am Ende der Geschichte bestärkte mich dann endgültig in dem Gefühl, meine Zeit an ein sinnloses Buch verschwendet zu haben.
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