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Ilias.Odyssee. [Unbekannter Einband]

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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Angst vorm Hexameter! 6. Mai 2005
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Odysseus, der Listenreiche, der große Filou, das erste und größte Schlitzohr der Weltliteratur -- in der Odyssee geht es vor allem um ihn; außerdem -- und das ist einem oft kaum bewusst -- trägt Homer hier auch viele Ereignisse aus dem Trojanischen Krieg mit, die in der Ilias nur angedeutet werden. Vor allem jedoch geht es um Odysseus' Irrfahrten und Abenteuer.
Wer die Odyssee bislang nur aus "für die Jugend bearbeitet[en]" Fassungen kennt, der wird sich erstmal wundern: Homer beginnt sein Epos nicht mit dem Anfang. Nach einer Art Vorspiel auf dem Olymp erfährt man: Odysseus ist glücklich bei den Phäaken gelandet, seine Heimat Ithaka ist nicht mehr weit. Am Hof der Phäakenkönigs erzählt er seine Abenteuer; die meisten Leser werden sich erinnern: Die Blendung des Polyphem, die Fahrt zwischen Scylla und Charybdis, die Sirenen und Kirke... und noch vieles mehr, das man nicht mehr so genau in Erinnerung hat. Eingeschoben sind Passagen, in denen es um seine Frau Penelope und seinen Sohn Telemach geht. Schließlich segelt Odysseus nach Ithaka weiter, doch einfach machen ihm die Götter die Heimkehr nicht. Erst muss er noch der vielen Freier Herr werden, die seit Jahren Penelope belagern...
Wie man sieht, greift bereits der erste Epiker der europäischen Literatur zu ausgefuchsten Mitteln, um seine Geschichte noch spannender zu machen, als sie es ohnehin schon ist. Aber nicht nur das: Im Gegensatz zur Ilias geht es in der Odyssee nicht um Heldentaten. Nicht der Kraftmeier Polyphem siegt, sondern der Fuchs Odysseus. Schon die Einleitung der Odyssee ist geprägt von List und Witz -- ja, richtig gelesen: Witz!
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Wiederbegegnung mit Hexametern 4. November 2007
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Vorgesehen war es ja nicht, mich nach Jahren wieder einmal in die Odyssee zu vertiefen. Aber da ich mich beruflich mit dieser antiken Heldensaga beschäftigen musste, suchte ich eben in der Buchhandlung nach einer ungekürzten Ausgabe, die zudem keine prosaischen Veränderungen enthalten durfte. Die Empfehlung der kundigen Verkäuferin gebe ich nun in der Form einer Amazon-Rezension gerne weiter. Dabei verzichte ich allerdings auf inhaltliche Bemerkungen, gehe ich doch davon aus, dass allfällige Interessenten Odysseus weder für einen Badezusatz, noch für eine neue Luxuslimousine halten.

Mein Anliegen ist es, potenziellen Käufern die Angst vor einer Hexameter-Übersetzung zu nehmen. Die Lektüre ist viel einfacher, als mich schulische Erinnerungen erwarten liessen. Offenbar hatte mein Lehrer damals zu Recht so für Heinrich Voss geschwärmt. Klar kenne ich auch die Schwab'sche Fassung, aber wieder Mal mit Versen in Berührung zu kommen, war bei solcher Sprachleistung einfach schön.

