Kurzbeschreibung
Wien von 1929 bis 1934 in sensationellen Original-Bilddokumenten
Mit dem Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems im Oktober 1929 trat die Welt in die Jahre der Großen Depression ein, der bis dahin schwersten und folgenreichsten Krise in der neueren Geschichte. Niemals zuvor hatte eine Wirtschaftskrise derart fatale soziale Folgewirkungen und kulturelle Verwerfungen nach sich gezogen. In sensationellen, größtenteils erstmals publizierten Bildern dokumentiert dieser Band das Wiener Stadtleben dieser Zeit in seiner gesamten Bandbreite: die schweren politischen Spannungen und Vorfälle ebenso wie die unspektakulären Überlebensstrategien der kleinen Leute, das international Aufsehen erregende kommunale Experiment der Wiener Stadtverwaltung gleichermaßen wie die alltäglichen Leiden und Freuden einer verarmenden Bevölkerung, die herausragenden Ereignisse aus Kultur und Sport und die Resignation sowie Hoffnungslosigkeit der dauerhaft Arbeitslosen.
Über den Autor
Michaela Maier promovierte 2001 an der Universität Jena. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Kommunikationswissenschaften und Journalistik der Universität Stuttgart-Hohenheim.Wolfgang Maderthaner ist Mitarbeiter des Wiener Stadt- und Landesarchivs und Geschäftsführer des Vereins für die Geschichte der Arbeiterbewegung.