Über den Inhalt des Buches wurde ausführlich berichtet, darauf möchte ich nicht eingehen.
Was mich wirklich so genervt hat, dass ich das Buch nicht mehr zuende lesen konnte, ist dieser zwanghafte Versuch des Autors ständig originelle Vergleiche oder Situationsbeschreibungen zu bringen,wodurch die Erzählung letzendlich nur noch lächerlich wirkt.
"...,glaubte Jordan seinen Blick mit dem Geräusch eines Pfeils vorbeizischen und sich in das Blatt und seine Bedeutung bohren zu hören."
Wie meinen?
Hier hat jemand "...sein Leben gegen ein Nichts und Niemand eingetauscht"
oder "Das Läuten des Telefons...zwang sie zur Einsicht, dass unter diesen Dächern, die kein Ende zu haben schienen, eine Welt lag, die ein Ende hatte und einen Zweck...Man konnte die Welt nicht lange aus Zimmern ausschließen, in denen das Glück regiert. Genau jetzt, mit diesem Anruf, hatte die Welt die Barriere des Fensters eingerissen und war hereingekommen."
Meint er das ernst?
Oder liegt es an der Übersetzung? "Ihre Stimme war das Zischen einer betrügerischen Schlange, die sich betrogen fühlt." Autsch!
Vielleicht sollte der Autor Jordan nacheifern, der mit dem Motorrad "zugleich den Verkehrsstau und seine stockenden Gedanken" überholt.