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Mit ihrem modernen Alternative-Metal feierten die Jungs aus Springfield im US-Bundesstaat Massachusetts seit ihrem zweiten Album Dysfunction gewaltige Erfolge, in den letzten Jahren drohte man allerdings in einer kreativen Sackgasse zu versauern. Daher haben Aaron Lewis & Co. ihre klanglichen Grenzen weiter gesteckt und werten auf The Illusion Of Progress ihren nach wie vor markanten Sound mit Retro-Rock-Vibes, dezenten Pop-Anleihen und sogar Blues- und Country-Elementen auf. Das Ergebnis sind 67 abwechslungsreiche Rock-Minuten, die in emotionaler Hinsicht ein breiteres Spektrum als alle bisherigen Staind-Alben abdecken und auch kompositorisch überzeugen können. Operation gelungen, Patient erfreut sich bester kreativer Gesundheit! -- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Anders aber dennoch genial,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Illusion of Progress (Audio CD)
Ich bin seit Jahren Staind-Fan und habe die Veröffentlichung des neuen Albums mit Sehnsucht erwartet.Die hier angebrachte Kritik, dass sich manche Lieder nach Pop anhören, oder sogar mit Nickelback(einer wirklichen MTV-Rock-Band)verglichen werden, kann ich nicht verstehen. Denn auch "Believe" oder "All I Want" haben den typischen Staindsound, der nicht zuletzt durch die überrangende Stimme von Aaron Lewis zustande kommt. Auch der Song "Tangled up in you" ist nach meiner Meinung ganz klar eine Staindproduktion. Und ich glaube, dass "The Way I Am" und "Pardon Me" auch den letzten Zweifler überzeugen, dass hier wirklich Staind am Werke war. Gerade in diesen beiden Lieder ist auch der ursprüngliche textliche Stil der Band widerzufinden. Klar klingt das Album anders als "Break the Cycle" oder "Dysfunction" aber keineswegs schlechter, sondern anders. Man sieht und hört deutlich, dass die Band sich immer weiterentwickelt. Die Texte habe immer noch einen nachdenklichen Effekt, und reißen durchaus noch mit. Dennoch haben sie nicht mehr eine so deprissive Grundstimmung, sondern vermitteln vielmehr auch eine erfüllte Sehnsucht und handeln auch von positiven Erlebnissen, wie bei "All I Want" und "Tangled Up in You". Die beiden Akustikversionen von "It's been a while" und "Schizophrenic Conversations" runden das ganze Album ab, und sind einfach der Hammer. Schade finde ich trotzdem nur, dass die Band hinter ihrem Anspruch, wieder an die Härte von "Dysfunction" anzuknüpfen, zurück geblieben ist. Was aber der Genialität und dem hervorangenden Sound des Albums nicht ausmacht. Ich empfehle es auf jeden Fall zum Kauf für jeden, der Staind gerne hört, und der auf den Staindsound steht. Allerdings sollte man nicht davon enttäuscht sein, dass einem nicht die heftigen Drums und harten Gitarrenriffs um die Ohren fliegen. Eine schöne Platte zum Träumen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hat auch seine guten Seiten...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Illusion of Progress (Audio CD)
Einleitung:=========== Nun ja, habe mir das Album nun angehört und versuche, mit gemischten Gefühlen eine halbwegs objektive Rezension zu verfassen. Bin auf Staind durch das Album "Break the Cycle" aufmerksam geworden (natürlich wegen "It's been awhile") und habs wochenlang rauf und runter gehört. Dem langsamen, düsteren Sound mit trotzdem deftigen Gitarreneinsatz und dem depressiven Gesang von Aaron Lewis konnte ich mich einfach nicht entziehen. "14 Shades of Grey" war dann auch nicht übel, "Chapter V" ging aber schon relativ spurlos an mir vorüber. Zum Album "The Illusion of Progress": ===================================== Der Opener ließ mich hoffen, daß der "alte" Aaron Lewis wieder da ist, ebenso die 2. Nummer "The Way I