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Endlich die Fortsetzung! Nora Tschirner (Keinohrhasen) ist auch diesmal wieder die Analoge Halluzinelle
Der selbsternannte Held von Kosmos Ijon Tichy (Oliver Jahn) hat in seiner Dreizimmer-Rakete bisher jedes Weltraum-Abenteuer bestanden. Doch diesmal macht dem erfindungsreichen Dickkopf nicht nur die Widerspenstigkeit seiner holografischen Assistentin Analoge Halluzinelle (Nora Tschirner) zu schaffen, sondern er muss sich einem existenziellen Problem stellen: der leidenschaftliche Omelette-Esser hat nur noch ein letztes, vergammeltes Ei im Kühlschrank! Als er es trotzdem köpft, stürzt er sich und das gesamte Universum in die Katastrophe: aus dem Ei entweicht ein alles fressendes, schwarzes Loch, das beginnt den ganzen Kosmos zu vernichten.
Hilfesuchend folgt Ijon Tichy einem geheimnisvollen Hinweis seiner Kosmischen Enzyklopädie, der ihn und die Analoge Halluzinelle zu Professor Tarantoga (Peter Princz) führt. Dieser hat bereits einen abenteuerlichen Plan für den Kampf gegen das fressende Loch ...
Episoden:
Folge 1 – Held von Kosmos
Von harmonischer Stimmung kann keine Rede sein: in der Rakete ist ein verbissener Machtkampf zwischen Raumpilot Ijon Tichy (Oliver Jahn) und seiner holografischen Assistentin, der Analogen Halluzinelle (Nora Tschirner) in vollem Gang und – noch schlimmer – der Eiervorrat ist zu Ende! Als Tichy das letzte Ei köpft, löst er eine Katastrophe aus: das Nichts, ein waberndes Schwarzes Loch entweicht aus dem Ei und droht den Kosmos zu verschlingen! Mit Unterstützung von Prof. Tarantoga (Peter Princz) aus dem Institut der Kosmischen Enzyklopädie machen sich Ijon Tichy und die Halluzinelle auf, den Untergang des Kosmos zu verhindern. Meint jedenfalls Tichy, während die Halluzinelle ganz eigene Pläne zur Rettung ihres Kosmos verfolgt...
Folge 2 – Shøpping
Ein blinder Passagier hat sich an Bord der Rakete geschlichen: Mel (Jan Mixsa), der fellige Assistent von Prof. Tarantoga (Peter Princz) weiß nicht, was er für ein Lebewesen ist. Er will mit Ijon Tichy (Oliver Jahn) und seiner holografischen Assistentin, der Analogen Halluzinelle (Nora Tschirner) seinen unbekannten Heimatplaneten finden. Ein erster Hinweis führt sie zum Möbelhausplaneten. Dort angekommen stellen die Drei fest, dass alle Möbel lebendig geworden sind und die Macht auf dem Planeten übernommen haben. Nun planen die Möbel eine Invasion zur Unterwerfung des gesamten Universums und Ijon Tichy soll eines ihrer ersten Opfer werden!
Folge 3 – Schön schaumig
Ijon Tichys (Oliver Jahn) Hunger wird unerträglich. Deshalb berechnet die Analoge Halluzinelle (Nora Tschirner) eine kosmische Abkürzung zum Eierplaneten Eggman. Leider führt die neue Route am Planeten Prozytien vorbei, auf dem der aufdringliche Dr. Spamy (Peter Princz) haust. Der fühlt sich, verlassen von seiner Frau Güva, gerade furchtbar einsam und sieht in Tichy und der Analogen Halluzinelle eine willkommene Ablenkung. Kurzerhand stiehlt er, mit Hilfe von Tichys Teleporter, die Halluzinelle aus der Rakete. Als Tichy sie zurückholen will, erlebt er eine böse Überraschung.
