Das Gute zuerst:
Das Zelt ist dicht und hielt in der Praxis einige Stunden Regen aus. Es ist relativ schnell aufzubauen (da es nur "das Zelt" und kein Aussenzelt oder Innenzelt gibt)
Und los geht's:
Ist das Zelt erst aufgebaut ging der Spass schon los. Man kann die Eingangsplanen nur an den Seitenstreben des Zeltes festbinden, sonst fallen die immer wieder zu. Halb so wild, aber nervig.
Nachts muss man, sollte man Regen für möglich halten, das Zelt zumachen. Das führt dazu, dass die Luft im Zelt quasi steht. Nach einiger Zeit kondensiert das Wasser an den Wänden und kommt herabgetropft. Dann tropft einem der ganze Saft und Aufguss der restlichen Zeltmitbewohner die ganze Nacht von der ins Gesicht und überallhin. Die Luft steht im Zelt, es wird dadurch zwar schnell warm, aber es stinkt und man bekommt keine wirklich gute Luft mehr. Ist es im Sommer draußen warm, wird einfach zu heiß da drin. Aber man kann ja auch nicht einfach die Planen etwas öffnen, denn dann ist ja auch der Regenschutz weg.
Das Zelt ist einfach dicht - denn die Außenhaut ist ja auch gleich das Innenzelt.
Hat es geregnet/regnet es und man muss bei nassem Zelt rein/raus, ist man gezwungen das Wasser, dass auf den Eingangsplanen ist, auf sich selbst bzw. ins Zeltinnere zu befördern.
Zum Schluss ist auch noch das Spannseil innerhalb der Zeltstangen gerissen, so dass man es nicht mehr richtig aufstellen kann - welch ein Glück.
Sobald die Sonne auf Zelt scheint, wird es unerträglich heiß darin.
Bei jedem billig Iglu für 30¤ ist all dies kein Problem, da es ein kleines Vorzeltdach und ein Aussen-/Innenzelt gibt.
Ich rate jedem die 12¤ mehr zu investieren und sich hier oder sonst wo ein billig-Iglu zu holen, als sich das anzutun.