Il Divo |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Top-Alben von Il Divo (Alle Alben anzeigen)› Alle 22 Alben von Il Divo anzeigen MP3-Download-Bestseller von Il Divo
|
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.
BiografieAls Il Divo am 12. Mai 2011 im Rahmen der „Classic Brit Awards” in der Londoner Royal Albert Hall als „Artist of the Decade“ geehrt wurden, würdigte die Akademie damit nicht zuletzt den sensationellen Erfolg des Quartetts, der seit ihrem selbstbetitelten Multiplatin-Debütalbum aus dem Jahr 2004 ungebrochen ist. In den vergangenen sieben Jahren beeindruckten die vier Sänger jedoch nicht nur mit großen Charterfolgen (drei ihrer vier bislang veröffentlichten Alben schafften den Sprung auf Platz eins der britischen Hitlisten), stets blieben sie auch ihrer künstlerischen Mission treu, angetrieben ... Lesen Sie mehr
Als Il Divo am 12. Mai 2011 im Rahmen der „Classic Brit Awards” in der Londoner Royal Albert Hall als „Artist of the Decade“ geehrt wurden, würdigte die Akademie damit nicht zuletzt den sensationellen Erfolg des Quartetts, der seit ihrem selbstbetitelten Multiplatin-Debütalbum aus dem Jahr 2004 ungebrochen ist. In den vergangenen sieben Jahren beeindruckten die vier Sänger jedoch nicht nur mit großen Charterfolgen (drei ihrer vier bislang veröffentlichten Alben schafften den Sprung auf Platz eins der britischen Hitlisten), stets blieben sie auch ihrer künstlerischen Mission treu, angetrieben vom Wunsch und Willen, ihre große Leidenschaft mit der Welt zu teilen und ihrem unbeugsamen Glauben an die Macht der Musik, Menschen weltweilt zusammen zu führen. Das Rekorde brechende Klassik-Crossover-Quartett, bestehend aus dem Schweizer Tenor Urs Bühler, dem spanischen Bariton Carlos Marin, dem französischen Popsänger Sebastien Izambard und dem US-Tenor David Miller, fand sich 2003 zusammen. Die Besetzung war das Ergebnis einer intensiven Suche des britischen Musikproduzenten Simon Cowell, der die Vision eine Gesangsgruppe hatte, die im Zusammenspiel ihrer Stimmen musikalische Magie entfachen vermochte. In den sechs Jahren, die ihrem sensationellen Durchbruch folgten, entwickelten sich Il Divo sowohl hinsichtlich Plattenproduktionen als auch in punkto Live-Performance ständig weiter – ein Weg, auf dem sie von Millionen von Fans auf der ganzen Welt begleitetet wurden. Angesichts von 25 Millionen verkauften Alben, 150 Gold- und Platin-Auszeichnungen, über zwei Millionen Konzertbesuchern, einem Auftritt vor Milliarden TV-Zuschauern bei der Eröffnung der Fußball-WM 2006 und dem einzigen Klassik-Crossover-Album, das jemals die Spitze der US-Charts erreichte („Ancora“, 2006), könnte man es den vier Musikern durchaus nachsehen, wenn sie es in Betracht zögen, sich für absehbare Zeit auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Doch das würde nicht zu Il Divo passen. „Wir versuchen, die Sache immer wieder ein Stück voran zu bringen, ein nächst höheres Level zu erreichen“, erklärt Urs. „Jedes Mal, wenn wir etwas Neues anfangen, wollen wir es noch besser machen. Und wir schaffen es, dass uns das auch gelingt – eine Tatsache, die mich immer wieder mit großer Befriedigung erfüllt.“ Das neue Album, sagt er, „ist wesentlich ernsthafter und reifer. In den vergangenen Jahren gab es einige Gesangsgruppen, die versucht haben, zu machen, was wir tun. Wir mussten uns also verändern, oder es wäre für uns - und das Publikum - nicht mehr interessant gewesen.“ Entschlossen stellen sich Il Divo also den neuen Herausforderungen und ihr Weg nimmt einmal mehr eine neue Richtung. Carlos, David, Sebastien und Urs verbrachten die vergangenen achtzehn Monate im Studio, um jenes Album aufzunehmen, das im November 2011 erscheinen wird und ein weiteres Kapitel in ihrer außergewöhnlichen Geschichte aufschlägt: „Wicked Game“. „Die Frage war: wie können wir uns verbessern? Wir stellten uns vor, dass Il Divo ein völlig neues Projekt sei. Wir investierten sehr viel Zeit, Leidenschaft und Kreativität“, beschreibt Sebastien die Befindlichkeit in der Gruppe vor den Studio-Sessions. „Der Aufnahmeprozess war unglaublich“, erklärt Carlos, „man kann die Weiterentwicklung auf dem Album hören. Und die Art, wie das Zusammenspiel zwischen uns eine Magie entfacht. Dieser Zauber ist stärker als jemals zuvor.