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I'm a Cyborg, But That's OK
 
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I'm a Cyborg, But That's OK

Kim Byung-ok , Rain , Park Chan-wook    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Kim Byung-ok, Rain, Oh Dal-su
  • Regisseur(e): Park Chan-wook
  • Komponist: Jo Yeong-wook
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Koreanisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 23. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001LLH6WC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.933 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Der koreanische Regisseur Park Chan-wook macht ganz erstaunliche Filme. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Produktion "I'm a Cyborg, But That's OK", die 2007 auf der Berlinale mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet wurde. Der Film verwirrt, amüsiert und bezaubert gleichermaßen. Er zelebriert Chaos, Subtilität und die Liebe am Menschen. Sein Personal ist so wirr entworfen wie seine Erzählweise auf Konventionen verzichtet. Hier treffen sich Alice aus dem Wunderland mit Amelie Poulain, hier paart sich eine Prise David Lynch mit Irrenhaus-Romantik und Märchen. Das alles sieht bei asiatischen Filmen natürlich auch immer besonders gut aus und sollte von jedem Freund außergewöhnlichen Filmgenusses unbedingt gesehen werden! FazitEcht irre!

Moviemans Kommentar zur DVD: Die DVD zeigt äußerst konturiertes Bildmaterial, das zwar mit Überbelichtungen arbeitet, diese aber gezielt einsetzt, so dass sie die Sauberkeit des Kontrastspektrums nicht ernsthaft angreifen. Die Farbstimmungen sind sehr lebendig, tendieren prinzipiell eher zu kühlen als zu warmen Nuancen. Weiterhin ist es die hohe Auflösung, die überzeugt. Rauschen zeigt sich genauso wenig wie es Artefakte tun. Akustisch sind es vor allem die Stimmen die sehr eindringlich an den Zuschauer heran treten. Man geradezu das Gefühl, man befände sich im Kopf der Darsteller, wenn man sie sprechen oder berichten hört. Richtungswechsel und lebhafte Effekte werden stets mit Raffinesse eingebaut. Was die DVD bonustechnisch einbaut, überrascht durch Vielfalt und Hintergründigkeit. Den Auftakt der Extras machen Interviews mit Regisseur Park Chan-Wook (12:07 Min.) und den Darstellern Lim Soo-jung (10:27 Min.) und Jung Ji-hoon (8:00 Min.), die aber auch andere Mitwirkende über die jeweilige Person zu Wort kommen lassen. Es folgt ein unterhaltsames Making Of (20:28 Min.), das neben Interviews Szenen vom Set beinhaltet und die Grundmotive des Filmes vorstellt. Deleted Scenes (7:11 Min.) sind optional mit oder ohne Kommentar des Regisseurs abspielbar. Ein Featurette dokumentiert den Film auf der Berlinale (6:23 Min.) und der Kinotrailer (2:01 Min.) beschließt die abwechslungsreichen Extras. --movieman.de

VideoMarkt

Goon hält sich für einen Kampfroboter und wird deshalb in eine Anstalt eingewiesen. Dort verweigert sie das Essen, welches, wie sie glaubt, ihrer Mechanik bleibenden Schaden zufügen könnte. Dann lernt sie den jungen Soon kennen und verliebt sich in ihn. Auch er ist nicht von ungefähr in der Anstalt: Er ist überzeugt davon, die Seelen und Angewohnheiten anderer Menschen anzunehmen. Gemeinsam stellen die beiden fest, dass man nur einander braucht, um in einer feindseligen Welt zu bestehen - und dass der Glaube Berge versetzt.

