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Im Angesicht der Schuld [Unbekannter Einband]


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  • ASIN: B0041I3RVG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frauen-Wohlfühl-Roman 10. März 2008
Von Fiona
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch wegen des schönen Covers und trotz des nichtssagenden Titels gekauft. ("Im Angesicht der Schuld" würde als Beschreibung auf etwa 95% aller Kriminalromane passen.) Ich kannte die Autorin vorher nicht, fand aber die Inhaltsbeschreibung auf der Klappe ganz ansprechend.
Meine Lektüre gestaltete sich zu Beginn recht mühsam. Über etwa dreißig Seiten wird eine Bilderbuchehe beschrieben. Auf Dauer wirkten die ständigen Liebesbeteuerungen und auch die wahnsinnige Leidenschaftlichkeit zwischen den Eheleuten ein bisschen aufgesetzt (zumal sie ein kleines Kind haben, was ja nicht unanstrengend ist). Dazu kam, dass das Ganze ziemlich platt kontrastiert wurde. Das beste Freundespaar der turtelnden Eheleute führt natürlich eine grässliche Beziehung voller Betrug und Misstrauen. Die Autorin hat alles getan, um der Leserin diese beiden von Anfang an sehr unsympathisch zu machen.
Dann ist der turtelnde Ehemann plötzlich tot, von einem Balkon gesprungen oder gestoßen worden. Die Polizei geht lange von einem Selbstmord aus, was die Ehefrau nicht glauben kann - und die Leserin auch nicht. Also ermittelt die Polizei und die Ehefrau tut dies auch. Hier beginnt die Krimihandlung. Diese ist sauber gearbeitet und wartet mit der einen oder anderen Überraschung auf. In diesen Passagen ist das Buch spannend und gut geschrieben. Auch die Gefühle der verwitweten Ehefrau sind intensiv und einfühlsam gezeichnet. Ein wenig klischeehaft fand ich die Ansammlung von starken Frauen, die sich sofort nach dem Unglück um die Witwe scharrt, aber vielleicht ist das ein Zugeständnis an Leserinnenerwartungen. Sehr realistisch schien es mir nicht. Dafür war die Palette der möglichen Verdächtigen recht vielschichtig zusammengesetzt. Leider stand mein Favorit / meine Favoritin für die Täterrolle von Anfang an fest (aus Gründen, die ich hier nicht aufführen kann). Und leider war es diese Person dann auch. Das ist natürlich nicht so toll. Was mich wirklich gestört hat war aber etwas anderes: Nicht etwa die Ergebnisse der über das Buch verteilten Ermittlungen führen nach und nach zur Ergreifung des Täters / der Täterin, sondern eine handschriftliche Notiz des Toten, die passenderweise erst am Ende der Handlung entdeckt wird. Ich fühlte mich ein wenig an der Nase herumgeführt.
Aber das ist mein persönlicher Eindruck, und ich möchte noch einmal betonen, dass es sich bei diesem Roman um eine angenehme (nicht thematisch, aber stilistisch) Lektüre handelt, die sich vielleicht nicht sonderlich einprägt, die frau aber auch nicht bereut.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass die Nacht zum Tag werden ließ. Es hat einfach Freude gemacht, diese spannende Geschichte um Helen, Jana und Gregor zu verfolgen.

Bis kurz vor Ende der Geschichte werden mehr Fragen aufgeworfen als wie beantwortet werden und man ist als Leser sehr bemüht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. War es ein Unfall, ein Freitod oder doch sogar Mord? Auf keinen Fall auf den letzten Seiten "luschern"! Damit würde man sich keinen Gefallen tun.

