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Im Dschungel der Großstadt.
 
 
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Im Dschungel der Großstadt. [Taschenbuch]

Avi
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 189 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 347352221X
  • ISBN-13: 978-3473522217
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 802.282 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der junge Mäuserich Krausminz will gerne wissen, was es außer dem vertrauten Wäldchen sonst noch so gibt -- und er landet als erstes Mitglied seines Mäuseclans in der Großstadt Tankfurt. Unglaublich, was er dort alles erlebt! Vor allem lernt er jede Menge andere Mäuse kennen. Und leider auch Katzen. Die Katzen haben genug davon, dass mit jedem Güterzug neue Mäusescharen in ihre ordentliche Stadt kommen und sich dort niederlassen, als hätten sie ein Recht dazu. Tankfurt gehört nämlich -- neben den Menschen, die dort natürlich auch noch wohnen -- vor allem ihnen, den Katzen. Sie haben einen extrem fiesen Anti-Nager-Verein gegründet, dessen einziges Ziel die Vertreibung und Vernichtung der Mäuse ist.

Kommt uns das nicht alles irgendwie bekannt vor? Das Landei Krausminz wird sofort hineingezogen in diesen Feldzug der Katzen gegen seine Artgenossen. Und weil er sich in die coole Punkermäusin Hupe verliebt, kann er ja nicht einfach wieder abhauen aus Tankfurt, sondern muss sich was einfallen lassen. Dass die Skateboard fahrende und mit ihrer Band im Käsefresser-Club auftretende Hupe dann die belesene weiße Labor-Maus Blinky vorzieht, ist natürlich tragisch, zumal Blinky Angst vor der Freiheit hat und sich ständig in ihr Laufrad zurücksehnt. Das tut aber der aufregenden Geschichte von Krausminz keinen Abbruch. Schließlich verdanken es die Tankfurter Mäuse seiner Initiative und seiner Fantasie, dass die verbohrten, spießigen und bei all ihrem Dünkel ziemlich asozialen Katzen nach dem Käsefresser-Club nicht auch noch das neue Café Freiheit zerstören können, sondern einen echten Denkzettel verpasst bekommen.

Als Krausminz Tankfurt verlässt und zu neuen Abenteuern aufbricht, haben die Stadtmäuse eine Menge dazugelernt -- und die Leser auch. Überaus spannend und witzig erzählt Avi in diesem gut gebauten Kinderroman zwar ausschließlich über Katzen und Mäuse, aber wir erfahren viel über uns und die Gesellschaft, in der wir leben: Über Vorurteile und Fremdenhass, Solidarität und Freundschaft wird berichtet, ebenso über die herrlichen Qualen der ersten Liebe und die Sehnsucht, das vertraute Nest zu verlassen. Die grandiosen Bilder von Felix Scheinberger lassen uns zeitweise fast vergessen, dass es außer Katzen und Mäusen noch andere Lebewesen gibt und dass man die Lösung unserer vielen, vielen Probleme vielleicht doch nicht nur diesen originellen Typen Krausminz und Blinky, Hupe, Tacho und Katalysator überlassen sollte. Dass die Sparte "Politik und Soziales" auch viel mit Abenteuer und Spaß zu tun hat -- mal ehrlich, haben wir das unseren Kindern eigentlich schon beigebracht? Höchste Zeit, ihnen dieses Buch zu schenken! --Urs Umsand -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Hupe, eine Maus mit gefärbtem Haar und Skateboard, zeigt dem Mäuserich vom Land, Krausminz, die Stadt. Eine faszinierende Welt, findet er. Aber es lauern auch Gefahren - in Gestalt der Katzen.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie alles begann... 20. Oktober 2002
Von pholker HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wie schon die anderen "Mäusebücher" Avis ein Lese- und Vorlesevergnügen, in dem es um nicht nur für Kinder wichtige Themen (Mut, eigene Wege zu gehen; in der Gemeinschaft Stärke zu finden; sich nicht von der Unterdrückung durch vermeintlich Stärkere ins Bockshorn jagen zu lassen etc) geht.

