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Ihm in die Augen sehen. 5 CDs [Audiobook] [Audio CD]

Sabine Dardenne , Marie Bierstedt
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD: 8 Seiten
  • Verlag: Lifetime Audio; Auflage: 1., Aufl. (7. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393912107X
  • ISBN-13: 978-3939121077
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 660.392 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„Ich war zwölf, nahm mein Fahrrad und machte mich auf den Weg zur Schule. Ich heiße Sabine. Ich wohnte in einem belgischen Dorf, und auf dem Weg zur Schule bin ich verschwunden“. – So rührend lapidar beginnt der Bericht über ein Martyrium. Am 28. Mai 1996 wurde Sabine Dardenne entführt und gefangen gehalten von dem Mann, den sie in ihrem Buch nur als „Monster“ oder „Dreckskerl“ tituliert. Bis zu ihrer Befreiung befand Sabine sich achtzig Tage in den Fängen des belgischen Kinderschänders und Mädchenmörders Marc Dutroux. Acht Jahre später wirft sie einen erschütternden Blick zurück.

Der Schrecken begann in Gestalt zweier Männer in einem schäbigen Lieferwagen, die sie von ihrem Rad rissen und unter Drogen setzten. Während in ganz Belgien die Fahndung anrollt, beginnt Sabines Albtraum: Angekettet im dunklen Verlies, die modrige Matratze, Dutroux‘ verlogene Lösegeldstory, verzweifelte Briefe an die Eltern, die nie abgesandt werden, die gierigen Hände des Mannes mit den fettigen Haaren, die Nacktfotos. Schließlich die Vergewaltigungen (man ist dankbar für das Ausblenden der fürchterlichsten Details). 173 Seiten eines grauenhaften Protokolls zerren an den Nerven.

Dann die Befreiung. Auf Drängen Sabines nach einer „Gefährtin“, entführt Dutroux Laetitia Delhez. Doch nun ist die Polizei auf der Spur des Mannes, der wegen „guter Führung“ vorzeitig entlassen wurde. Nach der Rettung bleiben Schuldgefühle gegenüber Laetitia und Scham gegenüber den Eltern. Sabine lehnt Therapieangebote ab. Ihr simples, aber pragmatisches Rezept: Das Vergangene wird ausgeblendet. Der Selbstheilungsprozess beginnt.

Man mag es Verdrängung nennen, es funktioniert...bis zum letzten, schwersten Gang: Das Wiedersehen mit dem Peiniger und seinen Helfershelfern vor Gericht. Doch auch in dieser Extremsituation zeigt Sabine Standfestigkeit. Die ungewohnte Gerichtssituation irritiert mehr, als der Blick in Dutroux‘ Augen. Die Bitte um Verzeihung, geäußert von seiner Frau, verweigert Sabine. Zu groß ist der Hass. Eine Reaktion, die nach all den widerfahrenen Ungeheuerlichkeiten nur zu verständlich ist. Dutroux‘ Verbrechen ließen die gesamte belgische Nation bis in ihre Grundfesten erbeben. Sabine Dardennes mutige Erinnerungen fassen den Horror nachträglich in grausige Bilder. –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Ich war zwölf, nahm mein Fahrrad und machte mich auf den Weg zur Schule..." Am 28. Mai 1996 wird Sabine Dardenne auf offener Straße entführt. Achtzig Tage lang ist sie in der Gewalt von Marc Dutroux. Ein zwölfjähriges Mädchen - voller Angst, voller Verzweiflung, aber auch voller Widerstandskraft und beseelt von dem Willen zu leben. Sabine Dardennes Buch ist ein Zeugnis der Stärke und der Kraft und zugleich die erschütternde Warnung einer jungen Frau.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Schila
Format:Gebundene Ausgabe
Was mich an Sabine Dardennes' erschütterndem Bericht am meisten beeindruckt, ist ihre bewundernswerte Stärke. Sie erlaubt nicht, daß Dutrouxs' schmutziges Kellerloch fortan ihre Welt bestimmt, daß der Perverse ihr Menschenbild verzerrt.
Die Welt, das ist Sabines selbstbestimmte Welt, Familie, Freunde und Tiere. Die Menschen, das sind die Tausende, die sich an den Suchaktionen beteiligt haben, die Ermittler, die sie befreiten oder der freundliche Gerichtsdiener Jules. Dieser Dutroux hingegen ist ein Monster, ein Feind der Menschen und des Lebens das Sabine so sehr liebt.

Ich glaube, nur so ist es zu erklären, daß die Autorin heute ein weitgehend "normales" Leben incl. Beziehung führen kann.
Obgleich sie dem Leser die wohl schlimmsten Details aus 80 Tagen (!!!) Gewalt, Manipulation und menschenunwürdiger Existenz erspart, ist ihr Bericht nur schwer zu ertragen, insbesondere wenn man über eine gewisse Vorstellungskraft verfügt...

Doch sie bringt nicht nur die Kraft auf, zu überleben, sie weigert sich auch, die kleine Sabine, das wehrlose Opfer des großen bösen Teufels zu bleiben - als selbstbewußte junge Frau sieht sie ihm im Gerichtssaal in die Augen, sieht ihn in all seiner verlogenen, feigen Erbärmlichkeit - "und es war dieser Dreckskerl, der den Blick zu Boden richtete".