“ Urs gibt einen Ausblick, was man musikalisch und konzeptionell von dem neuen Album, dass u.a. Neubearbeitungen des Chris Issak-Hits „Wicked Game“ und des Roy-Orbison-Klassikers „Crying“ enthält, erwarten darf. „Wir haben eine Adaption von Samuel Barbers ‚Adagio for Strings’ mit einem neuen Refrain aufgenommen“, verrät er, „es klingt unglaublich dramatisch. Das gesamte Album ist in dieser Art: wir haben Songmaterial entwickelt, das seine Wurzeln in klassischen Streicher- und Piano-Stücken hat. Ein anderer neuer Song basiert z.B. auf Beethovens ‚Mondscheintsonate’. Harmonisch ist das natürlich sehr viel interessanter.“ Mit ihrer ersten Veröffentlichung vor sieben Jahren stellten Il Divo all jene vor Probleme, die nicht glücklich sind, wenn sie Musik nicht in eine Schublade stecken können. Welchem Genre sollte man sie zuordnen? Oper? Pop-Oper? Oder gar Musik-Theater? Eine derartige Rubrizierung war jedoch von vornherein zum Scheitern verurteilt und verfehlte den Kern des Ganzen, insbesondere die verschiedenen Talente, die jeder einzelne beisteuerte, fundamental. Urs‘ Background z.B. - einerseits die klassische Gesangsausbildung, andererseits die Erfahrungen als Sänger einer Heavy-Metal-Band in seiner Teenagerzeit (er ist heute noch ein leidenschaftlicher Gitarrist). Oder Sebastiens Karriere als Popsänger (er stand einst auf Platz eins der französischen Single-Charts und fühlt sich dem Genre nach wie vor eng verbunden) und Schauspieler. Und Carlos‘ nahezu lebenslängliche Passion für Musical und Bel Canto (er veröffentlichte bereits zwei Alben, bevor er zehn war). Dazu Davids intensive Opernausbildung und seine anschließenden Engagements in Opern und Musicals (u.a. eine Hauptrolle in Baz Luhrmanns „La Bohème“ am Broadway). Bereits ein oberflächlicher Blick auf die Lebensläufe der Musiker genügt, um zu erkennen, welche in dieser Häufung seltenen Schatz an Erfahrung, Stilvielfalt und Expertise Il Divo vereint. Es spricht einiges für Davids These, nach der Menschen auf emotionale Weise auf Musik reagieren und dass es viel wahrscheinlicher ist, dass man sich von ihr fesseln lässt, als das man sich in Diskussionen über ihre Etikettierung verstricken möchte. „Auf dem neuen Album”, sagt er, „setzen wir alle vier natürlich klassische Techniken ein. Und, was noch wesentlicher ist, wir bewegen uns in einer filmisch-dramatischen Richtung, die fast schon ins Opernhafte geht.“ Doch ihre Musik ist weder nur Oper, nur Pop oder nur irgendetwas, ergänzt David. „Bei Il Divo geht es um Kommunikation, Gefühl und Leidenschaft“, sagt er. „In jedem Fall“, lacht Urs, „bringt es die Puristen aus der Fassung, wenn man Genre-Grenzen verwischt – aber das ist ja nichts Schlechtes.“ Alle vier sind extrem begeistert vom neuen Album. Und alle vier vergessen auch nie die Liebe und Loyalität, die ihnen ihre Fans ununterbrochen entgegen bringen. „Das ist unser größter Erfolg“, sagt Sebastien, „bedeutender als jeder Award: die Fans zu erleben. Und sie sind immer noch da, auch nach sechs Jahren.“ Was Il Divo nach Davids Ansicht von anderen Bands unterscheidet, ist die „Bandbreite an Farbe, die unsere vier Stimmen haben.“ Es ist das Gefühl, die Schönheit und die Kraft dieser Stimmen, dieser „Farben“, und die Tatsache, dass diese Gruppe keinen Stillstand, die erklärt, warum Il Divo und ihre Fans diesen Weg gemeinsam bestreiten, glaubt er. „Unsere Fans werden sich an unserem neuen Album genau so erfreuen wie wir selbst“, prophezeit Urs. „Ich denke, es ist das Beste, was wir je gemacht haben“, ergänzt er strahlend. Man hat das Gefühl, sie können es nicht erwarten, wieder an die Arbeit zu dürfen. Doch der Begriff scheint Carlos überhaupt nicht zu gefallen. „Das ist nicht Arbeit“, lächelt er, „das ist eine Passion!“ Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.
