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Die verwöhnte und gefühlskühle Adoptivtochter, die verängstigte und unsichere Adoptivmutter, der angeberische Freund, der spiessige und verschüchterte Fast-Mörder - sie alle sind sehr gut gezeichnet. Man freut sich, dass einige der Figuren durch die Entlassung der (echten) Mutter endlich richtig zu leben anfangen: die Tochter, die Mitgefühl kennenlernt, der Spiesser, der die jahrelange Isolation aufgeben muss für die Beschattung der Mörderin seiner Tochter (die er umbringen will), letztendlich auch die Mörderin selber, der es noch einmal vergönnt ist, ihre Tochter kennenzulernen, die sie als Kind schon weggeben musste.
Einzig das Ende wirkt etwas konstruiert. Konnte der Adoptivvater seiner "Tochter" wirklich nicht früher die ganze Geschichte ihrer Adoption erzählen ? Hätte sich das Mädchen dadurch nicht viel mehr geliebt gefühlt ? Wäre ihr Leben dadurch nicht anders verlaufen ?
Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, und wurde von P.D. James wieder nicht enttäuscht !
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