1. Der Nacht ergeben
2. Der Kuss des Blutes
3. Nur ein einziger Biss
4. Im Bann der Nacht
Meine Meinung:
Im vierten Teil von Alexandra Ivys Vampirserie geht es um den Vampir Cezar. Nachdem er Anna Randal im 18. Jahrhundert kennenlernt, verbringt er eine leidenschaftliche Nacht mit ihr. Als Strafe hierfür wird er von der Kommission gezwungen, sich 200 Jahre von Anna fernzuhalten, da dieser ein besonderes Schicksal vorbestimmt ist. Als Anna dann bedroht wird, schickt die Kommission Cezar zu ihrem Schutz aus und die alten Gefühlen leben wieder auf.
Ich muss gestehen, dass mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen hat. Die letzten beiden Bücher mit Viper und Styx haben mir sehr gut gefallen, hier hatte ich das Gefühl, eine andere Autorin zu lesen. In jeden zweiten Satz wird beschrieben wie toll und schön Cezar doch ist und wie sehr er sich von Anna angezogen wird.
Außerdem frage ich mich, warum diese Kommission Anna für 200 Jahre alleine gelassen hat. Das erschließt mir leider absolut nicht. Ihr ist es vorbestimmt, ein Orakel zu werden und der Kommission beizutreten. Wäre es da nicht sinnvolle gewesen, sie zu beschützen, statt sie alleine zu lassen?
Dann frage ich mich, wo kommt diese Kommission plötzlich her. In den anderen 3 Bänden wurde sie nie erwähnt. Hierbei handelt es sich um eine Organisation, die alle Dämonen beschützt und das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse bewacht. Eigentlich eine sehr gute Idee, aber diese erst im 3. Teil einzuführen halte ich für nicht gelungen.
Es gibt noch einen Aspekt, der mir in den anderen Büchern gar nicht aufgefallen ist, hier aber sehr deutlich wird und mir gar nicht zusagt.
Wenn eine Person gewandelt wird, verliert sich völlig ihr Gedächtnis. Das finde ich recht seltsam. Alles was diese Person vorher ausgemacht hat ist weg? Damit schließt die Autorin völlig aus, dass jemals einer ihrer Helden eine Menschfrau wandeln wird, was ich eigentlich schade finde.
Im nächsten Teil geht es um den Vampir Jagr, der bereits in den letzten beiden Teilen kurz erwähnt wird. Seine Geschichte hört sich interessant an und werde mir das Buch wohl hohlen, um zu sehen, ob die Autorin zu ihrem alten Stil zurückfindet.