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Ilium
 
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Ilium (Taschenbuch)

von Dan Simmons (Autor), Wolfgang Jeschke (Herausgeber), Peter Robert (Übersetzer)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 827 Seiten
  • Verlag: Heyne (1. Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453878981
  • ISBN-13: 978-3453878983
  • Originaltitel: ILIUM.
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 208.314 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dan Simmons -- Schöpfer der Hyperion-Gesänge, preisgekrönter Horror-Autor, Hochliterat im Genregewand: Lange mussten seine Fans auf einen SF-Roman warten, der die Leselust stillen kann, welche die Bände Hyperion und Endymion geweckt hatten. Jetzt endlich ist es soweit.

Ilium ist der erste Teil eines zweibändigen Projekts, das nichts weniger unternimmt, als Homers Epos in einem SF-Kontext neu zu erfinden. Simmons lässt seine Musen drei Fäden spinnen: Auf der ersten Handlungsebene eintausend Jahre in der Zukunft kehrt Thomas Hockenberry, Historiker und Homerkenner des 21. Jahrhunderts als Quantenwesen ins Leben zurück. An seine Vergangenheit kann er sich nur fragmentarisch erinnern. Sein Wissen über die Antike ist jedoch noch vollständig erhalten, und genau darauf kommt es an: Seine neuen Herren sind die Götter des griechischen Pantheons, das sich auf dem Mars-Berg Olympos Mons befindet.

Die zweite Handlungsebene spielt auf der Erde, auf der noch genau eine Million Menschen leben. Sie werden von mechanischen Dienern umsorgt und von den geheimnisvollen »Voynix« betreut. In vieler Hinsicht gleichen die Menschen den »Eloi« aus H. G. Wells‘ Zeitmaschine -- sie sind saft- und kraftlose Dummköpfe, die ihre Zeit damit verbringen, von einer Party zur nächsten zu »faxen«. Der 99jährige Harmann ist da eine Ausnahme. Er möchte mehr über seine Welt herausfinden und über die beiden Ringe, von denen die Erde inzwischen umgeben ist -- dem angeblichen Aufenthaltsort der Menschen nach dem Tode.

Der dritte Handlungsstrang nimmt seinen Anfang auf den Monden des Jupiter, wo so genannte »Moravecs« -- autonome biomechanische Künstliche Intelligenzen -- Erze und andere Rohstoffe abbauen und ihre lange Lebenszeit dazu nutzen, Shakespeare und Proust zu analysieren. Den Moravecs fällt auf, dass auf dem Mars merkwürdige Löcher in das Gewebe der Wirklichkeit gerissen werden -- vermutlich die Folge der unkontrollierten Quantensprünge der dort beheimateten Götter. Daraufhin schicken sie ein Raumschiff zum roten Planeten, um nach Ursachen und Ausmaß der Katastrophe zu forschen und gegebenenfalls etwas dagegen zu unternehmen ...

Ilium ist Science Fiction auf höchstem erzählerischem Niveau. Dan Simmons gelingt es, jede der drei Erzählebenen spannend zu gestalten und ganz allmählich Verbindungslinien zwischen ihnen zu knüpfen. Bezeichnend für ihn ist die Mischung aus modernsten Erkenntnissen der Naturwissenschaften und leidenschaftlicher Neuinterpretation klassischer Literatur. Was auf den ersten Blick absurd klingt, wirkt innerhalb des phantastischen Romankontexts völlig überzeugend.

Ein endgültiges Urteil über Ilium wird sich erst nach dem Erscheinen des abschließenden zweiten Bandes Olympos fällen lassen. Was jetzt schon außer Frage steht: Dan Simmons hat die hohen Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden, erfüllt -- wenn nicht sogar übertroffen. --Hannes Riffel



Pressestimmen

»Dan Simmons schreibt wie ein Gott! Ich kann kaum sagen, wie sehr ich ihn beneide!« Stephen King


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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hockenberry schreibt die Ilias neu , 2. August 2006
Dan Simmons Ilium wird auf drei Handlungsebenen erzählt, die zum Ende der Geschichte hin auf überragende und überraschende Weise zusammenlaufen.
Auf einer Handlungsebene ist der schrullige Held Thomas Hockenberry, ungefragt nach seinem Tod in den Dienst der olympischen Götter gezwungen, damit beschäftigt alles was die Welt über den Krieg von Troja weiß gehörig durcheinander zu bringen. Er schläft mit Helena und hetzt Griechen und Trojaner gegen die allmächtigen Götter auf, was natürlich seitens der launenhaften Götter weder unbemerkt noch ungesühnt bleiben kann.

