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Im Auftrag der Väter
 
 
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Im Auftrag der Väter [Taschenbuch]

Oliver Bottini
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 1 (12. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596172675
  • ISBN-13: 978-3596172672
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.637 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Oliver Bottini
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

All jenen, die fortgehen mussten ist Oliver Bottinis neuester Roman gewidmet, und man scheut sich ein wenig davor, ihn Kriminalroman zu nennen. Kein Mord ist diesmal Ausgangspunkt für die Ermittlungen von Hauptkommissarin Louise Bonì, lediglich eine Bedrohung: Die Freiburger Familie Niemann fühlt sich belästigt von einem Mann, der in ihren Garten eingedrungen ist. Doch dass diese Bedrohung sehr ernst zu nehmen ist, stellt sich schnell heraus. Hat der Fremde etwas mit dem Jugoslawienkrieg und somit mit Paul Niemanns früherer Tätigkeit in einem Münchener Amt zu tun? Das komplexe Thema, dem sich Bottini stilistisch elegant und atmosphärisch dicht nähert, reicht bis weit in eine dunkle Vergangenheit hinein. Vordergründig geht es um Rache, aber der junge deutsche Autor spürt auch der Frage nach, was eigentlich das emotionsgeladene Wort "Heimat" bedeutet. Sowohl für den Täter als auch für die Ermittlerin. "Im Auftrag der Väter" ist eine Bereicherung für all jene, die von einem Krimi mehr erwarten als einen spannungsgeladenen Whodunit. (gks) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

An einem regnerischen, nebligen Wochenende im Oktober steht plötzlich ein Mann im Garten der Freiburger Familie Niemann. Er versucht ins Haus einzudringen, doch als die Polizei eintrifft, ist er schon wieder verschwunden. In derselben Nacht kehrt er zurück und stellt der Familie ein unerklärliches Ultimatum. Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì und ihre Kollegen ermitteln unter Hochdruck. Es geht das Gerücht, dass der Täter vom Balkan stammt. Louises Ermittlungen führen sie in ein gefährliches Niemandsland...

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sarahs Bücherwelt TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der dritte Teil der Reihe 'Kommissarin Boni' beginnt mit einem spannenden Prolog, der den Leser den Atem anhalten lässt. Es beginnt alles mit einem verwahrlosten Mann, der im Garten eines Einfamilienhauses auftaucht. Statt zu reden hat er eine Pistole. Bevor jedoch die Polizei eingreifen kann, ist er spurlos verschwunden. Dafür kehrt er mitten in der Nacht zurück und die Bewohner auffordert innerhalb der nächsten sieben Tage das Haus zu verlassen. Den einzigen Hinweis den er hinterlässt ist sein russischer Akzent und die Anfänge eines Bibel-Psalms. Kommissarin Boni erhält den Auftrag den Mann aufzuspüren und gerät dabei immer mehr in die Verstrickungen von Flüchtlingen.

In diesem Teil kommt eigentlich alles vor, was einen guten Krimi ausmacht. Eine interessante Kommissarin, brutaler Mord und einen Täter, den es zu fassen gibt. Dazu gibt es noch Brandstiftung und politisches Wissen, dass zusammen eine gelungene Idee ausmacht. Die Idee alleine reicht in diesem Fall jedoch nicht. Was nützt ein spannendes Thema, wenn dieses durch zahlreiche Ausschweifungen, einfach nicht spannungsgeladen vermittelt werden kann!?

Es kommt leider viel zu häufig vor, dass sich die Kommissarin gerade in eine dramatische Situation begibt und dadurch den Leser regelrecht in den Bann zieht. Genau an diesen Punkten, besinnt sich die Protagonistin an frühere Fälle oder andere Situationen ihrer Vergangenheit. Zwar möchte jeder Leser eine bessere Verbindung zu einer Hauptfigur erlangen, und gerade bei einer Reihe ist es für den Quereinsteiger besonders hilfreich, wenn er noch genügend neue Informationen über die Figur sammeln kann, ohne das sich Kenner der vorherigen Teile langweilen. Es ist jedoch nicht gerade förderlich, wenn in einem mitreißenden Moment eine frühere Situation eingebaut wird, die sich über viele Seiten hinweg zieht. Oftmals musste ich überlegen, wie die Ausgangssituation war, bevor die Rückblende integriert wurde. Kurze Einblendungen über die Vergangenheit, ihre Gefühlswelt oder aktuelle Probleme wären nicht schlimm gewesen, aber durch die Masse, geht die eigentliche Geschichte deutlich unter.