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Kundenrezensionen

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von BusyB
Format:DVD
Ein fabelhafter Film. Mann muss kein Fan von Asiatischen Film und Erzaehlweisen sein um voll auf seine Kosten zu kommen. Kurz gesagt, junge Frau aus von Schizophrenie schon gezeichnete Familie kommt nach eigene Irrwegen in die Psychiatrie. Trifft auf eine haufen schräge Typen, und findet die grosse Liebe. Eine Liebeskomödie zum halbtotlachen und zugleich eine Liebeserklaerung an die "Verrueckten". Auch ein Portait von der Hilflosigkeit auch ausgebildeten Kraeften, wenn's darum geht zu verstehen und zu helfen. Alles haargenau recherchiert und Lebensecht. Ich hab's, nach einem Seminarwochenende fuer angehende Heilpraktiker/Pschotherapie, als Filmabend fuer meine Arbeitsgruppe vorgefuehrt. Urpsruenglich als leichte Unterhaltung gedacht (ich hatte es das erste mal auf die Berlinale gesehen). Alle Symptome, alle Verhaltensweisen jedoch, waren so gut nachgezeichnet und gespielt, das es fast zu eine lustige Fortfuehrung des Seminars wurde. Unbedingt empfehlenswert fuer alle!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Young-goon muss als Kind miterleben, wie ihre geliebte Großmutter, die sich für eine Maus hält und nur mehr von eingelegtem Rettich ernährt, von Männern in weißen Kitteln in eine Anstalt gebracht wird. Wäre Sie ein Cyborg gewesen, wäre dies nicht passiert. Denn Cyborgs sind stark, Cyborgs sind unaufhaltsam und Cyborgs haben kein Mitgefühl. Bei ihrer Arbeit in einer Radiofabrik stellt Young-goon überraschend fest, dass sie die Stimmen der Maschinen hört. Logische Schlussfolgerung: Sie ist doch ein Cyborg, muss jedoch erst mit Energie aufgeladen werden. Die Pulsadern werden aufgeschnitten, ein Stromkabel angesteckt und mit der Steckdose verbunden.

Als Young-goon wieder erwacht, findet sie sich in einer Anstalt wieder. Von da an beginnt Sie mit den Maschinen zu reden. Ihr großes Problem: Sie braucht Energie und Cyborgs vertragen aber kein normales Essen.

Ein weiterer Insasse ist Il-sun. Er zeigt sich immer mehr fasziniert von Young-goon, beobachtet mit zunehmender Sorge wie sie wegen Nahrungsmangel immer schwächer wird und versucht verzweifelt eine Möglichkeit zu finden, sie wieder zu Kräften kommen zu lassen. Il-Sun ist der Überzeugung, dass er, sobald er auf seine wenigen Eigenschaften als Mensch reduziert wird, für die Welt dermaßen unbedeutend wird, so dass er wie ein kleiner Punkt von der Welt verschwinden muss. Daher hat er die Fähigkeit entwickelt, anderen Personen ihre Eigenschaften und Seelen zu stehlen und sie auf sich selbst zu übertragen.

Young-goon hört die Stimme ihre Großmutter, die ihr befiehlt, die Ärzte in den weißen Kitteln zu töten. Jedoch kann sie dies nicht, da sie von ihrem Mitgefühl zurückgehalten wird. Da bittet Sie Il-Sun diese Eigenschaft von ihr auf ihn zu transferieren. Der junge Mann tut wie ihm befohlen und Young-goon startet zum blutigen Rachefeldzug'

KRITIK:
So ganz scheint Park Chan-wook ("Oldboy", "Lady Vengeance") nicht so recht wegzukommen von seinem Lieblingsthema Rache - auch wenn er einmal eine Liebeskomödie macht. Jedoch sollte man davon Abstand nehmen, diesen Film mit seinen anderen Werken zu vergleichen. Allgemeiner noch, vielleicht sollte man Abstand nehmen, diesen Film ÜBERHAUPT mit irgendeinem anderen Film zu vergleichen.

Wir tun es trotzdem: Es ist eine Liebesgeschichte im Stil von "My Sassy Girl" oder "Science of Sleep", jedoch mit einer Stringenz von "Big Bang Love, Juvenile A" in Brecht'scher Erzählweise. Mancher wird sich fragen, ob Park Chan-wook vielleicht wahnsinnig geworden ist - und tatsächlich findet man seinen Namen im Vorspann u.a. auch auf dem Namensschild eines Irren.

