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On Earth, a post-technological group of humans, pampered by servant machines and easy travel via "faxing," begins to question its beginnings. Meanwhile, a team of sentient and Shakespeare-quoting robots from Jupiter's lunar system embark on a mission to Mars to investigate an increase in dangerous quantum fluctuations. On the Red Planet, they'll find a race of metahumans living out existence as the pantheon of classic Greek gods. These "gods" have recreated the Trojan War with reconstituted Greeks and Trojans and staffed it with scholars from throughout Earth's history who observe the events and report on the accuracy of Homer's Iliad. One of these scholars, Thomas Hockenberry, finds himself tangled in the midst of interplay between the gods and their playthings and sends the war reeling in a direction the blind poet could have never imagined.
Simmons creates an exciting and thrilling tale set in the thick of the Trojan War as seen through Hockenberry's 20th-century eyes. At the same time, Simmons's robots study Shakespeare and Proust and the origin-seeking Earthlings find themselves caught in a murderous retelling of The Tempest. Reading this highly literate novel does take more than a passing familiarity with at least The Iliad but readers who can dive into these heady waters and swim with the current will be amply rewarded. --Jeremy Pugh, Amazon.com
Thomas Hockenberry könnte das bestätigen; der Literaturhistoriker, der sein Leben lang an einem amerikanischen Provinz-College desinteressierten Kids Homer näherzubringen versuchte, erwacht - offenbar nach seinem Tod (Hockenberry erinnert sich nur noch in Bruchstücken an sein Leben ausserhalb des Hörsaals)- an einem Ort, an dem Wesen, welche die Gestalt der griechischen Götter angenommen haben, mit irrsinnigem technischen Aufwand den trojanischen Krieg nachspielen - mit echten Griechen und Trojanern, versteht sich. Hockenberry, der einer der Musen unterstellt ist, kommt als Mitglied der sogenannten Schola gwissermassen die Funktion eines Linienrichters zu: Er soll nach Abweichungen zu Homer Ausschau halten; bei seinen Beobachtungen hilft ihm die Technologie der "Götter", welche ihn unter anderem teleportieren und die Gestalt anderer annehmen lässt. Seine Situation ist derart alptraumhaft grotesk, dass er seine Versuchung, den Verlauf des Krieges zu beinflussen, auch angesichts seiner sehr klaren Vorstellungen vom Zorn der Götter, nur schwer unter Kontrolle halten kann...
Andernorts, in ferner Zukunft, entdecken die Moravecs, eine Zivilisation individualistischer Roboter, die sich eine neue Heimat auf den Monden der Gasriesen geschaffen haben und das von Menschen oder deren Nachfolgern bewohnte innere Sonnensystem weitgehend ignorieren, Anhaltspunkte dafür, dass jemand/etwas auf dem Mars Technologien einsetzt, die das gesamte Sonnensystem vernichten könnten. Die Moravecs stellen einen Trupp von Aufklärern zusammen, zu denen auch Orphu von Io gehört, ein entfernt humanoider kleiner Cyborg und Besitzer eines für die Mission auf dem - terraformten und von Meeren bedeckten - Mars wichtigen U-Boots: Orphu ist ein großer Liebhaber menschlicher Literatur, vor allem Shakespeares. Seine Kenntnisse Homers sind aber bescheiden, was er noch bitter bereuen wird...
Ist hier die Rede von ein und demselben Roman? Aber ja. Dan Simmmons, der bereits mit Hyperion und dessen drei Fortsetzungen grandiose und größenwahnsinnige Space Opera geschrieben hatte, hat sich dieses Mal wirklich keine Beschränkungen auferlegt. Seine großartige Geschichte über das Verhältnis von Kunst und Leben, die Macht von Vorbildern und Archetypen und die Frage, was einen Menschen ausmacht sorgt für 700 Seiten fast schon zu cleveren Vergnügens.
Aber mit Illium ist ihm wieder ein Coup gelungen, Wahnsinn! Lesen Sie weiter...
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