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Illusion Fortschritt: Die vielfältigen Wege der Evolution Taschenbuch – 24. März 2004

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 3 (24. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596146429
  • ISBN-13: 978-3596146420
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,8 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.246 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stephen Jay Gould, geb. 1941, war Professor für Zoologie und Geologie an der Harvard University und zugleich Kurator des Universitätsmuseums für vergleichende Zoologie. In Deutschland wurde er durch zahlreiche Bücher bekannt, darunter Die Lügensteine von Marrakesch, Wie das Zebra zu seinen Streifen kommt und Zufall Mensch. Stephen Jay Gould starb 2002 in New York.

Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Hofer am 27. Mai 2010
Format: Taschenbuch
Stephen Jay Gould (1941-2002) war ein Amerikanischer Paläontologe, Geologe und Evolutionsforscher, der mit revolutionären Thesen und einer Reihe populärwissenschaftlicher Bücher immer wieder im Blick der Öffentlichkeit stand.

Mit Illusion Forschritt" versucht Stephen Jay Gould das in den Köpfen der breiten Bevölkerung und auch vieler Wissenschafter verankerte Bild von der Evolution der Lebewesen als ständig in Richtung höherer Komplexität gehenden Trend zu demontieren. Dazu bedient er sich einer bestechend logischen und durch empirische Daten gestützten Argumentation.

Der erste Teil des Buches ist grundlegenden statistischen Betrachtungen gewidmet. Er beschreibt die Charakteristika von Normalverteilungen und erläutert Begriffe wie Mittelwert, Median und Modus. Darüber hinaus geht er vor allem auf rechts- und linksschiefe Normalverteilungen ein und führt den Begriff der Wände ein (mathematisch erstrecken sich Normalverteilungen in beide Richtungen gegen unendlich, in der Realität hingegen sind der Abweichung vom Mittelwert jedoch Grenzen gesetzt, welche Gould als Wände" bezeichnet). Dieser Teil des Buches bietet für statistisch Vorgebildete wenig Neues, für den Vollkommenen Laien, ist die Darstellung gerade ausreichend, um den Rest des Buches ohne Verständnisschwierigkeiten Lesen zu können.

Der gesamte zweite Teil des Buches beschäftigt sich, was bei einem Buch über Evolutionstheorie eher zu verwundern mag, mit Baseball.
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35 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Hartmann am 5. Oktober 2001
Format: Taschenbuch
Das Buch besteht im Grunde aus einer einzigen Feststellung: "Der Evolution wohnt kein Drang zu immer weiter fortschreitender Komplexität inne; bestimmend für das Leben waren und sind die Bakterien. Bestenfalls hat sich die Variationsbreite vergrößert." Das ist hochinteressant - aber viel mehr steht in dem ganzen Buch nicht drin! Statt über die Konsequenzen nachzudenken, wird die eine These ständig wiederholt und illustriert. Die Hälfte des Buches besteht aus Weisheiten über Baseball, die vor allem für europäische Leser wenig zum Thema beitragen. (Überträgt man sie auf den Fußball, werden sie zudem noch banal, denn das leuchtet jedem sofort ein: wenn es heute keinen Gerd Müller mehr gibt, der 40 Tore in einer Saison schießt, liegt das nicht daran, daß die Spieler schlechter, sondern daß sie besser geworden sind.)Aus einem Satz ein Buch zu machen: daran erkennt man den professionellen Sachbuchschreiber.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von galaxani am 6. Februar 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auf S. 24 schrieb Gould:
"Die Natur ist objektiv, und die Natur ist auch begreiflich, aber wir können sie nur dunkel durch eine Brille betrachten - und die Trübung unseres Blickes ist selbstgemacht: gesellschaftliche und kulturelle Voreingenommenheiten, gefühlsmäßige Vorlieben und geistige Beschränkung (in umfassenden Denkweisen, nicht nur durch individuelle Dummheit)."

Langjährige gründliche Beobachtung (insbesondere der immensen Bakterienvielfalt) sowie seine Vorliebe für Statistik bringen Gould zu dem Schluss, dass die Existenz der Säugetiere und des Menschen nicht einer fortschreitenden Höherentwicklung zuzuschreiben ist, sondern sich eher zwangsläufig aus der vorhandenen Variationsbreite der Lebewesen ergibt.

Dieser Gedanke steht im Widerspruch zum üblichen Glauben an eine Höherentwicklung - laut Gould existiert diese nicht. Nun, nicht jeder ist Statistik-Fachmann/-frau und sieht das sofort ein. Darum verwendet der Autor viel Energie auf die Veranschaulichung seiner Schlussfolgerung, greift dazu Statistiken über seine eigene Krankheit und sehr ausführlich über Baseball auf. Damit untermauert er seine Aussage sehr fundiert.

Nebenbei lernt man so eine Menge über den amerikanischen Lieblingssport Baseball. Wer sich daran stört, wird mit dem Buch Mühe haben.

Ein sehr interessantes Buch von einem großen Wissenschaftler mit einer (selbst unter Naturwissenschaftlern) ungewöhnlich scharfsinnigen Beobachtungsgabe.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Winckler am 21. August 2010
Format: Taschenbuch
Ich hatte mir aufgrund der (wenigen aber positiven) Rezensionen viel von diesem Buch erhofft und würde gründlich enttäuscht. S.Gould hat zwei simple Weisheiten zu bieten, die er auf fast 280 Seiten ausführt: Eine statistische Verteilung kann mit dem Mittelwert nicht ausreichend beschrieben werden und ein linear-sequentielles Modell kann die Evolution nicht ausreichend beschreiben. Beide Beobachtungen sind Grundstoff der jeweiligen Fachgebiete (Statistik, Evolutionstheorie) und haben damit geringsten Neuigkeitswert.

Verknüpft werden die Beobachtungen mit reichlich Zitaten von Gould über Gould (hier lobt sich der Autor selbst) und Verweisen auf Wissenschaftler, die in ihrer Arbeit eines der beiden Prinzipien mehr oder weniger missachtet haben - oft Quellen aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Die eigenen Analysen (z.B. zur magischen 0.400-Quote im Baseball) sind monokausal auf die Aussage ausgerichtet, die Gould stützen will (eine schmalere Glockenkurve hat auf *beiden* Seiten weniger Ausreisser), beschäftigen sich aber nicht wirklich mit der zugrundeliegenden Problematik (Warum gibt es die Ausreisser nach oben heute nicht mehr - immerhin sind das keine Statstiken sondern Individualfälle.). So fängt sich Gould in seinen eigenen Widersprüchen - sein eigenes Schicksal, eine Erkrankung mit einer *mittleren* Lebenserwartung von wenigen Monaten doch überlebt zu haben (Er ist also ein signifikanter Ausreisser aus einer schiefen Glockenkurve), vs. der Tatsache, dass es in einem Sport mit massenweise statistischen Einzelfällen seit 50 Jahren keinen signifikanten Ausreisser mehr nach oben gegeben hat.
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