Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Punktet in Sachen Unterhaltungswert - enttäuscht aber die Kenner der Romanvorlage, 15. Oktober 2009
Die Gefahr lauert im Geheimen. Während in Rom die Papstwahlen Gläubige auf der ganzen Welt in Atem halten, plant der untergegangen geglaubte und einst mächtige Geheimbund "Die Illuminati" den entscheidenen Schlag gegen seinen alten Erzfeind: Die Katholische Kirche. Der renomierte amerikanische Wissenschaftler (und designierter Schnitzeljagdkönig) Robert Langdon (Tom Hanks) wird hierzu in den Vatikan gerufen, denn die geheimnisvolle Illuminati hat nicht nur mehrere Kadinäle entführt und droht mit derer Ermordung, sondern plant den ganzen Vatikan zu vernichten...
Nachdem die letzte Buchverfilmung von Dan Brown "The Da Vinci Code - Sakrileg" in Sachen Einspielergebnisse sicherlich ein Erfolg war. Aber neben einer zähflüssigen Schnitzeljagd mit Überlänge und einfach langweiligen Schauspielern sehr enttäuschte, soll nun mit der Verfilmung von "Illuminati" alles besser werden.
Herausgekommen ist dabei wieder ein über zweitstündiger Film, der diesmal allerdings mehr aufs Tempo setzt und auch stellenweise mehr Action zu bieten hat. So ist es erfreulich das Regisseur Ron Howard aus einigen Mängeln des Vorgängerfilms gelernt hat. Daher schafft es "Illuminati" den anspruchslosen Zuschauer sicherlich über die zwei Stunden sehr gut zu unterhalten. Auch wenn Robert Langdon alias Tom Hanks immer noch sehr aristokratisch und steif daherkommt, so wirkt selbst er nicht mehr ganz so träge und langweilig wie im ersten Film. Auch wenn er immer noch weitab seiner Möglichkeiten ist. Auch die Nebendarsteller wie Stellan Skarsgard, Armin Müller-Stahl oder Ewan McGregor liefern ein zufriedenstellendes Schauspiel ab. Langdons Kollegin Ayelet July Zurer (als Vittoria Vetra) hingegen bleibt eindeutig hinter ihren Möglichkeiten und liefert nur einen biederen optischen Part ab.
Größtes Manko von "Illuminati" ist allerdings die stellenweise verfremdete Handlung. Scheinbar grundlos wurden Änderungen im Vergleich zur Romanvorlage vorgenommen, die sicherlich viele Fans des Buches enttäuschen werden. Auch in Sachen Logik und Detailgenauigkeit darf man nicht zu genau hinsehen, ohne dabei einen bitteren Beigeschmack zu bekommen. Die Handlung an sich ähnelt der Schnitzeljagd des Vorgängers und liefert serviert mit etwas religösem Hintergrundwissen kurzweilige Unterhaltung, die durch Actioneinlagen ein wenig aufgewertet wird.
Erfreulich ist hingegen das rundum gelungene Score von Musikgenie Hans Zimmer, dass es jederzeit schafft deutliche Akzente zu setzen und dem Film akustisch seinen Stempel aufzudrücken.
Insgesamt bleibt zu sagen, dass "Illuminati" in Sachen Unterhaltung, Musikscore und in der Besetzung der Nebendarsteller zu punkten weiß. Der Hauptdarsteller Robert Langdon wirkt auf mich viel zu blass, selbst ein 80jähriger Clint Eastwood hätte der Figur mehr Charisma eingehaucht, als Tom Hanks. Auch die Änderungen im Vergleich zum Buch wiegen schwer, so dass ich als Leser der Romanvorlage schon ein wenig enttäuscht bin und maximal 3,5 Sterne vergebe. Für einen Film der sich zumindestens im Vergleich zum "Da Vinci Code - Sakrileg" gesteigert hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Kann der Romanvorlage - wie auch schon "The DaVinci Code" leider nicht im Ansatz das Wasser reichen., 29. Oktober 2009
Cineastische Romanadaptionen haben es immer schwer an ihre, in diesem Fall auch noch außerordentlich erfolgreiche, literarische Vorlage heran zu kommen, ganz klar. Wer den Roman von Dan Brown gelesen hat, kann sich vorstellen, dass das in diesem Fall, wie auch schon bei "Sakrileg - The DaVinci Code" eine noch größere Herausforderung für Drehbuchautor und Regisseur gewesen sein muss - schon allein aufgrund der immensen Länge des Romans und der zahlreichen verschiedenen Schauplätze und Parallelhandlungsstränge. Der Roman ist aufgrund seiner speziellen Machart eine Klasse für sich in der mystisch-historischen Unterhaltungsliteratur und der Film kann das nicht im Ansatz transportieren.
