Während des Zweiten Weltkriegs findet 1944 in Griechenland, in einem kleinen Bergdorf, ein erbitterter Kampf statt. Die Partisanen verteidigen eine alte Kirche mit allen Kräften, die eine alte byzantinische Ikone beherbergt. Durch einen Verrat scheitert der Widerstand, die Ikone verschwindet und der deutsche General Müller, der auch an der Ikone interessiert ist, läßt das Dorf vernichten.
60 Jahre später taucht die Ikone plötzlich, nach dem Tod eines Bankiers, in New York wieder auf. Die Enkeltochter (Ana Kessler) möchte die Ikone verkaufen, weiß aber nicht ob sie sie an die Kirche, oder an ein Museum oder an einen privaten Sammler verkaufen soll. Der Berater/Begutachter (Matthew Spyridis) des Museums ist zufällig der Enkel eines griechischen Agenten (Andreas Spyridis), der aus dem Dorf kommt und 1944 dabei war. Außerdem war auch der Onkel (Fotis) von Matthew in dieser Zeit in dem Dorf in Griechenland. Sowohl Fortis als auch Andreas erzählen Matthew eine andere Version der Vorkommnisse von 1944 in dem Dorf. Als dann die Ikone verschwindet, versucht Matthew zusammen mit Ana, aufzuklären was wirklich passiert ist...
Geschrieben ist das Buch wirklich gut. Es läßt sich flüssig lesen und die Charaktäre sind interessant. Dummerweise läßt die Geschichte zu wünschen übrig. Sie ist ziemlich langweilig, d.h. es passiert nicht viel. Oder besser gesagt, die Dinge, die passieren sind für das Fortkommen der Geschichte eigentlich nicht notwendig. Zum Schluß bleiben eine Reihe von Fragen offen und man weiß eigentlich gar nicht was das alles sollte. Man wartet immer auf den Knalleffekt, der einfach nicht kommen will.
Tja, dies scheint auch wieder nur ein Buch zu sein, daß auf der Dan Brown Welle mitschwimmen will.