Leser, die die tapferen Mäuse bereits aus "Im Düsterwald" oder "Im finstren Biberbau" kennen, dürfen sich hier über die Geschichte des jungen Mäuserichs Krausminz freuen, von dem in den anderen Büchern bekanntlich häufig die Rede ist. Er verlässt Familie und Wald, um die große weite Welt kennen zu lernen, und landet in der Stadt, in der für ihn alles sehr befremdlich ist. An dem, was er erlebt, wächst nicht nur er, sondern auch den Stadtmäusen eröffnen sich durch den Fremden neue Perspektiven.

Wer noch keines der anderen Bücher gelesen hat, der sollte mit "Im Dschungel der Großstadt" beginnen, da im "Düsterwald" Wesentliches über Krausminzens künftiges Schicksal erzählt wird und man sich vieles vorweg nimmt, wenn man diese Geschichte vor "Im Dschungel..." liest. Zum anderen wird sich - vorausgesetzt, man hat am "Dschungel" Gefallen gefunden - das Lesevergnügen mit der Fotsetzung steigern, denn da wird es noch spannender.

Obgleich "Im Dschungel der Großstadt" mir und auch meinem Sohn gut gefallen hat, halte ich die Fortsetzungen "Im Düsterwald" und "Im finstren Biberbau" für gelungener. Der Grund dafür liegt darin, dass die Mäuse in den Fortsetzungen einfach "echter" wirken: sie sind nicht so vermenschlicht wie im "Dschungel" (wo die Stadtmäuse sich Gitarren aus alten Löffeln bauen u. ä.), das Waldszenario wirkt wesentlich authentischer.
Deshalb für den "Großstadtdschungel" "nur" 4 Sterne; für die gesamte Reihe der Mäusegeschichten aber insgesamt 5.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Angabe zum Buch
Autor: AVI, Wortis, Edmund.
Illustrator: Felix Scheinberger
Übersetzung ins Deutsch: Ulli und Herbert Günther
Im Dschungel der Grossstadt, Eine Geschichte über Hass und Liebe, Verrat und Zusammenhalt.
Originalausgabe erschienen in Englisch; New York (Avon Books Inc.) 1999
Taschenbuch, 189 Seiten,

Biographische Angaben zum Autor
Edmung Wortis, bekannt unter dem Künstlernamen AVI, wurde am 23. Dezember 1937 in New York geboren. Der Spitzname, der sein Pseudonym werden sollte, wurde AVI von seiner Schwester verliehen. AVI wuchs in Brooklyn auf und behauptet von sich, ein schlechter Schüler gewesen zu sein. Seine Eltern waren stark engagiert in der Bürgerrechts-Bewegung, so wie anderen sozialen Bewegungen. Diese Haltung prägte AVI, was man auch in seinen Büchern herauslesen kann. Nachdem er 25 Jahre in einem Bücherladen gearbeitet hatte, begann er, als er eigene Kinder hatte, selbst zu schreiben. Heute lebt er als weltbekannter Kinder- und Jugendbuchautor in Brooklyn. Zu seinen jüngsten Werken gehören u.a. FREI WIE EIN WOLF (2003), DER AUFTRAG DER MAGIER (2002) und IM BAU DER FÜCHSE (2002). AVI hat in seiner Karriere schon über 90 Auszeichnungen für seine Arbeit erhalten.


Inhaltsangabe
Hauptfigur des Buches „Im Dschungel der Grosstadt" ist der Wühlmäuserich Krausminz, der die ersten vier Monate seines Lebens in der Idylle neben einem Bach, fernab jeglicher Zivilisation und Menschen verbringt. Doch dann beschliesst er auszuwandern, um mehr von der Weite der Welt zu erleben. Die ganze Familie versammelt sich, um ihren Sohn und Bruder zu verabschieden. Schliesslich ist er der Erste des Clans, der die vertraute Heimat verlässt.