Als Il Divo am 12. Mai 2011 im Rahmen der „Classic Brit Awards” in der Londoner Royal Albert Hall als „Artist of the Decade“ geehrt wurden, würdigte die Akademie damit nicht zuletzt den sensationellen Erfolg des Quartetts, der seit ihrem selbstbetitelten Multiplatin-Debütalbum aus dem Jahr 2004 ungebrochen ist. In den vergangenen sieben Jahren beeindruckten die vier Sänger jedoch nicht nur mit großen Charterfolgen (drei ihrer vier bislang veröffentlichten Alben schafften den Sprung auf Platz eins der britischen Hitlisten), stets blieben sie auch ihrer künstlerischen Mission treu, angetrieben vom Wunsch und Willen, ihre große Leidenschaft mit der Welt zu teilen und ihrem unbeugsamen Glauben an die Macht der Musik, Menschen weltweilt zusammen zu führen. Das Rekorde brechende Klassik-Crossover-Quartett, bestehend aus dem Schweizer Tenor Urs Bühler, dem spanischen Bariton Carlos Marin, dem französischen Popsänger Sebastien Izambard und dem US-Tenor David Miller, fand sich 2003 zusammen. Die Besetzung war das Ergebnis einer intensiven Suche des britischen Musikproduzenten Simon Cowell, der die Vision eine Gesangsgruppe hatte, die im Zusammenspiel ihrer Stimmen musikalische Magie entfachen vermochte. In den sechs Jahren, die ihrem sensationellen Durchbruch folgten, entwickelten sich Il Divo sowohl hinsichtlich Plattenproduktionen als auch in punkto Live-Performance ständig weiter – ein Weg, auf dem sie von Millionen von Fans auf der ganzen Welt begleitetet wurden. Angesichts von 25 Millionen verkauften Alben, 150 Gold- und Platin-Auszeichnungen, über zwei Millionen Konzertbesuchern, einem Auftritt vor Milliarden TV-Zuschauern bei der Eröffnung der Fußball-WM 2006 und dem einzigen Klassik-Crossover-Album, das jemals die Spitze der US-Charts erreichte („Ancora“, 2006), könnte man es den vier Musikern durchaus nachsehen, wenn sie es in Betracht zögen, sich für absehbare Zeit auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Doch das würde nicht zu Il Divo passen. „Wir versuchen, die Sache immer wieder ein Stück voran zu bringen, ein nächst höheres Level zu erreichen“, erklärt Urs. „Jedes Mal, wenn wir etwas Neues anfangen, wollen wir es noch besser machen. Und wir schaffen es, dass uns das auch gelingt – eine Tatsache, die mich immer wieder mit großer Befriedigung erfüllt.“ Das neue Album, sagt er, „ist wesentlich ernsthafter und reifer. In den vergangenen Jahren gab es einige Gesangsgruppen, die versucht haben, zu machen, was wir tun. Wir mussten uns also verändern, oder es wäre für uns - und das Publikum - nicht mehr interessant gewesen.“ Entschlossen stellen sich Il Divo also den neuen Herausforderungen und ihr Weg nimmt einmal mehr eine neue Richtung. Carlos, David, Sebastien und Urs verbrachten die vergangenen achtzehn Monate im Studio, um jenes Album aufzunehmen, das im November 2011 erscheinen wird und ein weiteres Kapitel in ihrer außergewöhnlichen Geschichte aufschlägt: „Wicked Game“. „Die Frage war: wie können wir uns verbessern? Wir stellten uns vor, dass Il Divo ein völlig neues Projekt sei. Wir investierten sehr viel Zeit, Leidenschaft und Kreativität“, beschreibt Sebastien die Befindlichkeit in der Gruppe vor den Studio-Sessions. „Der Aufnahmeprozess war unglaublich“, erklärt Carlos, „man kann die Weiterentwicklung auf dem Album hören. Und die Art, wie das Zusammenspiel zwischen uns eine Magie entfacht. Dieser Zauber ist stärker als jemals zuvor.