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Illud Divinum Insanus
 
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Illud Divinum Insanus

Morbid Angel Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (10. Juni 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Season of Mist (Soulfood)
  • ASIN: B004VUP8WK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.285 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. Too Extreme! 6:13EUR 0,99
Anhören  3. Existo Vulgoré 3:59EUR 0,99
Anhören  4. Blades For Baal 4:52EUR 0,99
Anhören  5. I Am Morbid 5:16EUR 0,99
Anhören  6. 10 More Dead 4:51EUR 0,99
Anhören  7. Destructos Vs The Earth 7:15EUR 0,99
Anhören  8. Nevermore 5:07EUR 0,99
Anhören  9. Beauty Meets Beast 4:56EUR 0,99
Anhören10. Radikult 7:37EUR 0,99
Anhören11. Profundis - Mea Culpa 4:05EUR 0,99


Produktbeschreibungen

2011 album from one of the most legendary Death Metal bands ever. Period.

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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von muffy666
Format:MP3-Download
Über die (ab 1995) zunehmend wechselhafte Geschichte von Morbid Angel muss man kein großes Wort mehr verlieren. Die entscheidende Entwicklung ist: Dave Vincent ist wieder da! Ist das gut? Oh ja! Wie wir in den letzten Jahren auf unzähligen YT Videos verfolgen konnten, versprüht der Mann mit dem Charme eines gealterten Kiss-Roadies Charisma und Präsenz, die der Vorgänger Steve Tucker nicht leisten konnte. Stimmlich absolut auf der Höhe brüllt DV sehr akzentuiert und verständlich die unheilvollen Texte in den Orbit und man ist geneigt zu sagen, ja, das ist DER MA-Frontman schlechthin.

Es sei erwähnt, dass ich dennoch die Steve Tucker Werke Formulas und Gateways abwechselnd auf Platz 1 meiner persönlichen MA Charts sehe, weil diese über ein - nach wie vor - unerreichtes songwriterisches und und atmosphärisches Niveau verfügen, das im DM so nur selten - wenn überhaupt - erreicht worden ist.

Nachdem der neue Track "Nevermore" seit Jahren durch die gängigen Videoplattformen gegeistert ist, konnte man sich getrost auf die Platte freuen. Die Single "Existo Vulgoré" untermauerte die Hoffnungen, dass mit dem "I"-Album der ganz große Schlag nach dem in vieler Hinsicht enttäuschenden "Heretic" erfolgen sollte.

Und er erfolgte. Und wieder auch nicht. Die Platte ist im Prinzip zwiegespalten. Zum einen gibts mit den vorgenannten Tracks und "Blades for Baal" und "10 More Dead" Morbid Angel vom Feisten und stilistisch in der vollen Range der ersten vier Alben mit leichtem Schwerpunkt auf "Dominate". Super Sache also! "Beauty Meets Beast" ist etwas weniger zugänglich und etwas spröde arrangiert und passt stilistisch zu am ehesten in den Heretic Kontext, kann aber mit einem sehr gelungenen Endsolo aufwarten.

So weit so gut. Fünf sehr gute bis solide Tracks sind ja schonmal nicht schlecht. Jetzt kommen wir jedoch zu dem "problematischen" Titeln. Das Intro - ok. Ist ein Intro. Und klingt nach ziemlich billigen Synthies und Computerspielmusik a la Warcraft. Naja.

Dann der eigentliche Opener: Too Extreme. Ein eigentlich typisches Morbid Angel Riff, doch was ist mit dem Drumsound los? Sehr elektronisch klingt es, sehr maschinell der Beat. Hat sich Trey einen Scherz erlaubt? Nein, der ganze Song lebt von elektronisch verfremdeten, stakkatohaften Drumbeats. Die Gitarren klingen wie gesamplet, was dem Song insgesamt einen Remix-Character eines eigentlich anders klingenden Titels verleiht. Vom Ansatz klingt die Chose wie die Fear Factory Remixes. Treys Leidenschaft für extreme Elektromusik ist bekannt - musste er diese Leidenschaft gleich beim Opener verbraten? Hätte man den Track nicht als B-Seite verwursten können? Ok. Vielleicht ein Scherz vom Meister. Too Extreme? Nein. Too Doof.

Die beiden folgenden Tracks (Existo, Blades) versöhnen deutlich und die Stimmung geht mit "I Am Morbid" erneut in den Keller. Anbiedernd gemachte Mitklatschhymne, bei der nur noch Zeilen a la "Other Bands play - Morbid Angel... (Verb einsetzen)". Vielleicht hatte Trey auch mal das Bedürfnis einen Song wie K.I.N.G. von Satyricon zu schreiben - mit dem Unterschied, dass letzterer knallt und dieser Titel irgendwie peinlich ist - allerdings hat er bei 2:30 ne ganz nette Bridge. Hüstel.

