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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tristania: Illumination , 4. Mai 2007
Ich kannte Tristania vor dem aktuellen 2007er Album "Illumination" nur dem Namen nach, kann also nicht beurteilen inwiefern das neue Album anders ist als vorige. Dies geht aber aus den anderen Rezensionen hervor. Ich gehe also als ein unwissender Freund moderner Rock Musik an diese Platte heran.
"Illumination" erinnert gelegentlich tatsächlich an The Sisters of Mercy, was an der tiefen männlichen Hauptstimme liegt, und wenn dann noch markante Bassläufe dazukommen dann fühle ich mich schon mal an Herrn Eldritch erinnert. Störend ist die gelegentlich auftauchende 2. männliche Stimme die im Booklet mit "extreme vocals" umschrieben wird. Das ist zwar kein allzu schlimmes Gegrunze, trotzdem stört es mein Wohlbefinden. Ein grösseres Manko ist die Tatsache dass die Sängerin mit der schönen Stimme (Vibeke Stene) bei manchen Songs wenig mehr als die Refrains singen darf. Hätte man ihre Stimme mehr in den Vordergrund gestellt dann hätte das dem Album gut getan. Eingängige Songs gibt es eigentlich nicht, jedenfalls kann ich auch nach dem dritten Hören wenig mitsingen. Das ist aber nicht unbedingt negativ. Die Musik ist gitarrenbetonter Gothic Rock, Keyboard/Synthies stehen im Hintergrund.
Die Songs sind mit Ausnahme des Schlusstitels alle zwischen 4 und 5 Minuten lang, das Album als Limited Edition Digipak inkl. 1 Bonus Track hat 11 Tracks und eine Gesamtlaufzeit von zweiundfünfzigeinhalb Minuten. Im Booklet sind alle Songtexte enthalten, mit Ausnahme des Bonus Tracks, es ist das gleiche Booklet wie bei der regulären Version der CD. Der Bonus Track (Nr. 10 "In the Wake") ist m. E. ein eher schwacher Song, zuviel Geschrei für meinen Geschmack, insofern muss es nicht unbedingt die Ltd. Ed. sein.
Fazit: Ein gutes (nicht mehr und nicht weniger) Rock Album, Gothic Rock trifft's wohl am ehesten (ich bin kein Freund der heutigen Sub-Genre Einteilungen).
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Leider nur Mittelmaß!, 30. Januar 2007
Im Vorfeld wurde viel geschrieben, berichtet, Hoffnungen wurden geweckt: Tristania würden wie Phönix aus der Asche (ashes) steigen. Meine Neugier war geweckt ...
... die 11 Songs waren das erste Mal durchgelaufen und meine Euphorie war gebremst, auch der zweite und dritte Durchlauf brachten nicht den immer noch erhofften "Aha"-Effekt. 'Das kann doch nicht sein!', dachte ich, aber auch der vierte und fünfte wollten das Album einfach nicht besser als Durchschnitt werden lassen! Unverkennbar Gothic Metal, keine Frage, aber wenig Ideen, kaum Passagen, die sich ins Hirn fressen, trotz Gästen kein überzeugender teilweise sogar aufdringlich klingender Gesang, vieles hört sich belanglos und gleichförmig an, alles in allem nur Mittelmaß.
Ich habe mir mehr versprochen, das Album macht auf mich den Eindruck, nur produziert worden zu sein, weil mal wieder eins "dran" ist. Schade! Vielleicht hätten sich Tristania etwas mehr Zeit nehmen sollen.
Für alle, die sogar mit der ltd.Edition liebäugeln: der Bonussong macht das Album auch nicht besser!
2,5 Sterne gibt es nicht, daher 3.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
...Schwach wie der Vorgänger..., 20. Januar 2007
Was waren TRISTANIA doch mal für eine großartige Band! Das Debüt Widows Weeds rüttelte einst die Gothic Szene auf, der Nachfolger Beyond The Veil zählt mit zum Besten das dieses Genre je hervorbrachte und auch World Of Glass war ein absoluter Ohrenschmaus. Was die Band jedoch nach dem Ausstieg von Morten Veland fabriziert ist mir ein völliges Rätsel!
Orientierungslos, höhepunktslos und eigentlich fast ideenlos präsentiert sich nun auch Illumination, das zweite Album nach Mortens Abgang. Ebenso wie das völlig nebensächliche Ashes, weiß das neue Werk der Norweger zwar mit angenehm kitschfreier, teils sehr rifforientierter Ausrichtung und der gewohnt tollen Gesangsperformance von Lady Vibeke zu punkten, einige tiefgängig niveauvolle Momente sind auch ab und an zu erhaschen, am Ende bleibt aber nicht mehr als pure Durchschnittskost. Illumination hat bis auf die Tatsache, dass bei Ravens auf Gastsänger Vorph von SAMAEL zurückgegriffen wird (beim Rest der Songs teilen sich Gitarrist Anders Hoyvik Hidle und der üblich verdächtige Langeweiler Svein Terje die Gesangsparts des ausgestiegenen Kjetil) , keine wirklich erwähnenswerten Momente zu bieten und entpuppt am Ende der Reise zu 100% schlicht netten Gothic Rock, ohne Aha-Effekte, ohne Tiefgang und gänzlich ohne Hits, der zwar durchaus erträglich dahinplätschert, für eine Genre Größe wie TRISTANIA aber absolut zu wenig ist. Wer wirklich gute Musik aus dieser Ecke hören will, der wird wohl wieder auf die neue SIRENIA warten müssen, weil da wird Herr Veiland seinen ex- Freunden wohl wieder zeigen müssen wo der Genre-Hammer hängt!
Wenn der, laut Beipackzettelchen verkündete romantic gothic metal im Jahre 2007 so klingen muss wie die neuen TRISTANIA, dann kann ich auf jeden Fall getrost darauf verzichten.
Schade um eine einst so großartige Band!
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