“ Urs gibt einen Ausblick, was man musikalisch und konzeptionell von dem neuen Album, dass u.a. Neubearbeitungen des Chris Issak-Hits „Wicked Game“ und des Roy-Orbison-Klassikers „Crying“ enthält, erwarten darf. „Wir haben eine Adaption von Samuel Barbers ‚Adagio for Strings’ mit einem neuen Refrain aufgenommen“, verrät er, „es klingt unglaublich dramatisch. Das gesamte Album ist in dieser Art: wir haben Songmaterial entwickelt, das seine Wurzeln in klassischen Streicher- und Piano-Stücken hat. Ein anderer neuer Song basiert z.B. auf Beethovens ‚Mondscheintsonate’. Harmonisch ist das natürlich sehr viel interessanter.“ Mit ihrer ersten Veröffentlichung vor sieben Jahren stellten Il Divo all jene vor Probleme, die nicht glücklich sind, wenn sie Musik nicht in eine Schublade stecken können. Welchem Genre sollte man sie zuordnen? Oper? Pop-Oper? Oder gar Musik-Theater? Eine derartige Rubrizierung war jedoch von vornherein zum Scheitern verurteilt und verfehlte den Kern des Ganzen, insbesondere die verschiedenen Talente, die jeder einzelne beisteuerte, fundamental. Urs‘ Background z.B. - einerseits die klassische Gesangsausbildung, andererseits die Erfahrungen als Sänger einer Heavy-Metal-Band in seiner Teenagerzeit (er ist heute noch ein leidenschaftlicher Gitarrist). Oder Sebastiens Karriere als Popsänger (er stand einst auf Platz eins der französischen Single-Charts und fühlt sich dem Genre nach wie vor eng verbunden) und Schauspieler. Und Carlos‘ nahezu lebenslängliche Passion für Musical und Bel Canto (er veröffentlichte bereits zwei Alben, bevor er zehn war). Dazu Davids intensive Opernausbildung und seine anschließenden Engagements in Opern und Musicals (u.a. eine Hauptrolle in Baz Luhrmanns „La Bohème“ am Broadway). Bereits ein oberflächlicher Blick auf die Lebensläufe der Musiker genügt, um zu erkennen, welche in dieser Häufung seltenen Schatz an Erfahrung, Stilvielfalt und Expertise Il Divo vereint. Es spricht einiges für Davids These, nach der Menschen auf emotionale Weise auf Musik reagieren und dass es viel wahrscheinlicher ist, dass man sich von ihr fesseln lässt, als das man sich in Diskussionen über ihre Etikettierung verstricken möchte. „Auf dem neuen Album”, sagt er, „setzen wir alle vier natürlich klassische Techniken ein. Und, was noch wesentlicher ist, wir bewegen uns in einer filmisch-dramatischen Richtung, die fast schon ins Opernhafte geht.“ Doch ihre Musik ist weder nur Oper, nur Pop oder nur irgendetwas, ergänzt David. „Bei Il Divo geht es um Kommunikation, Gefühl und Leidenschaft“, sagt er. „In jedem Fall“, lacht Urs, „bringt es die Puristen aus der Fassung, wenn man Genre-Grenzen verwischt – aber das ist ja nichts Schlechtes.“ Alle vier sind extrem begeistert vom neuen Album. Und alle vier vergessen auch nie die Liebe und Loyalität, die ihnen ihre Fans ununterbrochen entgegen bringen. „Das ist unser größter Erfolg“, sagt Sebastien, „bedeutender als jeder Award: die Fans zu erleben. Und sie sind immer noch da, auch nach sechs Jahren.“ Was Il Divo nach Davids Ansicht von anderen Bands unterscheidet, ist die „Bandbreite an Farbe, die unsere vier Stimmen haben.“ Es ist das Gefühl, die Schönheit und die Kraft dieser Stimmen, dieser „Farben“, und die Tatsache, dass diese Gruppe keinen Stillstand, die erklärt, warum Il Divo und ihre Fans diesen Weg gemeinsam bestreiten, glaubt er. „Unsere Fans werden sich an unserem neuen Album genau so erfreuen wie wir selbst“, prophezeit Urs. „Ich denke, es ist das Beste, was wir je gemacht haben“, ergänzt er strahlend. Man hat das Gefühl, sie können es nicht erwarten, wieder an die Arbeit zu dürfen. Doch der Begriff scheint Carlos überhaupt nicht zu gefallen. „Das ist nicht Arbeit“, lächelt er, „das ist eine Passion!“ Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.