am". Sehr gute Nummern im bekannten "Break the Cycle"-Stil. "Believe" hat diese Hoffnungen schonungslos wieder zunichte gemacht. Meine erste Vermutung war, daß aus irgend einem Grund plötzlich ein Nickelback-Album läuft. Nach der Kontrolle (es waren weiterhin Staind) der Gedanke "Nickelback haben einen Gastauftritt auf dem Album". Aber nein, es sind wirklich Staind, die das verbrochen haben. Eine SO kommerzige, nickelbackige Ballade wäre wahrscheinlich selbst Nickelback peinlich... Daß es auch anders geht sieht bzw. hört man bei "Pardon Me", ebenfalls ein langsames Stück, aber um Längen besser! "The Corner" überrascht einen im Lauf des Liedes mit bluesigem Backgroundgesang, was dem Lied eine positive Wende gibt. Über die übrigen Lieder kann ich nicht viel sagen, außer, daß sie mich eher unbeeindruckt zurücklassen. Durchwegs wird auf der Akustischen geklampft, ein Punkt, der mich an diesem Album stört, weil es dadurch einfach öde wird. Nun ja, offensichtlich geht es dem Herrn Lewis seelisch wieder besser, denn von dem in der Einleitung beschriebenen Stil ist so gut wie nichts mehr zu spüren. Damals hat er es geschafft, damit wirklich Emotionen rüberzubringen. Es hätte ja nicht genauso wie bei "Break the Cycle" sein müssen, wo man sich teilweise mit dem Abschleppseil in der Hand einen Baum suchen wollte. Stimmlich hat ers noch immer drauf, aber ein bissl mehr Härte hätte es schon vertragen. Die Akustiknummern kann man empfehlen, sind teilweise besser als die regulären Lieder des Albums. Für mich ist der Titel des Albums bezeichnend, denn genauso empfinde ich ihn: Als eine Illusion einer Weiterentwicklung Der treue Fan wird das sicher verzeihen und dieses Album trotzdem kaufen, Freunde der härteren Gangart werden davon wohl enttäuscht sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Staind - The Best Band In The World!!!!!!!!!!!!!!!!,
Von Garfield '87 (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Illusion of Progress (Audio CD)
Bin in der glücklichen Lage, das neue Staind Album schon 3 Wochen vor dem Veröffentlichtlichungstermin in Deutschland hören zu dürfen und ich kann nur sagen, es ist der absolute Wahnsinn, was die Jungs hier abliefern, wie sie sich immer weiter entwickeln, aber sich trotzdem treu bleiben. So findet man auf dem neuen Longplayer keine Headbanger-Stücke, wie man sie damals in Massen auf "Dysfunction" fand - eher durchschnittlich ruhige Töne werden hier angeschlagen - aber keineswegs schlechtere!! Die nachdenkliche und depressive Grundhaltung bleibt glücklicherweise erhalten, aber ansonsten wird experimentiert was das Zeug hält. Und es klingt verdammt gut!!! Ein Beispiel: wenn ihr glaubt, Staind und Blues sind so unvereinbar wie Männer und Kinder kriegen, dann geht am 5. September in die Plattenläden und hört euch mal "The Corner" & "Nothing Left To Say" an. Absolute Hammerstücke!! Oder nehmt euch den ersten Pop-Song von Staind her: "All I Want". Natürlich sind auch die bekannten Elemente, der typische Staind-Sound vertreten, wie z.B. die erste Singleauskopplung "Believe". Ebenso wird die beim Vorgängeralbum "Chapter V" eingeschlagene Angewohnheit Gitarrensolos einzubringen weitergeführt, d.h. viele, viele gute Soli aus dem Hause Mushok. Über Aarons Stimme braucht man eigentlich kein Wort mehr verlieren - wer den Typ einmal gehört hat weiß, dass da viele einpacken können. Alles in allem ein affenstarkes Album, das lange sehnsüchtige Warten hat sich gelohnt!KAUFEN! KAUFEN!! KAUFEN!!! P.S.: Staind sind eine absolute Live-Band, also wer mal en gescheites Konzert erleben will, ihr wisst Bescheid. Aber Achtung: hier besteht Suchtgefahr! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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