Der flüssige Schreibstil macht das Buch einfach zu einem spannenden Lesevergnügen.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein neues Buch - ein Krimi - von Sabine Kornbichler. Es ist zwar eigentlich was ganz Neues von ihr, aber wenn man genau hinsieht, ist es doch wieder ein gewohnt guter Kornbichler mit den Dingen, die man eben so sehr mag an ihren Büchern: Ein schönes Cover, innendrin Spannung ohne Ende, am Ende kommt alles doch anders als man vorher dachte und zwischendrin jede Menge Emotionen. Bei diesem Buch gefallen mir die Emotionen neben den supergut beschriebenen Personen am besten. Als Gregor, Helens Mann, stirbt, hatte ich die beiden schon längst ins Herz geschlossen und konnte Helens Schmerz derart gut nachempfinden, dass ich manchmal wirklich atemlos weiterlesen musste, um zu schauen, ob es ihr auf den nächsten Seiten ganz bald besser geht. Helen ist die Ich-Erzählerin, die der Frage nachgeht, ob Gregor einen Unfall hatte oder ermordet wurde, denn ihr ist im Gegensatz zur Polizei klar, dass er sich nicht selbst umgebracht haben kann. All ihre Gedanken, die Zweifel, der Schmerz, kommen so gut herüber, dass man sehr schnell im Geschehen ist und einen die ganzen Leute wieder mal nicht loslassen. Die hier beschriebene Trauer und Helens Umgang damit fesselten mich über Seiten und ließen mich stundenlang nichts anderes tun als lesen, lesen, lesen. Glücklicherweise hat Helen einige gute Seelen um sich herum, die auch mich als Leser irgendwie beruhigten. Und natürlich ist sie abgelenkt durch die Ermittlungen, die sie auf eigene Faust macht. Der Weg durch ihre Trauer ist einmalig gut beschrieben. Bemerkenswert sind die vielen Lebensweisheiten - all die Sachen, die Helen durch diese Zeit lernt, aber auch erklärt bekommt - eben von den Leuten, die sie um sich hat. So nimmt man eine Menge mit - auch für sich selbst. Aber auch Dinge, die man längst selbst kennt - Kälte, die einen schmerzt oder angenehme Menschen, die mit Kleinkindern auf Augenhöhe sprechen tauchen wie alte Bekannte auf und runden den Roman ab. Auch Wortspiele, wie steinalt miteinander werden wollen und stattdessen einen alten Stein fürs Grab aussuchen müssen - erstklassig. Schön finde ich auch die Widmungen und Danksagungen zu Beginn und Ende des Buches. Also: Lesen! Ich mag übrigens Nelli am liebsten. Neugierig? Dann zaggisch kaufen!
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4.0 von 5 Sternen Der letzte Besucher
Helen und Gregor Gaspary führen mit ihrem kleinen Töchterchen Jana ein sehr glückliches, zufriedenes Leben. Bis zu dem Tag als Gregor aus dem 5. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Belle's Leseinsel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen mitreissend
Das Buch ist anfangs von unsäglicher Trauer geprägt und nimmt einen ganz schön mit. Als Helen vermutet, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt zieht sich die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2011 von Pinky Pony
4.0 von 5 Sternen Überzeugender Krimi
"Im Angesicht der Schuld" ist ein spannender Krimi, bei dem man als Leser schön mitraten und mitfiebern kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Februar 2011 von Krümel
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter "Herbst"-Roman
Im Angesicht der Schuld war mein erstes Buch von Sabine Kornbichler. Hab's zufällig gekauft. Dieses Buch ist das richtige für kalte, stürmische Herbsttage. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2010 von Big-Hippo
5.0 von 5 Sternen Selbstmord? Unfall? Mord? - Spannend bis zum Schluss!
"Im Angesicht der Schuld" ist das erste Buch, das ich von der Autorin Sabine Kornbichler gelesen habe (es war ein Geschenk). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von Miahira
5.0 von 5 Sternen genial
sabine kornbichler schreibt einfach super, das buch ist sehr spannend geschrieben, das ende erahnt man (frau) nicht mal, es macht lust auf mehr bücher von ihr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2009 von Doreen Ziemer
3.0 von 5 Sternen Nach "Klaras Haus" eine Enttäuschung
Nach dem ersten Buch, was ich von Sabine Kornbichler gelesen hatte (Klaras Haus - hat mir sehr gefallen), war ich ganz gespannt, was nun dieser Roman eines anderen Genres bietet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2009 von antike
3.0 von 5 Sternen Jammern ohne Ende
Das Buch konnte man auch lesen, obwohl z.B. der Fernseher lief, da es nicht besonders anspruchsvoll war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2008 von Leseratte66
5.0 von 5 Sternen Superklasse!!!
Ich werd mich sehr kurz halten.
Das war mein ersten Buch von Sabine Kornbichler, aber bestimmt nicht mein letztes. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juni 2008 von W. Barbara
2.0 von 5 Sternen Öde, kitschig, vorhersehbar
Aufgrund der sehr guten Rezensionen habe ich dieses Buch der mir bisher unbekannten Autorin gekauft - und wurde immens enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2008 von dieleseratz
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