Die Haupthandlung zieht große Kreise und zeigt verschiedene Seiten der Thematik 'Flüchtlinge'. Dabei geht Oliver Bottini auf die Flüchtlinge im zweiten Weltkrieg, aber auch auf aktuellere Ost-Flüchtlinge. Interessant versucht er diese Thematik zu vermitteln, ohne den Leser zu langweilen. Dies würde ihm gelingen, wären zwischendurch nicht wieder diese Rückblenden.

Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr möchte man wissen, wie es ausgeht. Auf der anderen Seite hatte ich recht häufig den Wunsch gewisse Passagen einfach zu überspringen. Da ich jedoch nichts verpassen wollte, bin ich diesem Bedürfnis nicht nachgekommen. Am Ende der Geschichte war ich allerdings der Ansicht, dass die vielen Rückblenden dem eigentlichen Inhalt und dem Schluss im Grunde nichts beisteuern. Wer mit der Protagonistin vertraut ist, kann getrost die zahlreichen Rückblenden überspringen. Mir persönlich hätte es gefallen, wenn die Rückblenden um rund 100 Seiten gekürzt worden wären. Dadurch wäre die eigentliche Handlung deutlich anregender und aufwühlender gewesen.

Der leicht ausschweifende Stil lässt sich nichtsdestotrotz leicht lesen, sodass ich die Geschichte nach zwei Tagen abgeschlossen hatte.
Nachdem mir der vierte Teil bis auf Kleinigkeiten sehr gut gefallen hat, fand ich diesen zweifellos extrem langatmig. Wäre dies mein erster Boni gewesen, ich hätte Zweifel daran gehabt, warum die Reihe so erfolgreich ist. Dadurch, dass ich den vierten Teil schon gelesen hatte, kann ich sagen, dass dies eher ein schwacher Bottini ist. Er gehört zur kompletten Reihe und ist alleine durch die Thematik schon empfehlenswert, aber man sollte wissen, dass es durchaus langatmig werden kann.

===Bewertung===
Eine interessante Thematik, die durch zahlreiche Rückblenden seitens der Protagonistin einfach keine Spannung aufkommen lässt. Nachdem mitreißenden Prolog geht es sichtbar bergab, sodass ich am Ende auf drei Sterne komme. Diese bekommt es für die Idee und die ausführliche Psyche der Protagonistin. Für einen Krimi jedoch schwach.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Für mich gehört "Im Auftrag der Väter" (knapp nach "Jäger in der Nacht") zu den persönlichen Lieblingsromanen der Louise-Reihe. Die 3.5 Sterne, die Amazon hier im Schnitt vergibt, verkennen meiner Meinung nach die Qualität dieses stilistisch top-verfassten, 1a-recherchierten, unterhaltsamen (Kriminal-)Romans total.

Selten werden gegenwärtige Lebenswelten so treffsicher beschrieben, Charaktere so glaubhaft gestaltet. Man merkt auf jeder Seite dieser packenden Geschichte, wieviel Herzblut Oliver Bottini in das Buch gesteckt hat.

Wem das Haupthema aus "Im Sommer der Mörder", dem zweiten Band der Reihe, nicht ganz so gut lag wie das des "Mord im Zeichen des Zen", dem Debüt des Autors, wird hier auf seine Kosten kommen: fremde, innerdeutsche Lebenswelten werden informativ und einfühlsam gezeichnet; ich persönlich habe viel gelernt bei der Lektüre dieses Buches.

Ich gebe zu, dass ich eine Weile gebraucht habe, um mich mit seiner Protagonistin Louise anzufreunden (sie ist so ganz anders als ich), spätestens hier im dritten Band aber hat es Klick gemacht.