Mit 10 More Dead gehts versöhnlich weiter, bevor mit Destructos vs The Earth wieder ein "Problemkind" aus den Boxen nörgelt. Der Song ist im Prinzip eine EBM Nummer mit entsprechendem Gesang a la Front 242 oder frühe Project Pitchfork. Im Refrain gibt's sogar lustige Roboterchöre. Eigentlich ganz originell, ich weiss aber nicht, ob ich das von Morbid Angel hören will.

"Nevermore" als der klare Favourit und "10 More Dead" stimmen erneut versöhnlich, bevor mit "Radikult" die wohl am meisten fordernde Nummer der Platte kommt. Sehr experimentell geht's zunächst erneut mit E-Drums und verfremdeten Bass los - um dann definitiv in der Manson-Ecke zu landen, wenngleich aber deutlich extremer. Am Ende gibt's noch schönes Ooh-Aah Gestöhne. Erneut ein Gag oder gnadenlose Anbiederei an einen Trend, der 10 Jahre vorbei ist?

Den totalen Abschuss gibt's mit Mea Culpa. Erneut E-Drums, Synthie-Gitarren. Klingt wie Samael auf 45 rpm. auf Redbull. Nur beknackter. Totalausfall.

Jo. Was machen wir denn mit der Platte auf die wir seit 2003 gewartet haben? Mülltonne? Dafür sind die "guten" Songs zu stark. Kaufen? Dafür sind die übrigen sieben (!) Songs zu schlecht.

Ach mann, Trey. Ich verstehe, dass wir nicht mehr in den Zeiten von Altars of Madness leben, dass man sich entwickelt, dass man neue Einflüsse verarbeitet, blabla. Bitte verstehe DU aber, dass wir den Großteil, der auf dieser Platte zu finden ist, nicht von Dir hören wollen. No hard feelings, ok, Trey?

PS: Das Drumming von Interimsdrummer Tim Yeoung (der auch auf dem Divine Heresy Album einen Mega-Job abgeliefert hat) ist der absolute Wahnsinn und fügt sich nahtlos in den MA Sound (der guten Tracks) ein.