Einerseits schafft es das - gemessen an der Vorlage - stärkstens gekürzte Drehbuch nicht, den sich in der Buchvorlage stetig steigernden Spannungsbogen zu vermitteln und andererseits versagt es bei der schlüssigen Ver- und am Ende Entflechtung der einzelnen Handlungsstränge. Auch die Besetzungsliste ist bei dieser zweiten, großen Dan Brown-Verfilmung suboptimal arrangiert. Den Protagonisten "Robert Langdon" mimt Tom Hanks zwar jetzt etwas überzeugender, als in "The DaVinci Code", aber immer noch viel zu sperrig und unmotiviert. Um die zwar attraktive, aber unterkühlt gemimte, weibliche Hauptrolle ist es nicht viel besser bestellt. Da diese beiden Figuren aber gemäß der Vorlage den weitaus größten Teil der Handlung tragen müssen, kann weder die solide Performance von Armin Müller-Stahl noch die von Ewan McGregor den Film retten. Die übrigen Charaktere werden dem Begriff "Nebenrolle" im Wortsinn gerecht, was vermeidbar gewesen wäre.
War der Vorgänger "The DaVinci Code" aber aufgrund der Kombination aus mystischem Gesamtelement, Filmmusik und der Kameraführung immer noch eine Empfehlung für Fans des Genres, kann man von der filmischen Umsetzung zu "Illuminati - Angels & Demons" nur abraten. Einzig die Filmmusik von Hans Zimmer bereitet wieder pures Vergnügen und die Neu-Adaption der "CheValiers de Sangreal" in dem jetzt vorliegenden Stück "503" ist ein Geniestreich eines filmmusikalischen Sequels.
Dass "Illuminati" auch schon an den Kinokassen und im Übrigen trotz aufwändigster Marketingbemühungen, ebenfalls an den Erfolg des Buches nicht anknüpfen konnte, liegt einfach daran, dass der Roman von einer immens großen Anzahl Menschen gelesen und gewürdigt wurde, die eine bestimmte Erwartung hatten, aber das eher schwache Prequel bereits deutlich erahnen ließ, was sich hier anbahnen würde - q.e.d.
Besonders fatal hat sich die zusätzliche Kürzung des Films - schon in der Kinolänge - auf gut zwei Stunden ausgewirkt. So wird die ohnehin schon zur knappe sog. "Langfassung", die in den Videotheken und als Kauf-DVD erschien, noch mehr zusammengestaucht und schwieriger durchschaubar.
Die Produzenten hätten - und jetzt wiederhole ich mich im Bezug auf das Prequel - gut daran getan, mehr Mut zu beweisen und den Film in einer sehr viel näher am Roman angesiedelten 180 oder 200 Minuten-Fassung zu bringen - dann hätten sie dem Film ein Denkmal gesetzt. Das dies der bessere Weg gewesen wäre, zeigen Werke wie "Titanic", "Der mit dem Wolf tanzt" oder auch "Braveheart", die um ca. 180 Minuten Länge haben; im Falle der Special Edition von "Der mit dem Wolf tanzt" sogar 227 Minuten... - und davon nicht eine Sekunde, die man als "Länge" bezeichnen könnte.
Diese drei letztgenannten Werke unterscheidet aber allen voran ein weiteres Merkmal von "Illuminati". Alle drei entstanden unter der Ägide von besessenen Passionisten ihres Faches: Kevin Costner, Mel Gibson und auch James Cameron haben sich mit diesen drei Werken unsterblich gemacht (Cameron hat sogar seine vollständige Gage für sein Lebensprojekt geopfert) - dies misslingt den Produzenten von "Illuminati" und auch Ron Howard in der Regie ganz einfach mangels Passion, Individualität und erfinderischem Ehrgeiz.
Schade, aber Dan Brown hätte gut daran getan, die Rechte lieber anderweitig zu vermarkten, so aber wiederholt sich die unmotivierte Umsetzung des Vorgängers.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Unterhaltung, 27. Oktober 2009
Ein guter Film, den es wie ich finde lohnt sich anzuschauen!
An die Bücherwürmerspezialisten die wieder meinen über jeden Zweifel erhaben sein: Hallo das ist ein Film und ein Buch ist ein Buch, wann checkt ihr es endlich das ein Film nie wie ein Buch umgesetzt werden kann.Jeder der ein bissel logisch denkt und sein Gehirn einschaltet, dem muss klar sein das eine Romanvorlage die was weiss ich 400-500 Seiten hat, nicht als 2 Stündigen Film umgesetzt werden kann. Deswegen kann man das gar nicht vergleichen . Ich weiss nicht was die Vergleiche immer sollen! Für jeden der das Buch nicht gelesen hat, ist der Film super und wenn es Euch net passt, dann lest Eure dämlichen Bücher aber verschont mich mit Euren unlogischen und Besserwisserischen Kommentaren, weil ja dann jeder Film der von einer Buchvorlage umgesetzt worden ist "nicht spannend genug" ist oder " die hälfte fehlt" Man man echt Du...
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