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Il Barbiere di Siviglia
 
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Il Barbiere di Siviglia [Box-Set]

Callas , Galliera , Gobbi , Alva , Gioacchino Rossini Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Gioacchino Rossini
  • Audio CD (12. März 2010)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B0036D7Y0M
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.119 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Ouverture
2. Piano, pianissimo, senza parlar (1. Akt)
3. Ecco ridente in cielo
4. Ehi, Fiorelli?... Mio signore
5. Mille grazie, mio signore
6. Recitativo: Gente indiscreta!
Alle 25 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Finora in questa camera
2. Ehi, di casa, buona gente
3. Ah, venisse, il caro oggetto
4. Dunque, lei vuol battaglia?
5. Che cosa accadde
6. Fermi tutti. Nessun si mova
Alle 28 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Libretto - Synopsis

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Referenzaufnahme 1. August 2011
Von quijote
Format:Audio CD
Trotz der lieblicheren Victoria de los Angeles und der geschmeidigeren Teresa Berganz ist mir Callas' Rosina am Liebsten. Sie bringt Biß und Temperament mit, ist frech und keck und singt einfach wunderschön. All das Gerede von der Häßlichkeit der Stimme der Callas läßt sich zumindest an dieser Aufnahme nicht bestätigen.

Leider ist die übrige Besetzung nicht mehr als ordentlich. Gobbi erweist sich zwar wieder einmal als exzellenter Sing-Schauspieler und macht aus Figaro eine facettenreiche Charakterstudie. Doch mit Rossinis vielen Verzierungen hat der Sänger erhebliche Probleme, zum Teil singt er einfach darüber hinweg. Auch Luigi Alva ist kein ganz idealer Almaviva. Seine Stimme ist doch ziemlich dünn und ein wenig ausdruckslos.
Die beiden Schurken Bartolo und Basilio werden von Fritz Ollendorf und Nicolo Zaccaria zwar kompetent gesungen, aber an das Duo Corena-Siepi oder Corena-Ghiaurov reichen sie nicht heran. In Enzo Dara, dem Bartolo der ersten Abbado-Aufnahme hat Ollendorf einen weiteren überragenden Konkurrenten, neben dem sein sehr teutonischer Dottore verblaßt.

Das zweite Highlight neben Callas ist ohne Zweifel das Spiel des sensationellen Philharmonia Orchestras unter der Leitung des viel zu unbekannten und seinerzeit von der Plattenindustrie vernachlässigten Alceo Galliera. In keiner anderen Aufnahme findet der Hörer eine vergleichbare Ausgewogenheit der Spannung, eine so detailreiche, meisterhafte Ausleuchtung der Partitur und eine ähnlich meisterhafte Begleitung der Sänger.

Eine hervorragende Aufnahme mit kleinen Schwächen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Callas lächelt 18. Februar 2010
Von vully TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Maria Callas war nicht unbedingt für ihr komisches Talent bekannt. Umso beeindruckender ist ihre Rosina: Eine junge, durchaus emanzipierte Frau mit Haaren auf den Zähnen, kein Soubretten-Zuckerpüppchen, wie es damals in dieser Rolle noch üblich war - wenn sie singt, sie könne zur "Viper" werden, glaubt man ihr das sofort. Und die Souveränität, mit der sie Rossinis Koloraturkaskaden nicht nur bewältigt, sondern beherrscht, die Eleganz ihrer Kadenzen lässt einen bedauern, dass sie - außer diesem Barbier und einem Turco in Italia - nicht noch mehr Rossini aufgenommen hat - z. B. eine Semiramide.

Ihr Figaro in dieser Aufnahme ist Tito Gobbi, mit dem Callas sich schon so viele Kämpfe geliefert hatte - meist auf Leben und Tod, z. B. als Tosca und Scarpia, hier um das letzte Wort und die nächste Pointe. Auch dabei erweist sich der Bariton als gleichwertiger Gegner. Zwar ist er kein technisch perfekter Rossini-Sänger - seine Koloraturen wirken teilweise etwas unbeholfen, hohe Töne werden teilweise heraus "gehupt". Auf der anderen Seite ist Gobbis komisches Talent unübertroffen, sein Figaro ein Hallodri aus Fleisch und Blut, der einfach Spaß macht, mehr als bei mancher technisch perfekteren Darstellung.

Schade, dass die EMI diesen beiden darstellerischen Schlachtrössern keinen gleichwertigen Grafen Almaviva zur Seite gestellt hat wie z. B. Nicolai Gedda oder Cesare Valetti. Luigi Alva ist im Verhältnis etwas leichtgewichtig, und an sein etwas jammerndes, sehr helles Timbre muss man sich auch gewöhnen. Nichtsdestotrotz ist er ein stilsicherer Rossini-Sänger, der deshalb mit diesem Repertoire sehr gesucht war.

Dazu gesellen sich mit Nicola Zaccaria als düsterem Don Basilio und Fritz Ollendorf als eitel-aufgeplustertem Dottore Bartolo zwei sehr unterschiedliche Bässe, die ihre jeweiligen Rollen aber sehr überzeugend singen - insbesondere Ollendorf überrascht in diesem muttersprachlichen Ensemble positiv.

Alceo Galliera dirigiert einen sehr flexiblen, feinen, und doch temperamentvollen Rossini, und steht damit vielen namhafteren Kollegen in nichts nach.

Der einzige Kritikpunkt, den ich an dieser ungewöhnlichen, aber sehr überzeugenden Rossini-Aufnahme (vielleicht abgesehen von Alvas Timbre) habe, ist der Umstand, dass die Tenorarie "Cessa di pìu resistere" fehlt. Das war aber früher üblich, und ändert nichts daran, dass dieser Barbiere viel mehr ist als ein Callas-Vehikel.
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