Bach als Autor und eine der beiden Hauptpersonen bringt den Leser/die Leserin mitten ins Geschehen, als wäre er/sie Teil der Handlung. Seine Philosophie regt zum Nachdenken an und wird einen nicht besonders schnell verlassen. Der Roman gehört, neben der "Möwe Jonathan" und "EinsSein", zu Richard Bachs besten. Es stellt eine wunderbare Alternative zu dem dar, was Religion in der westlichen Gesellschaft bedeutet, es versucht, Sinn zu vermitteln, ohne dogmatisch zu werden. Kaum jemand wird nach dem Lesen dieses Buches zugeben können, daß es völlig ohne Einfluß war. Doch es ist schade, daß es nicht weiter in die Tiefe geht - es scheint irgendwie an der Oberfläche zu bleiben. Und es ist sehr US-amerikanisch, voller positivem Denken und dem Anspruch, von sich selbst überzeugt zu sein. Gibt es wirklich keine äußeren Zwänge? Für die, die in der reichen westlichen Welt leben, ist Bachs Philosophie leichter anwendbar. Manche werden mehr herausholen und sich inspiriert, selbstbewußter fühlen, nur wenige wird es gänzlich kalt lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)