Nach der Lektüre stellt man sich zwangsläufig die Frage „wie hätte ich mich verhalten?" und es ist fast unmöglich darauf eine Antwort zu finden. In jedem Fall aber macht Sabine Dardennes' Beispiel Mut, sich den eigenen Dämonen zu stellen, wie immer sie auch aussehen mögen. Das man sie überwinden kann, hat sie eindrucksvoll bewiesen.
Möge ihr weiteres Leben von Licht, Liebe und Frieden erfüllt sein.

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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden durch gelesen. Nicht weil es so fesselnd war, sondern weil es sich einfach lesen ließ. Der Text selbst war nicht anspruchsvoll, was ich jedoch als Vorteil sehe für so ein sensibles Thema. Was will man von diesem Buch erwarten? Ich wusste es nicht und gerade deswegen habe ich es mir gekauft. Ich war zu jung um mitzubekommen, was und wer das Monster von Belgien war/ist. Ich hatte drüber gehört, aber ich konnte nicht viel mit anfangen. Ich erhoffte mir nähere Informationen. Diese bekam ich und zwar aus erster Hand. Sabine hat das Grauen erlebt und überlebt. Es ist erschreckend, dass ein Mensch einem Kind so was antun kann. Im Buch befinden sich keine genauen Schilderungen des Missbrauchs, was ich begrüße, doch die Andeutungen lassen Grausames erahnen. Sabine ist eine starke Frau geworden und es ist bewundernswert, dass sie die Kraft hatte, dieses Buch zu schreiben. Das Buch beginnt an dem Tag an dem sie entführt wurde. Sie schildert ihren Aufenthalt, die Gehirnwäsche, die ihr verpasst wurde, ihre Rettung, das Heimkommen und den Jahre später stattfindenden Prozess. Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch wirklich empfehlen kann. Wer sich für das Thema im Allgemeinen interessiert, dem sollte diese Lektüre nicht fehlen. Wer sich bewusst machen will, wie wertvoll eine Kinderseele ist, auch der sollte dieses Buch lesen.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Als selbst Betroffene habe ich dieses Buch erst mit gemischten Gefühlen gelesen. Ich dachte es würde sehr schwer sein über die Misshandlungen zu lesen.
Sabine aber umschreibt diese und bietet so keine Angriffsfläche, für Leute die gern so etwas lesen würden. Wenn jemand von diesem Buch enttäuscht sein sollte, so könnte ich mir durchaus vorstellen, dass er es "schade" fand keine detailierten Schilderungen vorgesetzt bekommen zu haben.

Ich bewundere die Autorin für ihren Mut, heute, aber ganz besonders damals, als 12 Jährige, die so tapfer durchgehalten hat und sich nicht unterkriegen ließ.
Sabine Dardenne ist sicherlich ein Beispiel an Stärke und an Hoffnung.
Sie hat dieses Buch allen Opfern sexueller Gewalt gewidmet. Hoffen wir dass dieses Buch Einblick gibt in die Tragweite von Gewalt an Kindern und ein Zeichen setzt, damit sich soetwas wirklich nie, nie wieder wiederholen kann.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Unvorstellbares hat sie überlebt...
... die Autorin des Buches Sabine Dardenne. Am 28. Mai 1996 wird Sabine von einem der schlimmsten Verbrecher Belgiens auf dem Schulweg entführt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Stransky, Michaela veröffentlicht
Sabine Dardenne - Ihm in die Augen sehen
Klappentext:
"Ich war zwölf, nahm mein Fahrrad und machte mich auf den Weg zur Schule ..."

Am 28. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Kerry veröffentlicht
Bewegendes Schicksal einer tapferen Frau
Literarisch ist das Buch sicherlich kein Anwärter für den nächsten Buchpreis, die Formulierungen sind teilweise doch sehr umgangssprachlich und die ständigen... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Eisprinzessin veröffentlicht
CivAnno1602
Nach Buch"3096 Tage" habe ich gelesen.Dann ich kaufe Buch"Ihm in die Augen sehen".Weil wie Natascha Kampusch und Sabine Dardenne vergleich. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von CivAnno1602 veröffentlicht
Von der Seele geschrieben
Eine Erlebnisschilderung, die nicht dramatisiert, obwohl dramatisches passiert ist.
Sehr lesenswert und unter die Haut gehend.
Vor 21 Monaten von Andreas Glass veröffentlicht
Buch
Ein Mädchen mit dem kämpferischen Herz einer Löwin! Ich bin froh, daß sie befreit ist, daß es ihr gut geht und ich freue mich, daß sie alles so gut... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Nicole Beyer veröffentlicht
S. Dardenne
Das Buch entsprach nicht ganz meinen Erwartungen.
Vieles wiederholte sich inhaltlich.
Verkäufer-Sercice einwandfrei, keine Beanstandung.
mfg ha-d. dierks
Am 30. Januar 2010 veröffentlicht
Einfach spitze
Dieses Buch spiegelt einfach unglaublich. Während des Lesens musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass das alles Wirklichkeit ist und nicht irgend ein Film. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2008 von Ines Stephan
bewegend...
Dieses Buch gehört zu denen, die tief bewegen und die man so schnell nicht vergisst. Ich bewundere dieses kleine Mädchen, das sich damals nicht hat unterkriegen lassen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2008 von Fluschilda
Starker Tobak
An den Skandal um Dutroux erinnere ich mich noch sehr lebhaft. Im Gegensatz zu vielen anderen schrecklichen Geschichten ist diese Sache auch nicht in Vergessenheit geraten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2008 von Nadine1978
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