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Die Geschichte um die Illuminaten wird ohne Brüche im Anschluß an das Ende des ersten Buches fortgesetzt. Das klingt zwar selbstverständlich, ist aber angesichts der verworrenen und hin und wieder sinnlosen Ereignisse nicht unbedingt vorauszusetzen. Verwirrte Leser, die noch an einigen Fragen des ersten Teils rätseln, können sich auf eine ganze Reihe von Antworten freuen. Diese sind zwar nicht immer eindeutig, aber sie erleichtern es, den Überblick über die vielen Handlungsstränge zu behalten.
Gleich zu Beginn bringt George Dorn unter sexuellen Höchstleistungen den Deal mit dem Mafiaboss Drake zu einem für die Diskordier positiven Ende und wird von Hagbard Celine mit Hilfe von bewußtseinserweiternden Drogen an Bord der "Leif Erikson" illuminiert. Auch Saul Goodman hat Glück und entkommt in letzter Sekunde den Klauen der Illuminaten. Insgesamt erfährt man viel über die Hintergründe der einzelnen Personen und ihre Beziehungen zueinander, doch sorgt jede Klarheit programmatisch für zwei neue Verwirrungen.
Im Laufe der Ereignisse deutet alles auf eine finale Auseinandersetzung zwischen den zwei Hauptmächten der Geschichte hin. Die aneristischen Kräfte, verkörpert durch die Illuminaten und das Eristische, das durch seine aktiven Flügel, die Legion des Dynamischen Diskordes und die erisische Befreiungsbewegung (ELF) vertreten ist, streben auf eine Entscheidung um die weltweite Kontrolle zu. Der Sieger dieser Auseinandersetzung wird das vorherrschende Lebensprinzip auf der Erde vertreten.
Ingolstadt scheint der Schlüssel zu dieser Entscheidung zu sein. Hier werden die Illuminaten mit Hilfe einer kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges im Totenkopfsee versenkten SS-Division versuchen, das Eschaton zu immanentisieren, um gemeinsam eine transzendentale Illumination zu erlangen.
Hagbard Celine und seine Diskordier machen sich bereit, die letzte Schlacht für die Freiheit der Menschheit zu schlagen. --Wolfgang Tress -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macht euch 'ne Namensliste!!!,
Rezension bezieht sich auf: Illuminatus 02. Der goldene Apfel (Taschenbuch)
Dieses Buch ist das wohl krankeste und genialste, was ich je gelesen habe. Neben dem extremen Inhalt bzw. Inhalten (!?) brillieren die 2 Robs durch geniale Erzählweise. Ich habe zumindest noch nie zuvor ein Buch gelesen, bei dem die Erzählperspektive lustig von einem zum nächsten Protagonisten springt, und irgendwelche Ereignisse, die mensch im Moment noch gar nicht nachvollziehen kann geschildert werden. "im Moment noch gar nicht nachvollziehen" deshalb, da auch zwischen den Zeiten hin und hergesprungen wird, so dass zunächst nur ein "Hä? Was?" im Kopf des Lesers hervorgerufen wird. Dafür freut mensch sich um so mehr, wenn (teilweise viele) Seiten später dann endlich die Auflösung folgt. Saugeil!Was mir sehr geholfen hat ist, dass ich mir eine Liste angefertigt habe, mit allen Personen, die in "Illuminatus I - III" vorkommen (Name, Funktion). Sehr zu empfehlen, da es sonst des öfteren zu Irritationen und Unverständniss kommen dürfte. Resultat: JedeR der/die Illuminatus NICHT gelesen hat wird dumm sterben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nichts ist wahr; alles ist möglich,
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Illuminatus! Der goldene Apfel: Zweiter Band: BD 2 (Taschenbuch)
Nach "Das Auge in der Pyramide" wagt es "Der goldene Apfel" Band 1 der Kult-Verschwörungstrilogie fortzusetzen, dabei ist es dank des ausführlichen Vorworts sogar möglich ganz auf den ersten Band zu verzichten, da die gesamten Ereignisse noch einmal zusammengefasst und in chronologisch korrekter Reihenfolge wiedergegeben werden.Es beginnt mit dem Ausbruch einer tödlichen Bedrohung in Las Vegas, durch einen massiv verbesserten Anthrax-Virus, von dem anfangs nur Hagbard und Supercomputer FUCKUP wissen. Schon bald fallen dem Virus allerdings die Prostituierte Sherri Brandi und Charlie Mocengio zu Opfer, jedoch nur durch zufällige Berührung, wobei Zuhälter Carmel zum neuen Virus-Träger wird... Auch insgesamt wirkt das Buch weniger verwirrend als Teil 1, wozu man glücklicherweise dank des Vorworts vielleicht endlich erfährt was man da vorher überhaupt gelesen hat. Wer aber gleich mit "Der goldene Apfel" anfängt könnte sich noch am unvertrauten verwirrenden Style der Illuminatus-Trilogie stören. Der große Vorteil auch schon "Das Auge in der Pyramide" gelesen zu haben ist allerdings dass man diesen ungewöhnlichen Stil bereits gewöhnt ist und so auch schon eher in der Lage ist, sich in der Handlung zurechtzufinden. Natürlich wird auch in Illuminatus 2 wieder so ziemlich alles miteinander vermischt, was sich an pseudowissenschaftlichen Themen gerade so anbietet, wie jetzt etwa Atlantis und eine Reihe von zusätzlichen Regierungsverschwörungen, die immer mehr durch ein Element der sexuellen Erleuchtungssuche ergänzt werden. Fazit: Mit dem zweiten Band von Illuminatus haben Robert Shea und Robert A. Wilson erneut eine faszinierende Parodie geschaffen, die hoffentlich von niemandem für bare Münze genommen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was ist Wahrheit - was Fiktion?,
Rezension bezieht sich auf: Illuminatus 02. Der goldene Apfel (Taschenbuch)
Der Wahnsinn geht weiter. Die Mischung von Krimi, Spionage und Science Fiction und natürlich Verschwörung wird fortgesetzt. Immer wenn eine Lösung angedeutet wird, wird auch schon eine neue Variante der Möglichen Ursachen und Entwicklungen aufgezeigt.Die Autoren verweben diesmal geschickt Mythen und Legenden mit der Verschwörung der Illuminaten. Sie bauen Lovecraft, Machen und Poe in die Handlung ein. Und verknüpfen die Mythen von Atlantis, Agharti und Vril miteinander. Außerdem werden neue verwirrende Spuren gelegt. Wer ist Hagbard Celine wirklich? Steht er und nicht die Illuminaten hinter den Verschwörungen. Um das vielleicht zu erfahren muss man nun auch noch den dritten Band der Illuminatus-Trilogie lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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