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Ilias · Odyssee
 
 
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Ilias · Odyssee [Taschenbuch]

Homer , Johann Heinrich Voß
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423130008
  • ISBN-13: 978-3423130004
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,9 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wenn Werke der Weltliteratur unsterblich genannt werden können, so die im 8. vorchristlichen Jahrhundert entstandenen Dichtungen Homers: ›Ilias‹ und ›Odyssee‹.

In 24 Gesängen schildert die ›Ilias‹ die Endphase des zehnjährigen Kampfes um Troja. Im Mittelpunkt der breit angelegten dramatischen Handlung steht der von Agamemnon in seiner Ehre verletzte Achilleus. Homer schöpfte zwar aus dem reichen Fundus mündlicher Überlieferung, konzentrierte jedoch alle kompositorischen und stilistischen Mittel auf ein Zentralmotiv, den Zorn des Achilleus, so daß bereits die ›Ilias‹ eine Dichtung von überraschender Individualität ist.

Die abenteuerlichen Irrfahrten und die glückliche Heimkehr des Königs Odysseus besingt Homer in seinem zweiten Epos. Im Vergleich zum düster-vitalen Achilleus in der ›Ilias‹ schildert Homer in der ›Odyssee‹ einen Helden neuer Art. Der »erfindungsreiche« Odysseus, der »göttliche Dulder« verkörpert ein Humanitätsideal, das sich in der Folgezeit durch die ganze abendländische Philosophie zieht. Ende des 18. Jahrhunderts schuf Johann Heinrich Voß eine schon klassisch gewordene Versübersetzung der Homerischen Epen, die bis heute nicht überholt wurde und die der vorliegenden Ausgabe zugrundeliegt.

Über den Autor

Homeros, griechischer Epiker, wurde wahrscheinlich im 8. Jahrhundert vor Chr. geboren und starb auf Ios. Die großen Epen ›Ilias‹ und ›Odyssee‹ werden ihm zugeschrieben.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Vorgesehen war es ja nicht, mich nach Jahren wieder einmal in die Odyssee zu vertiefen. Aber da ich mich beruflich mit dieser antiken Heldensaga beschäftigen musste, suchte ich eben in der Buchhandlung nach einer ungekürzten Ausgabe, die zudem keine prosaischen Veränderungen enthalten durfte. Die Empfehlung der kundigen Verkäuferin gebe ich nun in der Form einer Amazon-Rezension gerne weiter. Dabei verzichte ich allerdings auf inhaltliche Bemerkungen, gehe ich doch davon aus, dass allfällige Interessenten Odysseus weder für einen Badezusatz, noch für eine neue Luxuslimousine halten.

Mein Anliegen ist es, potenziellen Käufern die Angst vor einer Hexameter-Übersetzung zu nehmen. Die Lektüre ist viel einfacher, als mich schulische Erinnerungen erwarten liessen. Offenbar hatte mein Lehrer damals zu Recht so für Heinrich Voss geschwärmt. Klar kenne ich auch die Schwab'sche Fassung, aber wieder Mal mit Versen in Berührung zu kommen, war bei solcher Sprachleistung einfach schön.