Als Il Divo am 12. Mai 2011 im Rahmen der „Classic Brit Awards” in der Londoner Royal Albert Hall als „Artist of the Decade“ geehrt wurden, würdigte die Akademie damit nicht zuletzt den sensationellen Erfolg des Quartetts, der seit ihrem selbstbetitelten Multiplatin-Debütalbum aus dem Jahr 2004 ungebrochen ist. In den vergangenen sieben Jahren beeindruckten die vier Sänger jedoch nicht nur mit großen Charterfolgen (drei ihrer vier bislang veröffentlichten Alben schafften den Sprung auf Platz eins der britischen Hitlisten), stets blieben sie auch ihrer künstlerischen Mission treu, angetrieben vom Wunsch und Willen, ihre große Leidenschaft mit der Welt zu teilen und ihrem unbeugsamen Glauben an die Macht der Musik, Menschen weltweilt zusammen zu führen. Das Rekorde brechende Klassik-Crossover-Quartett, bestehend aus dem Schweizer Tenor Urs Bühler, dem spanischen Bariton Carlos Marin, dem französischen Popsänger Sebastien Izambard und dem US-Tenor David Miller, fand sich 2003 zusammen. Die Besetzung war das Ergebnis einer intensiven Suche des britischen Musikproduzenten Simon Cowell, der die Vision eine Gesangsgruppe hatte, die im Zusammenspiel ihrer Stimmen musikalische Magie entfachen vermochte. In den sechs Jahren, die ihrem sensationellen Durchbruch folgten, entwickelten sich Il Divo sowohl hinsichtlich Plattenproduktionen als auch in punkto Live-Performance ständig weiter – ein Weg, auf dem sie von Millionen von Fans auf der ganzen Welt begleitetet wurden. Angesichts von 25 Millionen verkauften Alben, 150 Gold- und Platin-Auszeichnungen, über zwei Millionen Konzertbesuchern, einem Auftritt vor Milliarden TV-Zuschauern bei der Eröffnung der Fußball-WM 2006 und dem einzigen Klassik-Crossover-Album, das jemals die Spitze der US-Charts erreichte („Ancora“, 2006), könnte man es den vier Musikern durchaus nachsehen, wenn sie es in Betracht zögen, sich für absehbare Zeit auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Doch das würde nicht zu Il Divo passen. „Wir versuchen, die Sache immer wieder ein Stück voran zu bringen, ein nächst höheres Level zu erreichen“, erklärt Urs. „Jedes Mal, wenn wir etwas Neues anfangen, wollen wir es noch besser machen. Und wir schaffen es, dass uns das auch gelingt – eine Tatsache, die mich immer wieder mit großer Befriedigung erfüllt.“ Das neue Album, sagt er, „ist wesentlich ernsthafter und reifer. In den vergangenen Jahren gab es einige Gesangsgruppen, die versucht haben, zu machen, was wir tun. Wir mussten uns also verändern, oder es wäre für uns - und das Publikum - nicht mehr interessant gewesen.“ Entschlossen stellen sich Il Divo also den neuen Herausforderungen und ihr Weg nimmt einmal mehr eine neue Richtung. Carlos, David, Sebastien und Urs verbrachten die vergangenen achtzehn Monate im Studio, um jenes Album aufzunehmen, das im November 2011 erscheinen wird und ein weiteres Kapitel in ihrer außergewöhnlichen Geschichte aufschlägt: „Wicked Game“. „Die Frage war: wie können wir uns verbessern? Wir stellten uns vor, dass Il Divo ein völlig neues Projekt sei. Wir investierten sehr viel Zeit, Leidenschaft und Kreativität“, beschreibt Sebastien die Befindlichkeit in der Gruppe vor den Studio-Sessions. „Der Aufnahmeprozess war unglaublich“, erklärt Carlos, „man kann die Weiterentwicklung auf dem Album hören. Und die Art, wie das Zusammenspiel zwischen uns eine Magie entfacht. Dieser Zauber ist stärker als jemals zuvor.