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Kundenrezensionen

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am 23. Oktober 2014
Super Buch, kann ich nur jedem weiterempfehlen der sich für Extremsport-Skitouren interessiert. Sicher kein literarisches Meisterwerk aber meines Erachtens gut geschrieben und beschrieben, spannend und lässt sich gut lesen. Interessante Einblicke im Leben und Denkweise eines Extremsportlers. 5*****
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am 1. Januar 2015
Benedikt Böhm, der eine Speedbegehung am 8.168 Meter hohen Manaslu in Nepal plant, wird im September 2012 Zeuge und Ersthelfer bei einem der schwersten Lawinenunglücke an einem Achttausender. In seinem Buch "Im Angesicht des Manaslu" schildert Böhm die Zeit am Berg und die Tragödie, die elf Bergsteigern das Leben kostet.

"Im Angesicht des Manaslu" ist nicht nur ein Expeditionsbericht, es ist die Biografie von Benedikt Böhm. Geschickt baut Böhm in seinen Bericht rund um die Ereignisse am Manaslu immer wieder einen Rückblick auf seine Kindheit und seine sportliche Entwicklung ein. Wie er, um durch sportliche Erfolgserlebnisse schulischen Auftrieb zu erhalten, mit 11 Jahren zum Skilanglauf kam. Sein Bewegungsdrang ("heute würde ich als hyperaktiv diagnostiziert werden") und seine enorme physische Kraft führen Böhm in die Skitouren-Nationalmannschaft.

Einen großen Teil des Buches nehmen auch seine Expeditionen ein, die den Speedbergsteiger nach Peru, Pakistan und Nepal führten. Dabei berichtet er auch offen über Rückschläge. Dass Böhm reflektiert und aus Fehlern lernt, ist seine große Stärke und hat ihm nicht nur sportlichen Erfolg gebracht sondern auch zu einem erfolgreichen Geschäftsmann gemacht.

Böhm hat das Speedbergsteigen zwar nicht erfunden, jedoch hat er diese Form des Bergsteigern wie kein anderer vorangetrieben. Dabei ist es ihm wichtig, klarzustellen, dass es beim Speedbergsteigen nicht um Rekorde geht, sondern um eine logische Art des Höhenbergsteigens, um durch Schnelligkeit eine möglichst kurze Zeit in großer Höhe zu verweilen und damit die Risiken in der "Todeszone" zu reduzieren.

In dem Buch kommen auch zahlreiche Wegbegleiter zu Wort: Seine Mutter, sein Trainer, sein Chef, Lawinenopfer, die das Unglück überlebt haben. Aber auch Basti Haag, sein Schulfreund und Expeditionsbegleiter, der 2014 während einer gemeinsamen Expedition am Achttausender Shisha Pangma ums Leben kam.

Der Bericht über das Lawinenunglück nimmt leider einen fast zu kleinen Teil des Buches ein. Böhm vermittelt die Momente nicht nur aus seiner Sicht, sondern auch aus der eines direkt Betroffenen: Der kurze Beitrag von Ralf Rieske, der den Todeskampf seines Zeltkameraden unmittelbar miterlebt hat, hat mich innerlich am meisten berührt.

Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch über den außergewöhnlichen Menschen Benedikt Böhm zu lesen. Auch wenn Böhm nicht die Frage beantworten kann, was jemanden innerlich antreibt, sich einem solchen exzessiven Training zu stellen und die Strapazen und Gefahren einer Expedition auf sich zu nehmen, erahne ich, dass es intensive Momente sein müssen, die er beim Bergsteigen fühlt und die Böhm immer wieder in die Berge treiben.
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am 16. April 2014
Heute ist das lang ersehnte Buch von Benedikt Böhm angekommen. Ich habe mich gleich auf darauf gestürzt. Ich versuchte die Stationen seiner Vergangenheit so schnell wie Möglich hinter mich zu bringen. Doch schon jetzt wurde ich gefesselt. Von der starken Vision, dem unbändigen Willen und dem pfeilschnellen Weg zum Ziel.

Ab Seite 109 wird es dann schlagartig dramatisch, spannend und übermenschlich. Naturgewalten, Drama, Schicksal und Spontan-Rettung zeigen Gefahren und Grenzen der Todeszone. Bene hat alles hautnah erlebt und schildert es sehr emotional und eindrucksvoll.

Unberechenbare Naturgewalten und Hochleistung der Speed Begehung wechseln sich im Sekundentakt ab. Kein Wunder, dass ich das Buch in Rekordzeit verschlungen habe.
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Eindrucksvolle Schilderungen und atemberaubend aussagekräftige Fotos vom Beschriebenen bilden ein perfektes Zusammenspiel im Buch von Benedikt Böhm über die Thematik Speedbergsteigen in der Todeszone. „Im Angesicht des Mamaslu".

Das Buch zeigt einführend doppelseitig das gewaltige Massiv des Manaslu mit den eingezeichneten Routen.

Gliederung:
========

Vorwort

Rauf …
Start
Schneller
Weiter
Höher
Sechstausend

Runter …
Siebentausend
Hölle
Himmel
Achttausend
Täler
Gipfel

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung und Schilderung, die am 23. Sept. 2012 um 4:45 Uhr geschrieben wurde. (Ich-Schreibweise)

Wir starten dann in die eigentliche Handlung des Buches mit DAHEIM, Frühjahr 2012 – die Planungen beginnen …

Das Bildmaterial umfasst nicht nur Farbaufnahmen, sondern auch durchweg im Buch Zeichnungen und Abbildungen von Höhenprofilen, Zeichnungen der Trainingseinheiten usw.

