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Ikarus 2001. Best of Science Fiction.
 
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Ikarus 2001. Best of Science Fiction. [Taschenbuch]

Wolfgang Jeschke
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 781 Seiten
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453179846
  • ISBN-13: 978-3453179844
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.205.725 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Sie werden in IKARUS die besten Stories finden, die je geschrieben wurden", prahlt Herausgeber Wolfgang Jeschke in seiner Vorbemerkung, und wohlweislich lässt er die Einschränkung "innerhalb der Science Fiction" weg. Science Fiction soll als Literatur ernst genommen werden, nicht als eine untergeordnete Spielart der Unterhaltungsbranche. Ein überhöhter Anspruch? Wir werden sehen...

Ikarus 2001 beginnt mit "Der Darsteller" von Walter M. Miller (Lobgesang auf Leibowitz). Diese erstmals 1955 erschienene Novelle schildert das Schicksal eines alternden Schauspielers, der sich als Putzkraft in einem Theater verdingen muss, weil ferngesteuerte Puppen ihn und seinesgleichen überflüssig gemacht haben. Sogar sein Versuch, sich an den Mitläufern der neuen Technologie zu rächen, scheitert kläglich und er muss lernen, mit der Gegenwart seinen Frieden zu schließen, bevor er eine Zukunft haben kann.

In "Abschied von Laya", 1973 von George R. R. Martin (Die Herren von Winterfell) verfasst, wird ein telepathisch begabtes Liebespaar auf einen erst wenige Jahre kolonialisierten Planeten gerufen. Der Administrator befürchtet, dass eine Religion der Ureinwohner, die eine Form des Selbstmords als ihren Höhepunkt ansieht, auf die Kolonisten übergreifen könnte. Schließlich gelingt es der Telepathin, dem seltsamen Reiz der fremden Religion nachzuspüren, doch das bleibt für sie und ihren Geliebten nicht ohne Folgen.

Unter dem Titel "R & R" ist 1986 das -- in sich abgeschlossene -- erste Kapitel des Romans Leben im Krieg von Lucius Shepard vorabgdruckt worden. Mingolla, der im Dschungel von Guatemala gegen schattenhafte Feinde kämpft, macht mit zwei anderen Soldaten Rast- und Ruheurlaub in einem kleinen Dorf, das auf den ersten Blick außer Nutten und Alkohol nichts zu bieten hat. Als er auf eine Bande Dschungelkinder trifft, hat er ein fast mystisches Erlebnis und wird sich der ganzen Entsetzlichkeit seines Lebens bewusst.

Das sind nur drei Beispiele für das Potenzial, das in der Science Fiction steckt, wenn sich originelle Ideen mit literarischem Genie vereinen. Und sie sind durchaus repräsentativ für den ganzen Sammelband: fast 800 Seiten meist längere Erzählungen -- nach dem Heyne Science Fiction Jahresband 2000 und Fernes Licht bereits der dritte umfangreiche Schmöker mit den besten Erzählungen des Genres. Auch wenn die Übersetzungen nicht immer ganz adäquat sind: "die besten Stories, die je geschrieben wurden" -- ohne jede Übertreibung! --Felix Darwin


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der vorliegende Sammelband vereint auf ca. 800 Seiten (Kurz-)Geschichten ganz ähnlich den Sammelbänden zum Magazine of Science Fiction and Fantasy. Was mir als erstes auffiel, war das starke Schwanken der Längen der einzelnen Geschichten von ca. 20 bis 150 Seiten. Wobei es oft die kürzeren Geschichten sind, die ihren Gedanken konsequent darstellen. Aber es war keine einzige Geschichte dabei, die ich als langweilig empfunden habe. Allerdings fehlte auf der Gegenseite auch der Knaller: Handwerklich gute Geschichten, aber nicht top. Was mich ein wenig gestört hat, war das gehäufte Auftreten eines Themas (in diesem Fall des blinden Protagonisten in "Der blinde Minotaurus", "Der blinde Geometer" und "Die Trägheit des Auges"). Aber das scheint ein häufiges Problem bei Sammelbänden zu sein. Diesmal also nach Umweltverschmutzung und Genetik blinde Protagonisten. Persönlich möchte ich dieses Buch aufgrund seiner "soliden Verarbeitung" jedem Fan von SF short stories ans Herz legen.
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Schmuckkästchen 5. April 2011
Von Normalo
Sind Sie ein in Ehren ergrauter Science Fiction-Purist? Lassen Sie alle Schaltjahre mal Fünfe gerade sein? Genießen Sie Kurzgeschichten wie andere Leute die Fehlersuchbilder in der Illustrierten? Dann ist diese überaus lesenswerte Kurzgeschichten-Sammlung mit den Highlights "Ablösung" sowie "Mozart mit Spiegelbrille" nichts für Sie. Für alle Normalos mit hohem Anspruch empfehle ich dieses vielseitige Schmuckkästchen als wunderbare Gelegenheit zum (Wieder-)Entdecken großartiger oder zumindest weit überdurchschnittlicher Storys mit durchweg hohem Unterhaltungswert. Viel Spaß!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es ist ja heute leider üblich geworden, alte Bücher immer wieder in neuem Gewand auf den Markt zu werfen, aber dann steht ja wenigsten vorne drin, wann das Original erschienen ist. Beim Ikarus-Band dagegen wird der Leser mehr oder minder bewusst im Dunklen gelassen. Kein Hinweis darauf, dass etwa drei Viertel der Beiträge schon vorher in anderen Heyne-Sammelbänden veröffentlicht worden sind! (Außer man macht sich die Mühe, bei allen 17 Geschichten am jeweiligen Ende das Copyright nachzuschlagen! Oder man kennt seine Sammlung von 1000 SF-Geschichten auswendig!) Auf der Heyne-Internetseite heisst es sogar „wie gewohnt mit den besten Romanen und Erzählungen des Jahres“. Dabei sind die Geschichten bis zu 50 Jahre alt! Man wird also absichtlich irre geleitet, dass es sich hier um Erstveröffentlichungen handelt. Da steht auch noch groß auf der ersten Seite „Originalausgabe“ – wow, das gilt aber nur für die Zusammenstellung, nicht für den Inhalt, der ist nämlich (bis auf ein paar Ausnahmen) nicht Original. Hier wird einem einfach nur das Geld aus der Tasche gezogen. -
Das sagt natürlich nichts über die Qualität der Geschichten in dem Band. Für SF-Neulinge sicherlich ein guter Einstieg, für alte Hasen aber ein echtes Ärgernis.
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