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Ikufar. Sohn der Wüste.
 
 
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Ikufar. Sohn der Wüste. [Taschenbuch]

David Ball
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 893 Seiten
  • Verlag: Dtv (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423204478
  • ISBN-13: 978-3423204477
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 562.046 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als Comte Henri de Vries mit einem Heißluftballon über die marokkanische Wüste reist, kostet ihn seine Kühnheit beinahe das Leben: Nach einer Notlandung rettet ihn nur die Liebe der stolzen Tuareg-Prinzessin Serena vor den Wüstenkriegern, die den Eindringling töten wollen. Henri nimmt Serena mit nach Paris.

Einige Jahre später, als die Stadt von den Preußen belagert wird, kommt der Comte auf tragische Weise ums Leben, und seine Witwe kehrt mit ihrem kleinen Sohn Moussa nach Marokko zurück. Aus Moussa wird ein standesgemäßer Tuareg-Krieger, und doch bleibt er ein Leben lang ein Außenseiter: »Ikufar«, der Ungläubige.

Klappentext

Die Tuareg waren die gefürchteten Herren der Wüste, die Beherrscher der großen Karawanenstraßen, auf denen Ströme von Gold flossen. Nur wenige kühne Forscher wagten sich in ihre Gebiete. Einer von ihnen ist Graf Henri de Vries, der mit einem Ballon die Sahara erforscht. Seine Kühnheit kostet ihn beinahe das Leben: Als er notlanden muß, rettet ihn nur die Liebe der stolzen Tuaregprinzessin Serena vor der Mordlust ihrer Gefährten. Serena geht mit ihm nach Paris, Moussa ist ihr gemeinsamer Sohn. In Paris und auf dem Landgut des Grafen erlebt er eine abenteuerliche, glückliche Kindheit. Aber Paris wird von preußischen Truppen belagert, und Moussas Eltern drohen ständig neue Gefahren, die ihren Höhepunkt erreichen, als die schöne Serena einen intriganten, boshaften Bischof erschießt. Die Familie muß fliehen, aber wie sollen sie hinausgelangen aus der belagerten Stadt? Jetzt kommt es ihnen zustatten, daß der Graf ein geschulter Ballonfahrer ist. Dennoch endet die Flucht mit einer Tragödie: Henri stirbt in den Armen seiner geliebten Frau. Serena kehrt nach Marokko zurück, und aus Moussa wird ein echter Tuareg-Krieger. Aber Frankreich ist Kolonialmacht geworden und will sich die Tuareg unterwerfen. Ausgerechnet sein Jugendfreund Paul ist einer der Führer der militärischen Expedition. Moussa muß sich zwischen den Karabinern der Franzosen und den Schwertern seines Stammes entscheiden.

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5.0 von 5 Sternen Ein phantastisches Buch voller Spannung, Erotik und Geschichte, 15. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Ikufar. Sohn der Wüste. (Taschenbuch)
Dieses Buch verbindet in sprachlich sehr ansprechender Form die Geschichte eines Mannes, der im Frankreich der Revolution und Republik-Gründung als Sohn eines alten französichen Adelsgeschlechtes und einer Tuareg-Frau aufwächst. Unterschiedlicher könnte die Herkunft seiner Eltern kaum sein. Der Vater, ein Graf und Besitzer riesiger Ländereien bei Paris. Ein Abenteurer, der sich nie so recht in die enge und gesellschafts-konforme Lebensweise des damaligen Adels einfügen wollte. Henri de Vries, ein Mann, der als einer von wenigen Adeligen über den Horizont des selbst-verliebten Europas die Welt erobern wollte. Als Heissluft-Ballon-Pionier erforschte er die Welt jenseits seines Kontinents und landete schließlich in der Wüste Sahara, dem Land der Tuareg. Einem Ort, den niemals zuvor ein Europäer betreten hatte und der in den französichen Landkarten praktisch unbekannt war. Dort findet er seine große Liebe, eine stolze und schöne Tuareg-Frau, Serena, die ihr Leben in der Wüste für die aufrichtige Liebe zu Henri aufgibt und mit ihm nach Frankreich geht. Ihr gemeinsamer Sohn Moussa verbirgt diese so verschiedenen Abstammungen in einer faszinierenden Person. Sein Leben ist voller Gegensätze. Die Jahre seiner Kindheit verbringt er in Frankreich, er erlebt den Untergang des französichen Kaiser-Reiches und die preussische Belagerung von 1870/71. Sein bester Freund und Weggefährte ist Paul, sein Cousin, mit dem er gemeinsam auf einem Gehöft bei Paris aufwächst. Moussa erlebt schreckliche Jahre voller Demütigungen durch seine katholische Schule und die Kirche. Nur die aufrichtige Liebe seiner Mutter und seines Vaters machen ihn zu einem starken Menschen. Als Jugendlicher muß Moussa mit seiner Mutter aus Frankreich in die Sahara fliehen. Dort lernt er ein gänzlich anderes Leben kennen, doch auch bei den Tuareg bleibt er ein Fremder, ein 'Ikufar'. Der Weg Moussas und Pauls wird in unendlich spannender und farbenprächtiger Sprache beschrieben. Moussas erste große Liebe, die Verwandlung vom Jungen in einen Mann, fesselt den Leser in jeder Zeile. Die letzten spannenden 200 Seiten kann man kaum aus der Hand legen... Fazit: Ein Buch voller Spannung, Erotik und wunderbaren Schilderungen der Wüste. Und so ganz nebenbei bekommt man viele geschichtliche Hintergründe des Europas der 'Aufklärung' präsentiert. Insofern ist das Buch auch politisch und geschichtlich sehr interessant. Ich kann es nur empfehlen...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht aus der Hand zu legen, 22. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ikufar. Sohn der Wüste. (Taschenbuch)
Endlich wieder mal ein Buch, daß man "fressen" muß. Sehr informativ, auch über die franz. Revolution, aber vor allen Dingen super-spannend! Liest sich eins a) und man kann es fast nicht aus der Hand legen. Irgendwie Alles drin, Rassismus, Liebe, Macht und Krieg ein Buch für alle die beim lesen auch was lernen wollen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen So geheimnisvoll und faszinierend wie die Wüste, 19. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Ikufar. Sohn der Wüste. (Taschenbuch)
Ein Buch voller Leidenschaft, Hingabe und Kritik. Ein Junge verloren und einsam unter tausenden von Menschen in Paris. Er hat einen anderen Glauben und eine andere Hautfarbe, nun denkt man: Was ist schon dabei? Aber im Paris zur Zeit der Französischen Revolution ist es zu modern und zu fremd. Moussa, der Junge, hat nur einen Freund, seinen Cousin Paul und als Moussa und seine Mutter fliehen müssen verliert er auch diesen. Durch die Flucht gelangt Moussa zu den Tuareg, seiner zweiten Abstammung und in der Weite der Wüste ist er erneut auf sich gestellt.

Das Buch beginnt mit der szene als Paul und Moussa von einem Keiler angegriffen und verletzt werden und am Abend schildert Moussas Mutter was sie fühlt und gleichzeitig wie sein Leben verläuft, nur eine Liebe ist ihm sicher, die seiner Mutter und seines Vaters, die ihn beschützten wollen, aber nicht immer dazu in der Lage sind.

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