Drei Sterne und Mittelmaß für eine Platte, die man gerne geliebt und zelebriert hätte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kwichybo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Oha, dass muss man erstmal sacken lassen. Der brandneue MORBID ANGEL-Rundling "Illud divinum insanus" - die musikalische Rückkehr des oft vermissten Frontmanns David Vincent - ist ein sehr mutiges Album geworden, das bisher recht zwiespältige Reaktionen hervorgerufen hat. Während die eingefleischten Death-Heads seit einigen Wochen alle Diskussionsforen zum glühen bringen, und letztlich kaum "ein gutes Haar" an der Scheibe lassen, musste ich mir meine persönliche Meinung zum neuen 11-Tracker erst in (teilweise quälender) Dauerrotation erarbeiten. Gut Ding' will schließlich Weile haben.
"Illud divinum insanus" ist weder Meisterwerk noch Rohrkrepierer...dafür aber sicherlich haargenau das Album, das man von MORBID ANGEL am wenigsten erwarten konnte. Der Florida-Vierer hätte auf Nummer sicher gehen können, um der nach neuem Futter lechzenden Fan-Basis ein neues "Altars of madness" oder "Blessed are the sick" zu kredenzen. Doch irgendwie spricht es für MORBID ANGEL, dass sie eben dies nicht (!) getan haben, sondern sich experimentierfreudig auf neuem Parkett bewegen wollen.
Als größtes Wagnis kann relativ schnell herausgestellt werden, dass einige der neuen Songs in der Tat zuuu sehr in die Elektro/Industrial-Ecke drücken, um den urwüchsigen Todesblei-Geist dabei mit Füßen zu treten. Heißester Kandidat für die "Skip"-Taste ist hierbei der Quasi-Opener "Too extreme", der mit seinen nervig-sterilen Techno-Beats am deplaziertesten wirkt, und bei dem man einfach das Gefühl hat, als wollten MORBID ANGEL dem Hörer gleich zu Albumbeginn vor vollendete Tatsachen stellen. Mit dem Kopf durch die Wand! Von ähnlicher Machart sind u.a. der düstere Elektro-Stampfer "Destructos vs. The earth" (naja!) und der teilweise mit tollen Ideen aufwartende Mid-Tempo-Dancer "Radikult" (ungewöhnlich cool!), bei dem sich David Vincent & Co. musikalisch beinahe schon auf RAMMSTEIN-Terrain bewegen. Ein Schlag ins Gesicht - oder doch so etwas wie eine musikalische Neuentdeckung ? Je nach Sichtweise sollte hier jeder sein eigenes Urteil fällen. MORBID ANGEL-untypisch sind diese Songs aber auf jeden Fall. Komplett fehlbesetzt ist hingegen der überdrehte Techno/Grind-Rausschmeißer "Profundis - mea culpa", welcher bei allen Oldschool-Deathern zur Folge haben dürfte, dass sich die Fußnägel irreparabel nach oben rollen - dies täuscht sogar über das penetrante Ohrensausen hinweg. Schwacher Abschluss!
Dabei hätte es sich die Band so einfach machen können, wenn sie stumpf der Gangart des restlichen Songmaterials gefolgt wäre. Denn mit wahnwitzigen Todesblei-Attacken wie "Existo vulgoré" , "Blades for baal" oder dem bereits bekannten "Nevermore" sind MORBID ANGEL auch anno 2011 immer noch erstklassig aufgestellt, und für jeden Freund des gepflegten Knüppel-Sounds relevant. Endlich darf auch musikalisch wieder aus den Vollen geschöpft werden, wobei vor allem die (gewohnt) furiose Schlagzeugarbeit zu überzeugen weiß.
Bei den dezent-verworrenen "10 more dead" und "Beauty meets beast" (grandioses Gitarren-Lead!) drosselt man die Geschwindigkeit hingegen etwas, um die Rüben aller malträtierten Metal-Heads eher im Mid-Tempo abzuschrauben. Größtes Highlight des 11-Trackers ist hingegen der ungewöhnliche Mitgröhl-Stampfer "I am morbid", der in seiner simplen Struktur fast schon lupenrein an JUDAS PRIEST ("Some heads are gonna roll", you know?) erinnert, wobei die Death-Metal-Schlagseite immer noch eindeutig das Sagen hat. Hier dürfen sich die beiden Gitarristen munter die Bälle zuspielen, so dass es eine wahre Freude ist. Doch auch hier gilt: Was den einen freut, daran ärgert sich der nächste...denn speziell das untypische "I am morbid" wird bei vielen MORBID ANGEL-Verehrern als großer Tiefschlag empfunden. Naja, Hauptsache mir gefällts.
Fazit: "Illud divinum insanus" polarisiert die Gemüter nicht zu Unrecht. Denn letztlich ist dies nicht exakt die Scheibe, die sich viele erhofft hatten. Die Elektro-Experimente wirken teilweise recht überambitioniert und sind gewiss nicht jedermanns Sache. Dies könnte sich wohl auch zukünftig als Stolperstein erweisen. Denn mal ernsthaft: Auf einem MORBID ANGEL-Konzert wollen die Fans nun mal die volle Oldschool-Dröhnung von "Maze of torment" , "Where the slime lives" oder "Chapel of ghouls". Auf ein wild-zappelndes "Too extreme" im Zugabenblock könnte ich jedenfalls bestens verzichten. "Illud divimum insanus" ist weder Fisch noch Fleisch...und daher mittelprächtige 3 Sterne wert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mächtig.....^^ 1. Juli 2011
Format:Audio CD
Mich persönlich kümmert es einen feuchten Driet, ob eine Band stilfremde Mittel verwendet, ob sie sich von ihren Wurzeln entfernt und neues, vielleicht nicht unbedingt szeneaffines Terrain betritt.

Um eine Floskel zu bedienen - Musik ist Geschmacksache. Aus diesem Grund kann es grundsätzlich eigentlich keine objektive Definition von GUT/SCHLECHT und gerade im Kontext zur neuen Morbid Angel RICHTIG/Falsch geben. Wem die neue Stilistik nicht gefällt, der soll sich bitte selber ein Instrument schnappen und eine Death Metal Platte nach seinem Geschmack einspielen......

Fakt ist, die neue Morbid Angel rockt, ist schweinedüster und, wie ich es empfinde, überhaupt nicht soooo weit von den alten Scheiben entfernt, wie mancher Rezensent einschlägiger Internetpopelspostillen meint. Das was Morbid Angel immer ausgemacht hat ist endlich, nach all den halbgaren uninspirierten Scheiben wie Heretic und Gateways wieder vorhanden - PURE Macht und Erhabenheit. Morbid Angel haben es überhaupt nicht nötig, sich Konventionen zu unterwerfen - sie schaffen sich ihre eigenen Konventionen und ihren eigenen musikalischen Mikrokosmos.

Fazit :Jedem Freund harter Mucke kann man nur empfehlen, in die neue Platte reinzuhören und sich eine eigene Meinung zu bilden, es lohnt sich.
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