Ilona Daiker, geboren 1958 in Süddeutschland, kam schon während ihres Studiums der Germanistik und Soziologie in Berlin mit dem Buddhismus in Kontakt, als sie - zunächst nur wegen ihrer Rückenschmerzen - das Aikido-Dojo von Gerd Walter aufsuchte, wo auch Zazen, die Meditation des Zen-Buddhismus, praktiziert wurde. Fasziniert von der fernöstlichen Philosophie absolvierte sie nach Abschluss ihres Studiums Ausbildungen in Traditioneller Chinesischer Medizin und Shiatsu. Ende der 1980er Jahre zog sie um nach Hamburg, wo sie als Heilpraktikerin in einer Gemeinschaftspraxis, aber auch als freie Autorin, Lektorin und Redakteurin u.a. für das DAO-Magazin, ein Journal für fernöstliche Lebenkunst, arbeitete. In dieser Zeit beschäftigte sie sich mit verschiedenen spirituellen Traditionen, kam aber immer wieder zurück zum Buddhismus, letztlich vor allem zur Theravada-Tradition. Ende der 1990er Jahre zog sie nach München, wo sie heute mit ihrem Mann zusammen lebt und als Redakteurin und freie Autorin arbeitet. Bei mehreren Asienreisen und Retreats in buddhistischen Meditationszentren hat sie viele buddhistische Lehrer kennen und schätzen gelernt. Besonders verbunden fühlt sie sich mit Godwin Samaratne, Ayya Khema Jack Kornfield, Steven und Rosemary Weisman, Marie Mannschatz und Jon Kabat-Zinn. Ihr großes Anliegen ist es, buddhistische Philosophie und Praxis so zu vermitteln, dass moderne, westliche Menschen sie in ihren Alltag integrieren können und ihr Leben dadurch immer mehr von Achtsamkeit, Mitgefühl, Liebe, Respekt und Dankbarkeit geprägt wird.