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Im Banne der Burenwurst
 
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Im Banne der Burenwurst [Gebundene Ausgabe]

Elisabeth Hölzl , Hans C. Artmann , Willi Winkler
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Brandstätter (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854981058
  • ISBN-13: 978-3854981053
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.386.584 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vergessen Sie das Internet: Weit mehr nämlich als dieses ist der Wiener Würstelstand Kommunikationszentrum und Informationsdrehscheibe. Sie wollen wissen, wie Sie Ihr Vermögen am besten anlegen? Ein Würstelstand in der Nähe einer Bank - nirgendwo sonst so viele Banker und Analysten. Sie wollen wissen, wer das Ruder in der Hand hat? Ein Würstelstand in der Nähe von Ministerien wird Ihnen das beantworten. Kulturell gesehen verdient der Würstelstand die Vorsilbe 'multi': 1. können Sie am Würstelstand jede Sprache hören, die Sie wollen, und 2. ist das kulinarische Angebot international. Vor allem aber ist der Würstelstand Ursprung aller Erlebnisgastronomie. Daran wollen wir Sie unter allen Umständen teilhaben lassen: Würstelstandarchitektur aus den fünfziger und sechziger Jahren zum bildhaften (Nach-)Erleben, und ein ausführliches Würstelstand-Wörterbuch für die Gegenwart. Man will ja verstehen, was man ißt.

Autorenporträt

H. C. Artmann, 1921 geboren, im Dezember 2000 gestorben, unvergleichlicher Dichter und Doyen der österreichischen Gegenwartsliteratur, dessen autobiographische Skizze aus Malmö mit den Worten endet: " ... a gesagt, b gemacht, c gedacht, d geworden. Alles was man sich vornimmt, wird anders als man sichs erhofft ..."

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Tribut an eine typisch österreichischen Institution, 6. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Banne der Burenwurst (Gebundene Ausgabe)
Eine Milieustudie vor allem fuer Österreicher, die mit der Institution an sich und dem Flair, das rund um einen "Würschtelstand" herrscht, wahrscheinlich mehr anfangen können. Eine amüsante Mischung aus persönlichen Erinnerungen und Beiträgen bekannter Autoren, die zum Thema philosophieren. Brilliant - H.C. Artmanns Gedicht, die Geschichte vom Herren in Nadelstreif und die Fotos von Originalschauplätzen.
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5.0 von 5 Sternen Wien, kulinarisch, 13. März 2006
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Banne der Burenwurst (Gebundene Ausgabe)
"Der Würstelstand als Wille und Vorstellung" lautet (in Anlehnung an Schopenhauer) der Untertitel dieses herrlichen kleinen Bildbandes mit Texten u.a. von H.C. Artmann.
Natürlich ist dieses Buch sehr österreichisch, ja wienerisch - geht es doch um eines der österreichischen "Nationalheiligtümer", den Würstelstand. Fast jeder Österreicher liebt diese Einrichtung. Angesteuert wird er meist (aber nicht immer) zu Zeiten, wo andere Lokale schon längst geschlossen haben - nämlich in der Nacht. Also ein typischer Fall für Nachtschwärmer - und zu dieser Zeit schmecken die (heißen) Produkte, die hier verkauft werden, auch am besten (sie lagen auch lange genug im heißen Wasser). Wie überhaupt die eher "kalten Zeiten" die Lust auf den Würstelstand steigern - man kann sich so schön die Finger an den Produkten, bevor man sie verspeist, wärmen...
Der Würstelstand ist auch eine äußerst demokratische Institution, treffen sich doch hier vom Bundeskanzler (Kreisky!) bis zum Sandler alle Schichten der Bevölkerung.
Zu dieser Thematik passen die vielen Fotos und die Texte dieses Buches natürlich bestens. Und einen Satz wie den folgenden von H.C. Artmann kann man sich nur auf der Zunge zergehen lassen: "Wünschen die Debrecziner aufgeschnitten, wenn's gefällt?" Die k.u.k.-Monarchie lässt grüßen!
Warnung: Leute, die des Wienerischen nicht mächtig sind, müssen sich einlesen (ein Insider-ABC hilft dabei) - oder nach Wien fahren...
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