Mein Fazit: Wer nicht eine der zahlreichen Prosaübersetzungen lesen will, kommt um die Hexameter-Version um Heinrich Voss kaum herum. Mir machte die Lektüre Spass. Schön, wenn meine Empfehlung dazu beiträgt, auch anderen die Befürchtung zu nehmen, Verse zu lesen, sei zwingend öde, schwierig und langweilig.
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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Odysseus, der Listenreiche, der große Filou, das erste und größte Schlitzohr der Weltliteratur -- in der Odyssee geht es vor allem um ihn; außerdem -- und das ist einem oft kaum bewusst -- trägt Homer hier auch viele Ereignisse aus dem Trojanischen Krieg mit, die in der Ilias nur angedeutet werden. Vor allem jedoch geht es um Odysseus' Irrfahrten und Abenteuer.
Wer die Odyssee bislang nur aus "für die Jugend bearbeitet[en]" Fassungen kennt, der wird sich erstmal wundern: Homer beginnt sein Epos nicht mit dem Anfang. Nach einer Art Vorspiel auf dem Olymp erfährt man: Odysseus ist glücklich bei den Phäaken gelandet, seine Heimat Ithaka ist nicht mehr weit. Am Hof der Phäakenkönigs erzählt er seine Abenteuer; die meisten Leser werden sich erinnern: Die Blendung des Polyphem, die Fahrt zwischen Scylla und Charybdis, die Sirenen und Kirke... und noch vieles mehr, das man nicht mehr so genau in Erinnerung hat. Eingeschoben sind Passagen, in denen es um seine Frau Penelope und seinen Sohn Telemach geht. Schließlich segelt Odysseus nach Ithaka weiter, doch einfach machen ihm die Götter die Heimkehr nicht. Erst muss er noch der vielen Freier Herr werden, die seit Jahren Penelope belagern...
Wie man sieht, greift bereits der erste Epiker der europäischen Literatur zu ausgefuchsten Mitteln, um seine Geschichte noch spannender zu machen, als sie es ohnehin schon ist. Aber nicht nur das: Im Gegensatz zur Ilias geht es in der Odyssee nicht um Heldentaten. Nicht der Kraftmeier Polyphem siegt, sondern der Fuchs Odysseus. Schon die Einleitung der Odyssee ist geprägt von List und Witz -- ja, richtig gelesen: Witz! -- Die olympischen Götter beraten über das weitere Schicksal des Odysseus, der noch immer nicht heimgekehrt ist, und nach dem Willen seines göttlichen Erzfeindes Poseidon würde er das auch nie tun. Nun ist aber Poseidon auf Dienstreise (er nimmt ein Opfer im entfernten Äthiopien entgegen), also können seine Kollegen ihm eins auswischen... Auch die List, mit der Polyphem besiegt wird ("Mein Name ist Niemand" -- "Niemand hat mich beraubt! Niemand hat mich geblendet!"), ist viel zu schön, als dass man sie den Linguisten überlassen dürfte, denen sie als hilfreiches Beispiel zur Erklärung mancher komplizierter Sachverhalte dient. Und warum wohl verwandelt Kirke die Männer in Schweine? (Hehehe)
Die Odyssee ist x-mal übersetzt worden, und zweifellos gibt es zahlreiche gelungene Prosa-Übersetzungen. Trotzdem empfehle ich die Hexameter-Übersetzung von Voss. Und das nicht nur, weil ein Epos auch von seinem Rhythmus lebt, den keine noch so gelungene Prosa ersetzen kann. Sondern auch, weil Voss die Sprache fast wie einen Pinsel benutzt, er malt mit Worten, und viele seiner "Bilder" setzen sich für immer im Gedächtnis fest. Sei es die "rossenährende Argolis" oder die "rosenfingrige Eos" (Eos war die Göttin der Morgenröte), sei es noch so viel anderes. Und man lasse sich nicht von der auf den ersten Blick ein wenig fremd wirkenden Versform einschüchtern. Man leist sich schneller ein, als man denkt! Nach einer Stunde Voss-Lektüre redet man selber in Hexametern, wenn man nicht aufpasst.
Es könnte also durchaus sein, dass man abends zu lesen anfängt, und aufhört, wenn Eos mit Rosenfingern den irrenden Leser in die Gegenwart zurückholt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Homer-Krankheit Voss 27. April 2011
Von H. Mayer
Format:Taschenbuch
Die Homerübersetzung von Voss (18. Jahrhundert) hat Geschichte geschrieben. Sie ist die erste, von der man zur damaligen Zeit sagen konnte, die Übersetzung des Hexameters sei gelungen. Eine historische Leistung in der deutschen Literaturgeschichte!

Vom heutigen Standpunkt aus befriedigt natürlich Voss in keiner Weise. Über 200 Jahre an Forschung sind darüber hinweggerollt. Also ist die Übersetzung an vielen Stellen einfach falsch. Die Sprache schmeckt nach Goethezeit und ist ungeeignet uns eine Idee von Homers Sprache zu vermitteln.

Warum die Herausgeber noch immer auf Voss' Übersetzung zurückgreifen, mag mit Bequemlichkeit zu tun haben: Die Rechte sind abgelaufen - und sie hat einen guten Ruf. Jedenfalls ist Voss' Übersetzung nur was für Literaturhistoriker.

Wollen Sie Homer kennenlernen und sind nicht an Voss interessiert, greifen Sie zu einer anderen Übersetzung. Z.b. zu der von Thassilo von Scheffer.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Der ultimative Tipp gegen Langeweile
Ich studiere Philosophie und für ein erfolgreiches Studium, sollten Sie Homer gelesen haben, weil jegliche Ideen auf ihm aufbauen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von XXX veröffentlicht
Voß und seine Zeit im Hinterkopf behalten
Sicher, Voß schrieb in den Jahren 1781/1793 in einem für uns heute fremd wirkenden Deutsch. Deshalb habe ich das dtv-Buch für Studienzwecke gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Adi Benter veröffentlicht
Nichts für den interessierten Laien
Da das Buch in den vorhandene Rezensionen nur gelobt wurde, entstand bei mir der Eindruck, dieses Buch könne auch von jemandem mit Vergnügen gelesen werden, der sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Georgson
packend & bewegend
Erst nach dem Kommentar einer netten Bekanntschaft über die lesbarkeit "geht schon" hat mich der Ergeiz gepackt diesen Seremon anzugehen - und habe es nicht bereut! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2007 von Henrich Heil
Ein Klassiker - sollte man gelesen haben
Die Handlung von Ilias und Odyssee sollten weitgehend bekannt sein, also klammere ich sie aus und widme mich der Frage, warum Sie dieses Buch gelesen haben sollten:

Zunächst... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 2. November 2004 von Thomas Muehlfellner
Ein Hauptwerk der abendländischen Literatur.
Homers gewaltiges Epos ist eines der Hauptwerke der gesamten Literatur des Abendlandes. Seine Wirkung ist kaum zu ermessen. Lesen Sie weiter...
Am 3. September 1999 veröffentlicht
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