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Produktinformation
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Der Papst ist gestorben. Nun sind alle Kardinäle nach Rom gekommen, um einen neuen Stellvertreter Gottes zu wählen. Aber ein wahnsinniger Fanatiker entführt vier der aussichtsreichen Kandidaten, um sie nach und nach in vier Kirchen mit Hilfe der vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser umzubringen -- nicht, ohne ihnen ein entsprechendes Brandsymbol der Illuminati auf die Brust zu brennen. Langdon ist der einzige, der den Mörder stoppen kann -- und der gemeinsam mit dem Camerlengo, dem Kammerdiener des verstorbenen Papstes, in der Lage ist, eine Antimaterie-Bombe mit ungeheuerlicher Sprengkraft aufzustöbern, die den Vatikan in Staub verwandeln soll. Gemeinsam mit der Tochter eines ermordeten Physikers macht sich Langdon auf die Suche nach Zeichen der Illuminati an den Kunstwerken im Stadtraum Roms -- bis zum für alle überraschenden Finale ...
Dan Brown arbeitet immer mit ganz ähnlichen Mitteln: Etwas Weltverschwörung, gemischt mit okkulter Magie und (hier äußerst verhaltener) Kritik an der katholischen Kirche, ein bisschen Liebe, überraschenden Wendungen und einem in Atem beraubenden Tempo erzählten Plot. Dabei es ist schon unglaublich, wie glaubwürdig Brown die Erzählstränge miteinander verknüpft und selbst Unwahrscheinliches wie seine aus der Distanz vielleicht etwas abstrus anmutenden kunstgeschichtlichen Theorien zu einem schlüssigen Ganzen zusammen zu fügen vermag. Da kann man als Leser selbst vermeintliche (und innerhalb der Handlung als Taschenspielertricks entlarvte) Wunder wie der Sprung Langdons aus einem mehrere tausend Meter hoch aufgestiegenen Helikopter -- ohne Fallschirm, aber mit einem anderen Hilfsmittel! -- getrost verkraften. Denn der Verstand wird bei der Lektüre sowieso ausgesetzt.
Auch die lange Anlaufphase vieler Thriller, die erst ab Seite 50 zu fesseln verstehen, fällt hier flach: Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite ist da garantiert. Und wenn man Illuminati ausgelesen hat, will man sich sowieso gleich auf den Nachfolgeband Sakrileg stürzen. Wenn man ihn nicht dummerweise schon gelesen hat. --Stefan Kellerer
Mit seiner tiefen, vollen Stimme findet der Sprecher die passende Tonlage für das bemerkenswerte Tempo des Thrillers; daneben verleiht er glaubhaft jeder der zentralen Figuren ein unverkennbares Auftreten. Die gekonnt aufgebaute Spannung -- gerade als nach dem Tod des Papstes die Neuwahl ansteht und das Konklave der Kardinäle statt findet, kann der Assassine der Illuminati dem Vatikan einen tödlichen Schlag versetzen, und die vier Il prefereti entführen, sie stündlich hinrichten und am Ende die Stadt in Nichts auflösen -- hält er mühelos durch!
Mit Illuminati (2000), seinem ersten in Deutschland veröffentlichten Roman, erklomm der ehemalige Englischlehrer Dan Brown schnell die Bestsellerlisten. Das Thema Wissenschaft und Religion ist bereits in seiner Kindheit angelegt: der Vater ist Mathematikprofessor, die Mutter eine bekannte Kirchenmusikerin. Dan Brown, der großes Interesse an europäischer Geschichte hat, lebt mit seiner Frau, einer Kunsthistorikern, in Neuengland.
Fazit: Ein höchst unterhaltsamer Thriller, der durch seine Spannung, das interessante, gut aufbereitete Thema der Illuminati, die musikalische Untermalung und die verständliche Sprache überzeugt!
Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 437 Minuten, 6 CD. --culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Genau diese "literarischen Rezepte" wendet auch Dan Brown in seinem Werk an. Es ist - von einem zu unwahrscheinlichen Ende abgesehen, durchaus spannend. Er ist aber nicht "real" - was gerade das Ende verdeutlicht. Der Zweck, atemberaubende Spannung, die sich immer mehr steigert, aufzubauen, ist voll erfüllt. Auch die einzelnen Kapitel sind recht kurz. Die Charaktere sind dualistisch.
... Lesen Sie weiter... ›In einigen anderen Rezensionen musste ich lesen das die Figuren äußerst platt erfunden sind, "Der super schlaue Held - natürlich Dozent, Held, Kind im Manne, gut gebaut und und und..." - aber ein Schriftsteller kann nicht jedes Mal das Genre neu erfinden. Helden eines Buches sind nun einmal schlauer als die anderen Darsteller.
Wichtig ist, ob der Autor es schafft seine Geschichte mit der nötigen Spannung zu erzählen und das schafft Dan Brown auf jeder einzelnen Seite. Ich hatte Probleme das Buch aus der Hand zu legen, verschlang es in wenigen Tagen. Insbesondere die Faszination über die Brandmerkmale der Illumunati hat mich begeistert. Perfekte Schriftzeichen. Die Geschichte ist in sich schlüssig und die Schnitzeljagd durch das genau beschriebene Rom sehr spannend. Die Hauptfigur "Robert Langdon" wird schnell sympathisch und insbesondere die wissenschaftlichen Erklärungen sind verständlich und nicht verwirrend.
Der Grund warum es von mir keine fünf Sterne gibt sind die kleinen Unstimmigkeiten was Zeitangaben betrifft und die etwas übertriebende Darstellung von fast übermenschlichen Fähigkeiten mit denen Langdon dem Tod von der Schippe springt. Trotzdem : Meine Empfehlung.
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