Was man liest ist eigentlich der absolute Wahnsinn, kaum zu glauben, aber wahr kann man sagen. Der Autor schreibt so extrem glaubhaft, wie er extrem seinen Sport betreibt. Man kann förmlich eintauchen in das Geschriebene und sich bildhaft vorstellen, was er und seine Kameraden erleben.

Ohne Kompromisse erlebt er die Bergwelt – lebt er seinen Sport – lebt er sein Leben …

Schon im Alter von 11 Jahren treibt Benedikt Böhm Leistungssport. Er war 4 Jahre Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft im Skibergsteigen. Studiert hat er in Oxford und Massachusetts und ist Geschäftsführer des Skitourenausrüsters Dynafit. Er lebt mit seiner Familie in München.

Wir erleben mit dem Autor die Schlüsselmomente seiner Erlebnisse. In dem vorliegenden Buch verarbeitet er so habe ich es empfunden – seine damaligen Erlebnisse, als er 2012 den Manaslu besteigen wollte und eine Lawine mehrere Bergsteiger neben ihm mit sich riss in den sicheren Tod. Anschließend bestieg er den Gipfel und wir Leser dürfen nun miterleben, wie er diese Ereignisse verarbeitet hat. Er schreibt aber nicht nur von diesem speziellen Ereignisse, sondern berichtet auch vom Beginn seiner Karriere als Extrembergsteiger und über die Erlebnisse mit den Menschen, mit denen er gemeinsam seinen Sport ausführt. Auch erzählt er davon, wie seine Familie mit ihm lebt und wie sie damit klar kommt, dass der Vater und Ehemann so gefährlich lebt …

Lebensnahe Schilderungen, ehrliche Gedankenwiedergabe und bildhaft detaillierte Beschreibung der Szenen machen das Buch für mich und meinen Mann zu einem wirklich extrem lesenswerten Buch.
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am 19. Oktober 2014
Nach dem Buchtitel und der Kurzbeschreibung zu urteilen, habe ich mehr erwartet. Eine Geschichte brauch eine Einführung! Aber 109 Seiten (von 264 S.) ehe es wie wirklich losgeht sind einfach nur langweilig. Und es hat mich schon nach Seite 30 gelangweilt. Nichts gegen die beschriebene Entwicklung vom Autor. Nur gehört das eher in eine Biografie. Punkt - meine Meinung.
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am 17. Januar 2015
Es muss wehtun, bei Benedikt Böhm. Sonst war die Trainingseinheit nicht hart genug. Jede Schwäche wird sofort mit testosteronhaltigen Witzen bespöttelt.
Langläufer – und aus diesem Lager kommt der Autor – waren mir schon immer etwas suspekt. Den Körper bis zum Äußersten quälen. Wenn man dann noch die körperlichen Voraussetzungen hat, die die mentale Stärke unterstützen, dann ist der Weg frei um Neuland zu betreten.

Das hat Benedikt Böhm, vor allem gemeinsam mit Sebastian Haag, zur Genüge getan. In der Todeszone mit einem Minirucksackerl 3000 Höhenmeter in einem Stück überwinden– da bleibt nicht mehr viel Sicherheitspolster übrig, wobei dieser Polster in diesen Höhen sowieso mit Glück gut unterfüttert sein muss. Das hatte der Autor auf der Shisha Pangma im Herbst 2014, Sebastian Haag leider nicht. Daher ist das Buch auch gewissermaßen eine Hommage an Benedikt Böhms besten Freund am Berg.
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am 22. Mai 2014
Liest sich sehr gut und ist spannend vom Anfang bis zum Ende.
Sehr Facettenreich beginnend mit Auszügen aus dem Werdegang und Leben des Autors welche mit lustigen Anekdoten ausgeschmückt sind.
Das Hauptthema der Manaslu wird von 2 Seiten beleuchtet. Zuerst der ergreifende und detaillierte Bericht über das große Lawinenunglück und den Ablauf der Rettungsaktion. Und anschließend begleitet man den Bergsteiger Böhm auf seinem Weg zum Gipfel in einer ungewohnten Art- auf Ski und im Speedstil.
Das Buch ist mitreissend und es ist inspirierend zu lesen wozu der menschliche Körper- ausgestattet mit dem richtigen Willen- in der Lage ist.
Für jeden Ausdauersportler motivierend!
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am 26. September 2014
Tolles Buch für alle, die sich mit dem Thema Berg auseinandersetzen.
Liest sich sehr gut und würde ich auch wieder lesen.
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am 17. Dezember 2015
aber ein Beweis dafür was alles geht, wenn man nur will. Es liest leicht, man ist dabei und das in sicherer Entfernung.
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am 28. Mai 2014
Ich vergleiche das Buch so ein bisschen mit "In eisigen Höhen", denn auch hier geht es ja um eine Achttausender-Katastrophe, aus der Sicht eines Bergsteigers erzählt. "In eisigen Höhen" hat mir sehr gut gefallen.

Dagegen fällt Böhms Buch ziemlich ab: Es ist über weite Strecken langweilig, man merkt, dass der Autor keine Erfahrung mit dem Schreiben hat. Die ständig eingeschobenen Rückblicke (in seiner Kindheit/Jugend, etc.) haben mich eher genervt, ebenso die manchmal etwas angeberische Erzählweise.
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