In einer anderen Zeit und an einem anderen Ort leben die letzten paar Menschen der Erde ein scheinbar paradiesisches Leben. Sie sind arglos und trottelig und beinahe wie Tiere leben sie in den Tag hinein, von einer Party zur nächsten und von einem Geschlechtspartner zum nächsten. Sie haben fast alle Kulturtechniken ihrer Vorfahren verlernt und nehmen die Roboter, die ihnen dienen, ebenso für selbstverständlich wie die Tatsache, dass ihr Leben mit genau 100 Jahren zu Ende ist. Aber als der 99 jährige Harman beschließt Fragen zu stellen und herauszufinden warum er zu den sagenumwobenen Nachmenschen in die Orbitalringe aufsteigen soll und wie es dort aussieht, gerät die scheinbare Idylle seiner Welt plötzlich aus den Fugen. Er und seine Freunde Daeman, Ada und Hannah machen sich auf die Reise und treffen auf Savi eine uralte Frau aus einem vergangenen Zeitalter und diese wiederum stellt den vier Altmenschen den sagenhaften Helden Odysseus vor. Wie er in eine kryostatische Kammer gelangte und dazu noch tausende von Jahren in der Zukunft wieder aufwachte, das weiß nur er allein. Zusammen aber entwerfen die sechs ungewöhnlichen Menschen einen Plan und der wird die arglosen Altmenschen aus ihren paradiesischen Träumen herausreißen und sie mitten in einen herauf dämmernden Krieg hinein stoßen.

Zur gleichen Zeit aber weit entfernt werden von dem Jupitermond Europa aus verblüffend menschliche Roboter, Moravecs genannt, mit der Mission betraut seltsam bedrohliche Erscheinungen auf dem Mars zu untersuchen und im schlimmsten Fall mit einer mächtigen Waffe dagegen anzugehen. Nur zwei Moravecs, nämlich der verträumte Shakespearefan Mahnmut und der realistische Proustverehrer Orphu, überleben diese Mission und entdecken auf dem Mars tatsächlich Haarsträubendes - auch wenn sich auf ihren halbbiologischen Körpern keine Haare befinden. Ihre Mission scheint zum Untergang verurteilt, denn die neu zugezogenen Marsianer - wer immer diese mächtigen Wesen sein mögen - sind über die Einmischung der Moravecs gar nicht erfreut. Aber die Moravecs erhalten beinahe in letzter Sekunde eine unerwartete und ungewöhnliche Unterstützung.

Soweit zur Handlung, die vielschichtig, genial ausgeklügelt und extrem spannend ist.
Es ist ein Hochgenuss sich von Dan Simmons in die sehr realistisch geschilderte Geschichte um den Trojanischen Krieg entführen zu lassen, zu lesen wie jene weltberühmten Helden fühlen, denken, kämpfen und sterben, und man muss nicht unbedingt ein Kenner der Ilias sein, um Simmons tiefsinnigen Humor, sein fundiertes Fachwissen und seinen genialen Erzählstil zu schätzen. Gleichzeitig aber versteht es Simmons diese antike Sage gekonnt in einen spannenden und erschreckenden Science Fiction Epos einzuflechten.