Mein Fazit: Wer nicht eine der zahlreichen Prosaübersetzungen lesen will, kommt um die Hexameter-Version um Heinrich Voss kaum herum. Mir machte die Lektüre Spass. Schön, wenn meine Empfehlung dazu beiträgt, auch anderen die Befürchtung zu nehmen, Verse zu lesen, sei zwingend öde, schwierig und langweilig.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voß und seine Zeit im Hinterkopf behalten 3. November 2011
Format:Taschenbuch
Sicher, Voß schrieb in den Jahren 1781/1793 in einem für uns heute fremd wirkenden Deutsch. Deshalb habe ich das dtv-Buch für Studienzwecke gekauft. Wer also die Ilias und die Odyssee als hochdeutsche, halbwegs zeitgemäße und unterhaltsame Bettlektüre haben will, greife zu Gustav Schwab: "Die schönsten Sagen des klassischen Altertums". Zu den 1-Stern-Kritikern muss sagen, dass die Übersetzungen von Voß seinerzeit ein voller Erfolg waren und selbst von Goethe für seinen Achilleis herangezogen wurden. Diese Übersetzungen dann 230 Jahre später mit einem einzigen Stern zu bemängeln, erscheint mir nicht angebracht. Wäre ich derselben Auffassung, wie diese Kritiker, dann hätte es für mich nur geheißen: "Ist nicht mein Ding". Auf eine Rezension hätte ich in diesem Fall verzichtet.
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31 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker - sollte man gelesen haben 2. November 2004
Format:Taschenbuch
Die Handlung von Ilias und Odyssee sollten weitgehend bekannt sein, also klammere ich sie aus und widme mich der Frage, warum Sie dieses Buch gelesen haben sollten:
Zunächst einmal handelt es sich um die älteste überlieferte Dichtung des Abendlandes, was die Sache schon einmal aus literaturhistorischen Gesichtspunkten aus interessant macht.
Zweitens liest sich das Werkl in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß auch noch sehr gut. Man benötigt zwar einige Zeit um in diesen Stil hineinzufinden, aber ich habe es mir, ehrlich gesagt, schlimmer vorgestellt. Manches ist zwar schwer verständlich, aber nie verliert man den Faden. Und die Sprache ist wunderschön, wenn man sich einmal an sie gewöhnt hat.
Drittens ist die Geschichte selbst fesselnd, klassische Heldenepen, die strahlende Taten vollbringen und zu Göttern Kontakt haben. Da kommt Stimmung auf!
Viertens finden sich auch einige interessante Gedanken sowohl in Ilias als auch in der Odyssee - Gedanken, auf die mich ein Professor für alte Geschichte gestoßen hat. So findet man erste Ansätze und Überlegungen zu Recht und Ordnung, zu Leadership-Qualitäten und zu der Frage: Wie muss ein Mensch leben? Was ist ein ordentliches Leben? Diese Überlegungen werden von Homer skizziert - man wird zwar nicht mit der Nase darauf gestoßen, aber durch ein bisschen Geistesarbeit findet man schon hin.
Und fünftens ist der Preis für die beiden Werke sehr attraktiv - wenn man sich die Ilias und die Odyssee einzeln zulegen möchte, dann wird man erheblich mehr dafür ausgeben müssen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Antike
Ich hatte mir mehr erwartet, leider ohne Transfer in die Moderne Sprache, so dass es etwas schwierig war zum lesen
Vor 6 Monaten von Verena Augenstein veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Interessante Handlung - schwierig zu lesen
Für ganze Generationen gehörten die beiden Werke von Homer zum Standard, den man als gelehrte Person zu lesen hatte, wenn nicht gar auswendig zu lernen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von E. Weiß veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nur für Literaturfreaks
Sehr schwer zu lesen. Obwohl mich das Thema interessiert habe ich unterwegs aufgegeben. Werde mich zukünftig an Autoren halten, die Homers Werk "aufgepeppt" haben.
Vor 9 Monaten von robby veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker
Ist einer der Klassiker der Weltliteratur.
Es liest sich auf meinem Androiden mit 10"-Display sehr sehr gut über die Kindle-App.
Vor 13 Monaten von A. Hahnfeld veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der ultimative Tipp gegen Langeweile
Ich studiere Philosophie und für ein erfolgreiches Studium, sollten Sie Homer gelesen haben, weil jegliche Ideen auf ihm aufbauen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2012 von XXX
1.0 von 5 Sternen Die Homer-Krankheit Voss
Die Homerübersetzung von Voss (18. Jahrhundert) hat Geschichte geschrieben. Sie ist die erste, von der man zur damaligen Zeit sagen konnte, die Übersetzung des Hexameters... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2011 von H. Mayer
1.0 von 5 Sternen Nichts für den interessierten Laien
Da das Buch in den vorhandene Rezensionen nur gelobt wurde, entstand bei mir der Eindruck, dieses Buch könne auch von jemandem mit Vergnügen gelesen werden, der sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Georgson
5.0 von 5 Sternen packend & bewegend
Erst nach dem Kommentar einer netten Bekanntschaft über die lesbarkeit "geht schon" hat mich der Ergeiz gepackt diesen Seremon anzugehen - und habe es nicht bereut! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2007 von Henrich Heil
5.0 von 5 Sternen Ein Hauptwerk der abendländischen Literatur.
Homers gewaltiges Epos ist eines der Hauptwerke der gesamten Literatur des Abendlandes. Seine Wirkung ist kaum zu ermessen. Lesen Sie weiter...
Am 3. September 1999 veröffentlicht
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