Fast eine kleine Weihnachtsgeschichte.
Wunderbar anrührend, in hervorragendem Schreibstil wird von der ersten Seite an sofort Spannung aufgebaut, die einen das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen lässt.
Die Geschichte eines außergewöhnlichen Hundes, der auf ungewöhnliche Weise den Weg ins Herz [und Haus] des Tierarztes Hannes findet.
Hannes und sein Freund und Kollege Jochen nehmen unter erheblichen Strapazen eine lange nächtliche Autofahrt durch Eis und Schnee auf sich, um auf einem entlegenen Bauernhof erste Hilfe zu leisten. Dort angekommen, Enttäuschung und Erleichterung gleichermaßen, denn den Hofbesitzern und allen Tieren geht es hervorragend. Hannes fasst es kaum - den nächtlichen Notruf gab es offenbar nur in seinem Traum. Also treten die beiden den beschwerlichen Rückweg an. Plötzlich entdecken sie im freien Schneefeld unter einer alten Eiche einen Hund. Er sitzt dort unbeweglich und gehört offenbar zu niemandem. Sie wollen das Tier retten. Aber als Hannes versucht, sich ihm vorsichtig zu nähern, sucht der Hund offenbar verängstigt das Weite. Daheim angekommen geht den beiden dieses Erlebnis nicht mehr aus dem Kopf. Sie wollen ihn suchen und auf jeden mit nach Hause nehmen. Mit Futter bewaffnet, schweren Herzens und voller Hoffnung ziehen sie am nächsten Tag trotz oder auch gerade wegen der widrigen Wetterbedingungen wieder los, um doch noch eine Verbindung zu dem Hund aufbauen und ihn retten zu können ...
Fazit:
Wunderbar fesselnd und brillant geschriebene [Weihnachts-] Geschichte, die man in einem Rutsch durchliest, weil man sich nicht von ihr trennen kann. Auch die Frage: "Wie sehen eigentlich Engel aus ?" bekommt am Ende eine besondere Antwort.