Nach den beiden französischsprachigen Debut-Alben "Le sac des filles" und dem genialen "Le fil" wurde es recht still um die Senkrechtstarterin. Es folgte ein Live-Album und das eher enttäuschende (rein englischsprachige) "Music Hole".
Nun legt Camille nach: "Ilo Veyou" ist mehrheitlich französischsprachig. Hier stören die englischsprachigen Tracks auch nicht, da insgesamt eine exzellente Mischung aus Musik und Gesang erreicht wird. Teilweise äußerst charmant-witzig und teilweise sparsam instrumentalisiert und wunderschön-traurig.
Keine 40 Minuten lang, aber (deswegen) auch nicht langweilig.
Absolute Empfehlung, Camille hat sich (mal wieder) neu erfunden -> aber richtig gut!