Folge 4 – Biste-Fix Zeitblasen
Ijon Tichy (Oliver Jahn) will auf dem angesehenen Erfinderkongress "Interstellarer Präfektus" die Erfindung "Biste-Fix Zeitblasen" von Prof. Tarantoga (Peter Princz) als seine eigene ausgeben. Da Tichy keine Ahnung hat, wie die Zeitblasen genau funktionieren, dauert es nicht lange, bis die Analoge Halluzinelle (Nora Tschirner) hilflos in einer Blase gefangen ist. Als dann auch noch ein äußerst unangenehmer Besucher aus einer anderen Zeit in die Rakete stürzt, nimmt das Chaos seinen Lauf: ein absurder Machtkampf um Anerkennung und Ruhm beginnt. Mel bewahrt als einziger einen klaren Kopf und versucht, das Schlimmste zu verhindern...
Folge 5 – Sepulken verboten
Im Sternbild der Dürre trinkt Ijon Tichy (Oliver Jahn) literweise Wasser gegen die Hitze. Als es an der Tür der Rakete klingelt, stehen zwei Jünger des Gurus Elron Petri vor der Tür und machen Mel (Jan Mixsa) durch Hypnose zu einem Anhänger ihres Wasser-Kults. Kurzerhand bringt Mel die Rakete zum Absturz auf den gefluteten Planeten Aquarius und schließt sich der Sekte an. Ijon Tichy muss inzwischen so dringend auf die Toilette, dass er gegen alle Hypnoseversuche der Sekte immun erscheint und die Sektenführer damit an den Rand der Verzweiflung bringt. Gleichzeitig geht die Analoge Halluzinelle im U-Boot-Modus der Rakete auf Tauchfahrt und sorgt dafür, dass es nicht lange dauert, bis Tichy und Mel persönlich vor dem großen Guru Elron stehen und so den wahren Grund für die Überflutung des Planeten herausfinden.
Folge 6 – Das Erinnerungsstück
Auf dem Weg zum Eierplaneten Eggmann durchquert die Rakete gerade den kosmischen Nebel "Nebulus Cognitionis", als die Analoge Halluzinelle (Nora Tschirner) Ijon Tichy (Oliver Jahn) nach seinem Geburtsdatum fragt. Leider kann sich Tichy plötzlich nicht mehr daran erinnern. Und auch Mel hat eine seltsame Veränderung durchgemacht: er kann nicht mehr sprechen! Als mitten Im Nebel auch noch der Strom in der Rakete ausfällt stürzt Tichy in die Krise: verängstigt bittet er die Halluzinelle, bei ihr im Schrank schlafen zu dürfen. In der unruhigen Nacht entdeckt er per Zufall, dass der Schrank ein geheimer Fahrstuhl in einen unbekannten, gigantischen Raketenkeller ist, der von seltsamen – und seltsam vertrauten – Persönlichkeiten bewohnt wird.
Folge 7 – Schein und Sein I
Endlich erreicht Ijon Tichy (Oliver Jahn) mit seiner Rakete den Eierplaneten Eggman. Aber durch ein Missgeschick rammt die Rakete den Planeten und dessen Schale zerbricht. Zum Vorschein kommt wieder das fressende schwarze Loch, das erneut beginnt, den Kosmos zu verschlingen. Beim Kampf gegen das drohende "Nichts" stürzt Prof. Tarantoga in eine Teleporterrückkoppelung und verschwindet. Als Tichy und Mel ihn retten wollen, werden auch sie in das geheimnisvolle Raum-Tor gezogen, so dass die Analoge Halluzinelle (Nora Tschirner) nun mit der Rettung des Kosmos auf sich alleine gestellt ist. Auf der anderen Seite des Tors entdecken Tichy, Mel und Prof. Tarantoga eine Welt, die mit Mel in Verbindung zu stehen scheint und über die Prof. Tarantoga mehr weiß, als er zugeben möchte. Mel und Tichy stellen ihn zur Rede.