So marschiert er alleine los, in das Ungewisse, bis er auf Zugschienen trifft und sich entscheidet einen Zug zu besteigen, um damit hoffentlich eine Menschenstadt zu erreichen.
Er erreicht Tankfurt. Doch der Empfang gestaltet sich keineswegs freundlich. Als er den Zug verlässt, begrüsst ihn als erstes eine Katze, die nach seinem Leben trachtet und ihn umbringen möchte. Denn die Katzen haben genug davon, dass mit jedem Güterzug neue Mäusescharen in ihre „ordentliche Stadt" kommen und sich dort niederlassen.
Zum Glück rettet eine junge Mäusin namens Hupe dem von diesem Angriff total überforderten Krausminz das Leben. Krausminz neue Freundin Hupe, welche Skateboard fährt und in einer Band namens „Platte Reifen" Gitarre spielt führt die Landmaus in das Leben und die Sprache der Stadt ein. Sie nimmt den Mäuserich zu ihren Eltern nach Hause und in den Käsefresser-Club mit, wo sie mit ihren Freunden ein Konzert gibt. Dieser Ort, in welchem sich die jungen Mäuse der Stadt treffen, wird vom Anti-Nager-Verein namens A-N-G-S-T (ANTI-NAGER-GESELLSCHAFT-SÜD-TANKFURT) überfallen. Krausminz rettet Hupe bei diesem Angriff das Leben, indem er in den geöffneten Kiefer der angreifenden Katze ein Skateboard schmettert und sie so ausser Gefecht setzt.
A-N-G-S-T besteht aus den Katzen Graubart und dem Präsidenten Silberfell.
Silberfell wohnt zusammen mit einer weissen Labormaus, namens Blinky, bei einem Mädchen. Silbefell hasst Blinky, da ihn dieser um die Zuneigung des Mädchens bringt. Deshalb will er sich an allen Mäusen der Stadt rächen.
Die Geschichte nimmt eine Wende, nachdem Blinky sich entscheidet, die Aussenwelt, ausserhalb des Käfigs zu entdecken und dabei fast in die Klauen seines Mitbewohners Silberfell gerät. Nun darf dieser das Haus seiner Besitzerin erst wieder betreten, wenn er Blinky nach Hause gebracht hat. Das Mädchen macht ihn für Blinkys Verschwinden verantwortlich.
Krausminz hatte aber Blinky in letzter Sekunde das leben gerettet.
Darauf hin will Krausminz verzweifelt die Stadt verlassen, entscheidet sich aber doch noch um und beschliesst, sich nicht von diesen Katzen unter kriegen zu lassen.
Er eröffnet mit Hupe zusammen in einem verlassenen Büchergeschäft einen neuen Club, nachdem die Katzen ja den alten vollständig zerstört hatten.
Dieser soll „Katzensicher" sein und „Café Freiheit" heissen. Darin spiegelt sich die Traumvorstellung von Hupes Vater wieder. - Die Mäuse sollten beginnen, sich als Gemeinschaft zu verstehen. -
Nachdem viele freiwillige Helfer den Club auf Vordermann gebracht hatten, veranstalteten sie eine riesige Eröffnungs-Party. Silberfell beobachtet das Geschehen der Mäuse sorgfältig, fängt daraufhin seinen ehemaligen Mitbewohner Blinky und droht ihm mit dem Leben. Er verspricht ihm, ihn und seine beiden Freude, Krausminz und Hupe, zu verschonen, wenn er ihm Informationen über Eindringungsmöglichkeiten in das „Café Freiheit" beschafft. Aus lauter Angst um Hupe, in die sich Blinky verliebt hatte, lieferte er der Katze Informationen, wie man über eine alte Kanalisation in das Gebäude eindringen könne.
Die erschreckten Mäuse wollen ein weiteres Mal vor den Katzen flüchten. Doch Krausminz will sich nicht nochmals unterkriegen lassen und fordert die Mäusegemeinschaft zur Revolte auf. Mit Hilfe eines Wasserschlauches vertreiben sie gemeinsam die beiden Eindringlinge von A-N-G-S-T.
Nachdem Krausminz für einen guten Ausgang aus dieser gefährlichen Situation gesorgt hatte und Hupe die Gefühle von Blinky erwiderte, spürte er, dass für ihn nun die Zeit gekommen war, sich wieder auf die Wanderschaft zu begeben, um noch andere Dinge zu sehen und zu erleben.

Thematik
In diesem Buch werden Themen aufgegriffen, welche im Leben eines Menschen immer wieder von grosser Bedeutung sind.
Zusammengefasst sind Vorurteile und Fremdenhass, Solidarität und Freundschaft, ebenso die herrlichen Qualen der ersten Liebe und die Sehnsucht das vertraute Nest zu verlassen, Thema dieses Kinderbuches.
Dies sind sicherlich Punkte, die Kinder aus dem eigenen Leben/Erleben kennen und mit welchen sie sich bis zu einem gewissen Masse identifizieren können.