“ Urs gibt einen Ausblick, was man musikalisch und konzeptionell von dem neuen Album, dass u.a. Neubearbeitungen des Chris Issak-Hits „Wicked Game“ und des Roy-Orbison-Klassikers „Crying“ enthält, erwarten darf. „Wir haben eine Adaption von Samuel Barbers ‚Adagio for Strings’ mit einem neuen Refrain aufgenommen“, verrät er, „es klingt unglaublich dramatisch. Das gesamte Album ist in dieser Art: wir haben Songmaterial entwickelt, das seine Wurzeln in klassischen Streicher- und Piano-Stücken hat. Ein anderer neuer Song basiert z.B. auf Beethovens ‚Mondscheintsonate’. Harmonisch ist das natürlich sehr viel interessanter.“ Mit ihrer ersten Veröffentlichung vor sieben Jahren stellten Il Divo all jene vor Probleme, die nicht glücklich sind, wenn sie Musik nicht in eine Schublade stecken können. Welchem Genre sollte man sie zuordnen? Oper? Pop-Oper? Oder gar Musik-Theater? Eine derartige Rubrizierung war jedoch von vornherein zum Scheitern verurteilt und verfehlte den Kern des Ganzen, insbesondere die verschiedenen Talente, die jeder einzelne beisteuerte, fundamental. Urs‘ Background z.B. - einerseits die klassische Gesangsausbildung, andererseits die Erfahrungen als Sänger einer Heavy-Metal-Band in seiner Teenagerzeit (er ist heute noch ein leidenschaftlicher Gitarrist). Oder Sebastiens Karriere als Popsänger (er stand einst auf Platz eins der französischen Single-Charts und fühlt sich dem Genre nach wie vor eng verbunden) und Schauspieler. Und Carlos‘ nahezu lebenslängliche Passion für Musical und Bel Canto (er veröffentlichte bereits zwei Alben, bevor er zehn war). Dazu Davids intensive Opernausbildung und seine anschließenden Engagements in Opern und Musicals (u.a. eine Hauptrolle in Baz Luhrmanns „La Bohème“ am Broadway). Bereits ein oberflächlicher Blick auf die Lebensläufe der Musiker genügt, um zu erkennen, welche in dieser Häufung seltenen Schatz an Erfahrung, Stilvielfalt und Expertise Il Divo vereint. Es spricht einiges für Davids These, nach der Menschen auf emotionale Weise auf Musik reagieren und dass es viel wahrscheinlicher ist, dass man sich von ihr fesseln lässt, als das man sich in Diskussionen über ihre Etikettierung verstricken möchte. „Auf dem neuen Album”, sagt er, „setzen wir alle vier natürlich klassische Techniken ein. Und, was noch wesentlicher ist, wir bewegen uns in einer filmisch-dramatischen Richtung, die fast schon ins Opernhafte geht.“ Doch ihre Musik ist weder nur Oper, nur Pop oder nur irgendetwas, ergänzt David. „Bei Il Divo geht es um Kommunikation, Gefühl und Leidenschaft“, sagt er. „In jedem Fall“, lacht Urs, „bringt es die Puristen aus der Fassung, wenn man Genre-Grenzen verwischt – aber das ist ja nichts Schlechtes.“ Alle vier sind extrem begeistert vom neuen Album. Und alle vier vergessen auch nie die Liebe und Loyalität, die ihnen ihre Fans ununterbrochen entgegen bringen. „Das ist unser größter Erfolg“, sagt Sebastien, „bedeutender als jeder Award: die Fans zu erleben. Und sie sind immer noch da, auch nach sechs Jahren.“ Was Il Divo nach Davids Ansicht von anderen Bands unterscheidet, ist die „Bandbreite an Farbe, die unsere vier Stimmen haben.“ Es ist das Gefühl, die Schönheit und die Kraft dieser Stimmen, dieser „Farben“, und die Tatsache, dass diese Gruppe keinen Stillstand, die erklärt, warum Il Divo und ihre Fans diesen Weg gemeinsam bestreiten, glaubt er. „Unsere Fans werden sich an unserem neuen Album genau so erfreuen wie wir selbst“, prophezeit Urs. „Ich denke, es ist das Beste, was wir je gemacht haben“, ergänzt er strahlend. Man hat das Gefühl, sie können es nicht erwarten, wieder an die Arbeit zu dürfen. Doch der Begriff scheint Carlos überhaupt nicht zu gefallen. „Das ist nicht Arbeit“, lächelt er, „das ist eine Passion!“ Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||