Wertung:
Das ist einer der besten und ambitioniertesten, durchdachtesten und von Wissen und Geist sprühenden Science Fiction, den ich seit Frank Herberts Dune las.
Leider ist der Einstieg in die Geschichte etwas schwerfällig, die ersten hundert Seiten erfordern Durchhaltevermögen, dann aber reißt einen die Spannung vollkommen mit. Auch die langen Zitate aus Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" waren oft ermüdend und trugen nicht unmittelbar zum Gang der Geschichte bei. Andererseits sind viele Bezüge zu Shakespeares Werk "Der Sturm", aus dem wichtige Figuren des Buches wie Prospero, Caliban, Sycorax und Co. stammen, leider nicht näher erläutert. Man sollte also dieses Drama von Shakespeare schon kennen um die geistreichen Andeutungen des Autors zu verstehen.
Und auf jeden Fall muss man sich auch die Fortsetzung "Oplympos" zulegen, wenn man wissen möchte wie der "Trojanische Krieg" ausgeht, und natürlich will man das wissen ;-)- denn wer einmal Dan Simmons, diesem Gott unter den SF-Autoren verfallen ist, der wird ihn immer wieder lesen.
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41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Diese Helena ist es wert, fragt Hockenberry!....., 23. Februar 2006
Von Robert Kopitsch "rwkope" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Um einmal Stephen King zu zitieren: "Dan Simmons schreibt wie ein Gott!"
Noch nie hat mir das Lesen einer Space Opera so viel Spaß gemacht wie im Fall von Ilium.
Zurück zur Geschichte: inmitten der Wirren des Trojanischen Krieges findet sich der ehemalige Philosophie-Professor Thomas Hockenberry wieder. Er hat keine Ahnung wie er dort hingekommen ist, aber er ist da, noch. Im Auftrag der Muse Melete berichtet er dank modernster Technologien live vom Trojanischen Krieg, beinahe schon zu live für seinen Geschmack. Um ihn herum tobt ein Gemetzel wie es die Welt noch nie zuvor gesehen hat. doch halt. Hockenberry ist Experte für Homers Ilias, doch was er sieht entspricht nicht dem was der alte griechische Poet niedergeschrieben hat. Doch wieso?
Hockenberry macht sich auf die Suche nach Antworten. Doch er bleibt nicht unbeobachtet, die Götter des Olymps haben ein Auge auf ihn geworfen.
Währenddessen gehen irgendwo anders in der Galaxis fünf Moravecs, biochemische Cyborgs, auf eine Entdeckungsreise die, die merkwürdigen Vorkommnisse auf dem Mars aufklären sollen. Ihre Reise führt sie zum Olympos Mons, dem höchsten Berg der Galaxis, wo ein schrecklicher Krieg stattfindet.
Zur selben Zeit auf der Erde frönen inzwischen Daeman, Harman und Ada ihren sexuellen Vorlieben, die sie unterwegs auf Odysseus treffen lässt. Der Seefahrer und Kriegsherr unterrichtet sie in „Leben“ und führt sie zu verborgenen Plätzen der Erde, die nur noch von wenigen Menschen bewohnt wird. Dabei stoßen sie auf ein lange gut gehütetes Geheimnis über die Vergangenheit der Menschheit. Eine Odyssee beginnt.
Dan Simmons bisheriges Meisterwerk ist in jeder Hinsicht über alle Zweifel erhaben. Es klotzt wo es muss und kleckert nicht, oder wie wir Österreicher sagen würden, es ist von vorne bis hinten einfach nur geil.
Es ist spannend, unterhaltsam, sexy, intelligent, interessant und obendrein animiert es so manchen zum Lesen der Ilias, mich zum Beispiel.
Daher kann ich Ilium allen Freunden von Space Operas und all jenen die gerne mal einen Blick riskieren wollen, nur ans Herz legen, sie werden es nicht bereuen. Ein echtes Meisterwerk.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wiedermal genial!, 13. Juni 2004
Von Gildenavigator (Halle, ST Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Dan Simmons hat sich wieder einmal selbst übertroffen!

Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft und enthält drei Handlungsebenen.
Thomas Hockenberry, Philosophie-Professor und Homer-Experte wird nach seinem Tod von den griechischen Göttern auserwählt, vom Trojanischen Krieg zu berichten. Nach jahrelangem Dasein als Scholiker, bemerkt er Unterschiede zwischen den aktuell stattfindenen Kriegshandlungen und Homers Illias.

Auf der Erde gibt es nur noch sehr wenige "Altmenschen". Sie leben inmitten einer Technologie, die sie ständig benutzen aber schon lange nicht mehr verstehen. Ihr Dasein erinnert stark an das der Eloy in H.G. Wells' "Zeitmaschine". Nach Ewigkeiten des geruhsamen Lebens, beginnt eine Gruppe dieser "Altmenschen" kritische Fragen zu stellen und ihre Welt zu erkunden.

Im äußeren Bereich des Sonnensystems existieren Maschinenwesen, die einst von der Menschheit ausgeschickt wurden, um neue Rohstoffquellen zu erschließen. Sie bemerken seit einiger Zeit eine merkwürdige Quantenphasenverschiebungsaktivität auf dem Mars, die die Raum-Zeit-Struktur massiv schädigen kann.
Um diese seltsamen Vorgänge aufzuklären, entsenden sie ein Raumschiff.

Das Buch ist extrem spannend geschrieben und enthält auch zahllose Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen. Simmons macht die Sinnlosigket des Krieges und die möglichen Auswirkungen der Handlungen von Einzelpersonen auf geschichtliche Abläufe deutlich. Eine Vielzahl ungeklärter Fragen am Ende des Buches, deutet unmissverständlich auf eine Fortsetzung hin.
Ich kann das nur begrüßen!

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5.0 von 5 Sternen wie immer genial
ich weiss nich aus welcher ecke der meister die story's kratzt. total genial und abgedreht. hail simmons
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Ich bin eine Leseratte und habe schon etliche Bücher aus dem Bereich Science Fiction und Fantasy, aber auch Historisches verschlungen. Lesen Sie weiter...
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1.0 von 5 Sternen einfach nur schlecht
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Leider ist die Geschichte immernoch total langweilig, ich verstehe... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Tobias Burkowski veröffentlicht

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