Dies ist auch gleich ein Beispiel für den subversiven Humor, der den Film prägt. Natürlich muss man über die geistesgestörten Insassen und ihre Ideen immer wieder mal schmunzeln - jedoch vergisst der Film nie darauf hinzuweisen, dass hinter dieser lustigen Fassade tiefgründige philosophische und psychologische Ansätze stehen - und verwirrt absichtlich dadurch sicher 85% der RezipientInnen, denn nicht immer ist alles so leicht zu verstehen wie der Titel: Es ist ok ein Cyborg zu sein, solange es nur niemand merkt. Und wenn es jemand merkt, muss man sich entweder selbst ändern - oder die Umwelt solange sich ändern, bis es eben OK wird.

Gespielt wird alles hervorragend von Lim Su-jeong (" A Tale of Two Sisters", "Sad Movie") sowie Neuling Jung Ji Hoon, der für seine Leistung gleich zweimal den Preis als bester Newcomer-Schauspieler einheimste.

Auch der Soundtrack ist wie immer exzellent und knüpft nahtlos an den überarbeiteten klassischen Stil von "Lady Vengeance" an. Schade, dass der hierzulande nicht aufzutreiben ist. Bildtechnisch gibt es wie immer bei Park Chan-wook nichts zu meckern. Klare, bunte Bilder prägen den Film, Schnitt und Cuts wie gewohnt Spitzenklasse.

FAZIT:
Dieser Film wird sicher vielen Leuten nicht gefallen: Zu anders, zu besonders ist dieser Film - vermutlich seiner Zeit zu weit voraus - aber: That's OK.

Auf jeden Fall hat das Celluloid großen "Replay"-Faktor für PhilosophInnen und auch Freunde von originellen Liebeskomödien werden voll auf ihre Kosten kommen - sofern sie nicht ruhigen Sequenzen und verwirrenden Zwischensprüngen abgeneigt sind. Mir auf jeden Fall hat's sehr gut gefallen.

WERTUNG: 6,5 von 10 mit Energie aufgeladenen Zehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Dieser kleine, wunderschön fotografierte Film feierte seinen Siegeszug in der westlichen Welt, als er 2007 im Berlinale-Wettbewerb lief und dort sogar den Alfred-Bauer-Preis abstaubte.
Im Grunde bringt es der Titel meiner Rezension (und somit auch der Titel vieler anderer Rezensionen und Kritiken) schon auf den Punkt. Der Film erzählt die (Liebes-)Geschichte einer jungen Frau, die sich für einen Cyborg hält, die Nahrung verweigert, dafür aber mit Cola-Automaten spricht und in einer Irrenanstalt neben vielen weiteren skurilen Personen ihre Liebe findet.
Der Film ist schräg und anrührend wie "Amélie", dadurch aber, dass es sich um einen asiatischen Streifen handelt, doch irgendwie anders. Erfrischend und ideenreich kommt dieser kleine Film daher und bietet knappe 2 Stunden kurzweilige Unterhaltung - immer wieder durchbrochen durch einige blut- und bleihaltige "Shoot-Outs" in den "Traum"-Sequenzen der Protagonistin (sie hält sich eben für einen Cyborg und von daher schon als Tötungsmaschine konzipiert). Für diese Szenen gibt's dann letzten Endes von mir auch einen Stern Abzug, da sie die Dramaturgie und das märchenhaft-letargische Dasein im Zuchthaus stören und zudem fernab der vergebenen FSK-Freigabe (ab 12 Jahre) anzusiedeln sind. Doch dafür sind diese Shoot-Outs ebenso einfallsreich inszeniert und choreografiert.

Die DVD aus dem Hause Rapid Eye überzeugt auf ganzer Linie. Neben dem O-Ton (bei kleinen Labels, die Asia-Filme anbieten leider noch keine Selbstverständlichkeit) mit optionalen Untertiteln befinden sich über eine Stunde an Extras (Interviews, Making Of, Berlinale-Special, Trailer) auf der Disc. Bild und Ton geben keinen Grund zur Kritik.
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Was für ein toller Film!
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