Folge 8 – Schein und Sein II
Ijon Tichy (Oliver Jahn), Mel (Jan Mixsa) und Prof. Tarantoga (Peter Princz) sind in der Welt auf der anderen Seite des Teleporters gefangen, da die Analoge Halluzinelle (Nora Tschirner) versehentlich den Stecker der Teleporter gezogen hat. Mit einem beeindruckenden Einfall gelingt es Ijon Tichy, der Halluzinelle eine Botschaft zukommen zu lassen, die ihnen die Flucht ermöglicht. Auf dem Weg zurück in die Rakete, stellt sich die verblüffende Wahrheit über Mels Herkunft und die Wahrheit über ihren Aufenthaltsort auf der anderen Seite des Teleporters heraus. Tichy erkennt, dass offensichtlich vieles im Kosmos nicht so ist, wie es zuerst scheint. Mit dieser neuen Erkenntnis macht er sich auf in den letzten Kampf: die direkte Konfrontation mit dem Nichts...
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hast Du verknallte Sicherung?,
Rezension bezieht sich auf: Ijon Tichy: Raumpilot - 2. Staffel [2 DVDs] (DVD)
Wie kann man eine Rezension erstellen von einer Fortsetzung, die noch gar nicht veröffentlich wurde?Nein - es geht doch! Bei Ijon Tichy, dem wahren "Held von Kosmos" - und aufgrund von ZDF-Vorabveröffentlichungen ;-) - (PS: die technische Qualität der DVD kann hier natürlich noch nicht bewertet werden). Dass man es nach der langen Phase der Ungewissheit bis hierhin geschafft hat, verdient wohl alleine schon 4 Sterne, was mir die IT-Kultgemeinde sicher bestätigen wird, aber vermutlich auch viele andere, die die ersten Folgen kennen und zum Lachen nicht gerade in den Keller gehen. ....und für zu erwartendes gutes deutsches Grammatik und Aussprechung gibts dann noch ein Punkt von Bonus! :-) Naja, wenn die neuen Folgen auch nur halb so gut sind wie die der ersten Staffel, dann hat sich m.E. das Warten bereits gelohnt... also auf zur Inspektioooon! "Als ich flog mit mein Rakete an die Samstag, die 23ste September....", und nach der offiziellen Ausstrahlung der ersten Folgen, ein erstes Resümee: Die neuen Folgen knüpfen in Umgebung (Altbau-Dreizimmer-Rakete), Darstellung der beiden Haupt-Charaktere sowie dem Stil im Allgemeinen, nahtlos an die 1.Staffel an. Viele Requisiten sind vertraut, auch der Eier-Planet Eggmann spielt wieder eine Rolle - und jetzt sogar mit eigenem Prospekt ;-). Neben dem schnoddrigen Omelette-Liebhaber Ijon und der Analogen Halluzinelle in bekannt provokanter Aufsässigkeit (IT: "Verfaulter Holograph....machst Du mal wenigstens hier bisschen sauberspüle?!" - AH: "Nö!") scheint neuerdings nun auch das "fellige Lümmelvieh" Mel (IT auf die Frage Mels, was er denn nun sei: "Schwanzratte? Dackelhund? - Weiss ich nich, ok, fertig.") zur Bord-Crew zu gehören - durchaus eine Bereicherung, wie ich finde. Sprache, Sprüche und Anspielungen treffen ähnlich wie aus der ersten Staffel bekannt, ins Schwarze. Die einzelnen Folgen sind ca. 24 Min lang und damit 10 Min länger als die der ersten Staffel, was offenbar genutzt wurde die Geschichten komplexer zu gestalten, und was m.E. einen Tick mehr Mitdenken erfordert, will man der teils feingetüftelten Story in allen Nuancen folgen. Um sicher zu gehen dass man auch wirklich alles mitbekommen hat, schadet es nicht sich die ein oder andere Szene auch mehrmals anzusehen. Aber Vorsicht - wer hier eine auch nur einigermassen als solche erkennbare Verfilmung der "Sterntagebücher" von Stanislaw Lem erwartet, wird (wie schon bei der ersten Staffel) bitter enttäuscht werden - das will die Miniserie sicher auch nicht leisten. Fazit: Ein Ijon Tichy-Raumpilot in bekannter Qualität, im positiven Sinne! Fortsetzungen haben es bekanntlich immer schwerer, aber aus meiner Sicht sind die (bisher) gezeigten Folgen würdige Nachfolger der ersten Staffel und eine eindeutige Empfehlung für Alle, denen der feinsinnig-trashige Humor der ersten Folgen bereits gefallen hat. Finaler Update: Alle Folgen sind nun ausgestrahlt und schliesslich ist sie da, die DVD! Eigentlich sind es ja zwei DVDs, auf der zweiten befinden sich 90 Minuten Bonusmaterial. Was Bild- und Tonqualität angeht gibt es nichts zu bemängeln. Einzig könnte man die Frage stellen, warum man nicht gleich auf Blu-Ray gegangen ist (und sich damit evtl. auch eine 2te Scheibe hätte sparen können). Inhaltlich sind auch die restlichen Folgen geprägt vom gleichen trashigen Witz, jeweils in einer anderen, verblüffenden Verpackung.... Sepulken verboten! - wir lagen unter dem Tisch vor Lachen, als die Leuchtturm-Jünger an der Tür klopften! Und in der letzten Folge wird dann auch das Geheimnis um Mel gelüftet - ja da muss man erst mal drauf kommen! Lob auch für das Bonusmaterial! Es gibt einen guten Einblick mit welcher Akribie an den Geschichten und Figuren getüftelt wurde und mit welcher Hingabe jeder Einzelne sich ins Zeug gelegt hat. Auch der Spass scheint nicht zu kurz gekommen zu sein - und das merkt man positiv am Ergebnis. Von meiner Eingangsbewertung gibt es nichts abzuziehen, eher im Gegenteil. Diese Art von Humor hat man lange in deutschen Produktionen vermisst - eine klare Kaufempfehlung! Als Weihnachtsgeschenk könnte die DVD jedenfalls schnell vergriffen sein. Und wer sich nicht sicher ist, oder die alten Folgen nicht kennt: kurzer Blick in den Trailer (oder die ZDF-Mediathek)... Viel Spass! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nein, dieser Füschi...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ijon Tichy: Raumpilot - 2. Staffel [2 DVDs] (DVD)
Hier haben schon zuviele Menschen ihre Meinung kund getan, die "zweite Staffel sei schlechter als die erste". Man könnte meinen, das stimmte. Ach wo. Die zweite Staffel ist - auch wenn's kaum möglich erscheint - besser. Will nicht "analysieren", warum - ist ja eh nur Konfabulation resp. der Versuch, eine unterbewußte Auffassung irgendwie zu rationalisieren, was hoffnungslos verfälscht und nur die Illusion eines Wissensanspruchs schafft.In einer besseren Welt wäre ein Ijon-Tischy-Kinofilm der meistgesehene deutsche Film, und nicht "Schuh des Manitu". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich wurde positiv überrascht,
Rezension bezieht sich auf: Ijon Tichy: Raumpilot - 2. Staffel [2 DVDs] (DVD)
Ich habe die DVD meinem Mann zu Weihnachten geschenkt, eigentlich in der Vorraussicht sie mir nicht mit ihm anzuschauen da ich so gar kein Raumschiff-Fan bin. Es kam dann doch so, dass ich zufällig die erste Folge mitgeschaut hab und ich muß sagen super super super :) Ist schon echt was für Möger, aber allein die witzige Aufmachung und die Dialoge des Hauptdarstellers geben dem ganzen das besondere Etwas. Allen, die sich immer noch gerne die alten Raumschiff Enterprise Folgen anschauen und hintergründig, süffisanten Humor mögen, kann ich Ijon Tichy nur empfehlen. Wer das nicht mag, Hände weg :), dann kann auch keine schlechte Rezension dabei rauskommen ;)
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