Auch wenn ich für "Im Auftrag der Väter" die volle Kaufempfehlung aussprechen kann, würde ich dennoch raten, mit dem ersten Roman der Reihe zu beginnen - ist zwar nicht wirklich nötig, macht aber einfach mehr Spaß, da die Geschichte gewisser Figuren so über die Zeit besser mitverfolgt werden kann. Falls aber Band 1 oder 2 bereits bekannt sind bzw. das Interesse an der Thematik dieses Buches größer ist als an den ersten beiden - unbedingt zuschlagen! ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Weniger wäre mehr gewesen! 19. Februar 2011
Format:Taschenbuch
Hintergrund für Oliver Bottinis 447-seitigen Kriminalroman "Im Auftrag der Väter" bildet das Schicksal eines Flüchtlings aus dem ehemaligen Jugoslawien, der in Freiburg zunächst eine Familie bedroht, dann ihr Haus niederbrennt und schließlich zwei Familienmitglieder brutal ermordet.
Dies alles geschieht quasi unter den Augen der polizeilichen Ermittlungsgruppe um die Kommissarin Louise Boní, die dem Täter und der betroffenen Familie hilflos gegenübersteht und die späteren Opfer nicht ausreichend schützen kann.
Dieser Stoff wäre durchaus geeignet gewesen, den Lesern eine spannende Krimilektüre zu bescheren.
Leider rückt meines Erachtens der eigentliche Handlungsstrang viel zu oft in den Hintergrund zugunsten einer genauen Beschreibung der psychologischen Befindlichkeit von Komissarin Boní. Diese war vor nicht langer Zeit alkoholabhängig, hat etliche gescheiterte Beziehungen hinter sich und ist auch in ihrem Beruf wegen ihrer unkonventionellen und eigenmächtigen Vorgehensweise nicht unumstritten.
Bottini unterbricht häufig den Fortgang der Handlung, um seitenlang die Gefühle, Gedanken und momentanen persönlichen Probleme der Komissarin zu beschreiben. Diese Probleme haben meistens auch noch Verbindungen in die Vergangenheit, wobei ich hier zum zweiten Manko dieses Romans komme.
Bottini verweist in diesen psychologischen Exkursen ständig auf Personen und Geschehnisse der Vorgängerromane, ohne deren Kenntnis der Leser einfach überfordert ist. Selbst bei Kenntnis der ersten beiden Romane fällt es mir schwer, mich an die dort beschriebenen Charaktere zu erinnern.
Alles in allem ist eine psychologische Komponente in einem Kriminalroman nicht verkehrt, sie sollte aber weitaus weniger dominant sein als in Bottinis Roman(en). Ich denke, dass mindestens 70 Seiten weniger "verkorkstes Boní-Seelenleben" dem Roman gut getan und ihn zu einem spannenden Krimi gemacht hätten.
Daher gibt es von mir nur 3 Sterne für das Buch, das sicher das Zeug zu 5 Sternen gehabt hätte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannende Idee, aber...
Die Grundidee der Geschichte, um die es in diesem Krimi geht, ist sicherlich spannend - allerdings für mich nicht spannend genug umgesetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von SG veröffentlicht
Oliver Bottini - Im Auftrag der Väter
In ihrem dritten Fall hat die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì es mit einem besonders mysteriösen und verzwickten Fall zu tun. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von hasewue veröffentlicht
Ein alter Krieger auf Rachefeldzug
Bin inzwischen nach Lesen des dritten Kriminalfalls von Oliver Bottini absolut süchtig nach Louise Boni und harre dem nächsten Abenteuer Jäger in der Nacht schon mit... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Dr. Ursula Kempf veröffentlicht
Nach dem Prolog ist es aus mit der Spannung
Nach dem Lesen des Prologs dachte ich noch, dass dies ein wirklich spannender Krimi werden könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Holger Lux veröffentlicht
Bottini steigert sich wieder
"Mord im Zeichen des Zen" hat mich gefesselt und ich konnte den 2. Teil der Boni-Serie kaum abwarten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von B. Bauer
Erhellende Geschichte
Bottini kann eine spannende Story erzählen und gleichzeitig über europäische Geschichte aufklären. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juni 2009 von K. Streitbürger
Bottini gut - aber nicht ganz in Hochform
Der zweite Krimi mit der Freiburger Kommisarin Loise Boni, den ich gelesen habe. Und man muss nicht Freiburger sein, um sich von diesem Buch in den Bann ziehen zu lassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2009 von Thomas Kempter
Krimi par excellence - bitte bitte mehr davon !!!
Also Leute, ich verstehe die negative Kritik wirklich nicht mehr. Da ist endlich mal jemand, der einen spannenden Plot superintelligent, mit sehr viel Einfühlungsvermögen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2008 von creajection
kein richtiger Krimi
Dieses Buch ist mehr eine Aufklärung über Vertreibung als ein Krimi. An der entscheidenden Stelle überliest man dann fast die Tat, da sie so kurz gefasst ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2008 von rafael
Verschenkte Zeit
Ich lese viel. Ich lese gerne. Lesen macht mich glücklich. Meistens... Auf dieses Buch bin ich durch eine Zeitschrift aufmerksam geworden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2008 von Caro
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