Zu Beginn der Geschichte wird über die Anziehungskraft der Ferne und des Fremden gesprochen, die eine grosse Anziehung auf den Mäuserich Krausminz ausübt und ihn mit Freuden und Ängsten konfrontiert. Mit dem Weggang sind ja auch das Verlassen des Vertrauten und vor allem die Trennung von der eigenen Familie verbunden. Diese Trennung wird aber durch den Gewinn neuer Erfahrungen und Freunde, die für sein Leben wichtig werden, wieder gut gemacht. Gegen Ende des Buches wird auch Krausminz unglückliche, unerwiderte Liebe zu Blinky aufgezeigt. Aufgrund seiner vorgängigen positiven Erlebnisse mit Trennung und Neuanfang kann er sich auf Neues einlassen und entlässt uns mit einem Gefühl des Happy Ends.

Die Mäuse werden durch die Katzenorganisation A-N-G-S-T (Anti-Nager-Gesellschaft) für die Projektion eigener Wut und Hass missbraucht.
Sie weisen die Schuld ihrer Probleme ohne zu hinterfragen den Mäusen zu. So kommt es gegen Ende des Buches zu der Frage, was die Katzen tun sollen, wenn sie alle Mäuse ausgerottet haben und niemanden mehr zum Hassen finden.
Die Katze wird hier als Symbol des Starken gegenüber dem Schwachen dargestellt und kann mit den Machtkämpfen, die in den Städten beschrieben werden verglichen werden. Die Mäuse scheinen sich vorerst an ein Leben in Angst und Schrecken gewöhnt zu haben, bis sie es wagen für sich selbst ein zu stehen und sich auf zu lehnen. Die Infragestellung und die Auflehnung gegenüber „Angreifern" zeigen, dass man sich gemeinsam, auch als Schwächere, Freiräume erkämpfen und erhalten kann.
Da die Kinder das Buch aus Sicht der Mäuse lesen, solidarisieren sie sich mit den Schwachen und es vermittelt ihnen einen Einblick in die Gefühle von und mit Benachteiligten.
Dieser soziale Aspekt wird vom Autor AVI stark hervorgehoben. Diese Einsicht kann als Ausgangslage genommen werden, um mit den Kindern Themen oder konkrete Probleme aus der eigenen Umgebung auf zu greifen und zu diskutieren. Die gewonnene Haltung des Respekts gegenüber Allen kann auf den gemeinsamen Umgang transportiert und z. Bsp. In einer Klassengemeinschaft gelebt werden.

Die Geschichte ist durch das Vermenschlichen von Tieren fantastisch und somit teils unrealistisch. Es wird in diesem Sinne keine Erweiterung des Wissens über andere Epochen, Zeiten, Kulturen, Länder, Lebewesen etc. geboten. Das Leben wird aus der Sicht der Mäuse gesehen und so kann unter Umständen ein Perspektivenwechsel geboten werden. Die Kinder können dabei sich mit den anderen Lebewesen auseinandersetzen und merken, dass diese neben uns auch existieren. Da die Tiere aber sehr vermenschlicht dargestellt werden, bin ich mir dieser Wirkung nicht ganz sicher.

Dieses Buch habe ich als sehr ansprechend empfunden. Die darin enthaltene Spannung hat mich sehr zum Lesen animiert. Ich war wirklich an Krausminz Erlebnisse interessiert und auf die neuen Situationen gespannt. Die Bedrohung durch A-N-G-S-T brachte auch immer wieder neue, spannende Wendungen, die nicht einfach vorhersehbar waren.
Diese Geschichte zeigt Konflikte und Widersprüche auf, welche zu unserem Leben gehören und versucht aufzurütteln, diese nicht einfach hinzunehmen. Es zeigt an Beispielen, dass man Missstände selbst in Angriff nehmen muss.


Figuren
Obwohl sich die Geschichte mehrheitlich in einer städtischen Umgebung abspielt, die Tiere menschliche Eigenschaften tragen, spielen Menschen keine eigentliche Rolle. Lesen Sie weiter... ›

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
So wie der "Düsterwald" ein besonderer Vorlesespaß für die ganze Familie (inkl. Großeltern). Wer nach diesen Büchern noch Mausefallen aufstellt hat die Botschaft nicht verstanden. Diese Tiere muss man einfach gern haben!
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