Ich hab jetzt schon unzählige professionelle und rein private Reviews über dieses Album gelesen und ich muss sagen von kompletter Schwachsinn bis genau zutreffend, war da alles dabei, bei den Amatueren wie bei den Profis.
Um das Album mal so kurz wie möglich zu beschreiben, es ist gute, neue Musik.
Komplett innovativer Sound, gemischt mit Elementen aus vergangenen Musikepochen. Wie z.B. 14 Call The Law. Hauptsächlich performt von Janelle Monàe und im altem jazzigem Stil gehalten. Das lustige daran ist, dass ich diesen Dingern normalerweise nichts abgewinnen kann, auch nervt mich Aguilera immoment sehr mit ihrem Retro Trip, aber Call The Law hört sich so knackig an, nicht zuletzt weil Janelle Monàe einfach zauberhaft und kraftvoll singt, dass dies sogar einer meiner Lieblingstracks ist.
Aber das ist nur ein Lied von 25 Titeln (4 davon Interludes). Das Album glänzt durch viel Abwechslung ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Von eher traurigen Tracks wie 12 Hollywood Divorce, über rauchig flaschige Lieder wie 06 N2U, 08 Chronomentrophobia, fröhliche wie 09 The Train, bis hin zu Orchester Bangern, wie 07 Morris Brown (lol die Worte Orchester und Banger passen wirklich überhaupt nicht zusammen, aber Outkast hat es nun mal möglich gemacht), ist alles vertreten. Wobei das Album im Ganzen eine sehr positve helle Stimmung verbreitet und kaum dunkle Momente hat.
Outkast sind sich hier nicht nur treu geblieben sondern haben sich auch mal wieder eine gehörige Portion weiterentwickelt und sie haben ihre Fühler diesmal noch weiter über den Hip Hop Tellerrand hinausgestreckt. 04 Idlewild Blue (Don'tchu Worry 'Bout Me) mehr in Country-Blues Mannier gehalten, kommt ebenfalls sehr gut daher obwohl sie sich doch nur eines alten Musikstils bedienen. Outkast nimmt alte Stile und verpackt alles auf ihre eigene Art, dass der Sound komplett innovativ wirkt und ist.
Dieses Album passt kaum noch in eine Kategorie, ist so individuell und kreativ, dass ich nichts anderes als 5 Sterne geben kann. Endlich mal wieder gute Musik !